Surfen im Internet: Stop and Go

Die Kommunikationsleitungen zu den verschiedenen Computern der Welt sind leider nicht gleich leistungsfähig. Vergleichbar mit einem Autobahnnetz verfügen einige Strecken über sehr viele Spuren, andere müssen sich mit weniger Fahrbahnen zufrieden geben. An kritischen Stellen oder bei sehr hohem Verkehrsaufkommen kann es schon einmal zu kilometerlangen Staus kommen. Das ist auch im Internet nicht anders. Ist eine Kommunikationsleitung nur sehr schwach dimensioniert, bildet sich schnell ein Nadelöhr. Die Daten „tröpfeln“ regelrecht durch das Netz. Der Aufbau einer Seite kann dann schon einmal mehrere Minuten dauern. Zu lange, denn der Gebührenzähler der Telekom läuft im Hintergrund unaufhaltsam weiter.

Um Kosten zu sparen verfügen die World-Wide-Web-Browser über die praktische Abbrechen- oder Stop-Schaltfläche. Dauert der Ladevorgang beispielsweise außerordentlich lange, oder möchten Sie das Laden einer sehr großen Grafik überspringen und mit einer anderen Seite fortfahren, genügt ein Mausklick auf die Abbrechen-Schaltfläche, um die aktuelle Datenübertragung zu stoppen.

Das Gegenteil bewirkt die Aktualisieren- bzw. Neu laden-Schaltfläche. Sollte der Verbindungsaufbau zu einer Seite fehlschlagen oder die Seite fehlerhaft bzw. nur teilweise dargestellt werden, können Sie die Verbindung mit der Aktualisieren-Schaltfläche erneut aufbauen und „frische“ Daten anfordern. Der Browser fängt dann mit der Datenübertragung noch einmal von vorne an.

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