Support-Ende von Windows XP: Windows 7 hat viele Vorteile

Wer ab April 2014 noch XP als Betriebssystem einsetzt, geht ein hohes Sicherheitsrisiko ein. Der Umstieg auf Windows 7 hingegen, hat zahlreiche Vorteile.

Über zehn Jahre war Windows XP das führende PC-Betriebssystem, doch ab nächstes Jahr ist endgültig Schluss mit dieser Version. Microsoft stellt den Support am 8. April 2014 ein. Das bedeutet: Microsoft wird nach diesem Zeitpunkt keine Sicherheits-Updates mehr für Windows XP zur Verfügung stellen. Wer dennoch seinen Rechner mit XP weiter betreibt, geht definitiv ein Sicherheitsrisiko ein.

Nutzer müssen sich dennoch nicht unbedingt einen neuen PC mit dem aktuellen Betriebssystem Windows 8 kaufen. Der Vorgänger Windows 7 läuft auch noch auf älteren Modellen und ist günstig zu haben. Die Vorgängerversion von Windows 8 bietet gegenüber XP auch zahlreiche Vorteile. Wir stellen einige vor.

Windows 7 ist schnell

Wer es gewohnt ist, einen XP-Rechner zu starten und sich erst einmal einen Kaffee zu kochen, bis der Rechner betriebsbereit ist, wird sich umstellen müssen. Windows 7 bootet wesentlich schneller und macht auch im Betrieb einen flotten Eindruck. Über den Windows-Startbutton findet man zudem die Programme schneller und kann per Menüzeile zum Beispiel gezielt nach Dateien suchen. XP hat hier nichts Vergleichbares zu bieten.

Ganz verzichten muss man auf XP unter Windows 7 aber nicht. Ältere Programme, die man unter Windows 7 nicht zum Laufen bringt, können Nutzer in den Windows 7-Versionen Professional und Ultimate im XP-Modus starten. Das Betriebssystem emuliert ein funktionsfähiges XP-Betriebssystem, so dass der User auf gewohnte ältere Programme nicht verzichten muss. Doch Vorsicht: Auch die Hersteller älterer Programme werden ihre Applikationen nicht mehr für XP unterstützen. Microsoft tut das beispielsweise nicht mehr beim Internet Explorer oder Media Player.

Windows 7 ist stabil und komfortabel

Systemabstürze sind bei XP-Rechnern nicht selten. Den eingefrorenen Bildschirm kennt wohl jeder, der noch alten PC mit Windows XP betreibt. Schuld daran sind oft Treiber für Drucker, Scanner oder andere Peripheriegeräte. Hier zahlt sich Windows 7 einmal mehr aus: Zwar sind Black-Outs auch unter Windows 7 möglich, doch Ausfälle kommen wesentlich seltener vor.

Apropos Treiber: Unter Windows 7 läuft eine automatische Treibersuche, die meist aktuellste Software der Dritthersteller zuverlässig auf den Rechner spielt. Wer schon einmal unter XP stundenlang nach passenden Treibern im Internet gesucht hat, wird diesen Komfort sehr zu schätzen wissen. Zudem loben Windows 7-Nutzer das gelungene Design und Funktionen wie den Aero Snap, der vor allem beim parallelen Arbeiten mit mehreren Dokumenten Dateien übersichtlich am Bildschirmrand einblendet, wenn man mit der Maus über die Programm-Leiste fährt. So kann der Nutzer bequem mit der Maus zwischen den geöffneten Dateien navigieren. Das spart vor allem Zeit.

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