Suppe und Eintopf an kalten Wintertagen

An kalten Wintertagen, wenn man eine längere Zeit in der verschneiten Landschaft mit seinen kalten Winden zugebracht hat, gibt es kaum etwas Schöneres, als eine heiße und deftige Suppe, um die Kälte aus den Knochen zu bekommen. Ob nun eine traditionelle Suppe oder einen dickflüssigen Eintopf: beide können einem frierenden oder auch kränkelnden Körper genau das geben, was er braucht.

Eine Stärkung für das Immunsystem

Denn so eine traditonell gekochte Suppe wärmt den Körper nicht nur von innen, sie wird auch mit großer Vorliebe Kranken gereicht, um sie wieder zu Kräften kommen zu lassen. Wie sogar wissenschaftliche Untersuchungen inzwischen bestätigten, ist die heilbare Wirkung von Hünhersuppe tatsächlich vorhanden – genau wie Oma immer gesagt hat. Die heiße Suppe wirkt beweisenermaßen entzündungshemmend, ist bei einer Erkältung also eine empfehlenswerte Heilungsmethode.

Außerdem enthalten traditionell gekochte Suppen und Eintöpfe oft viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Zink und Eisen. Genau diese kann der Körper gut gebrauchen, um das Immunsystem wieder zu stärken und dem Körper Energie zu geben, um gegen die Krankheit anzukämpfen. Und den leckeren Duft der Suppe einzuatmen ist auch noch von Vorteil, denn der Dampf befeuchtet die trockenen Schleimhäute.

Viele Rezepte und Variationen

Wie bereits erwähnt, sollte natürlich erst einmal zwischen Suppe und Eintopf unterschieden werden. Der Eintopf ist von seiner Konsistenz her dickflüssiger, beinhaltet aber die gleichen Zutaten. Ansonsten können beide eigentlich den gleichen Inhalt vorweisen. Relativ häufig vorkommende Zutaten sind Speck, Zwiebeln, Kohl, Möhren, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und meist eine weitere Sorte Fleisch. Die Herstellungsart unterscheidet sich aber sehr stark. Es gibt zum Beispiel eine Unzahl an Kartoffelsuppe Rezepte. Diese unterscheiden sich auf Grund ihrer regionalen Herkunft und natürlich auch auf Grund der unterschiedlichen Vorlieben der Köche.

In der Pfalz wird Kartoffelsuppe traditionell mit Dampfnudeln gegessen, im badischen Raum gibt es Kartoffelsuppe mit Zwetschgenkuchen. In manchen Regionen wird sie traditionell mit Würstchen serviert, in anderen Gegenden reicht man Leberwurst oder Blutwurst dazu.
Einige Köche variieren die traditionellen Rezepte gern mit einigen neuen Ideen. So gibt es inzwischen Rezepte, bei denen in die Kartoffelsuppe noch Joghurt, Süßkartoffeln oder Rucola und Hähnchenbrust gekocht wird. Wer die Kartoffelsuppe – egal in welcher Variation – nicht so gern mag, der kann zum Beispiel auch auf die altbewährte Hühnersuppe zurückgreifen, die ja bekanntlich eine heilende Wirkung hat. Diese sollte aber, wenn möglich, mit Bio-Huhn hergestellt werden, da schnell hochgezüchtete Hühner nicht den gleichen guten und starken Geschmack haben.
Suppen und Eintöpfe sind zwar relativ zeitaufwendig, glänzen aber dadurch auch durch einen besonders starken Geschmack und sind letztendlich meist die Mühe wert.

Ein Kommentar

  1. Lilliana 5. September 2012

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