Tintenstrahldrucker: Tintenfüllstand austricksen

Mit alternativer Tinte von Drittherstellern können Sie die Druckkosten gewaltig senken. Allerdings kann es dabei zu einer bösen Überraschung kommen: Der Drucker meldet nach dem Einsetzen der Alternativ-Patrone noch immer einen leeren Tintenbehälter.

Der Grund: Den Einsatz von Nachfülltinte und Patronen von Fremdanbietern haben Epson und HP deutlich erschwert. Seit 2001 nutzen einige HP-Patronen und alle Epson-Tintenstrahler eine Technik namens Intellidge. Ein Mikrochip auf den Patronen übermittelt dem Drucker permanent den Füllstand des Tanks. Sobald der Chip eine leere Patrone meldet, verweigert der Tintenstrahler jeden weiteren Druckauftrag – auch wenn Sie die Patrone wieder auffüllen.

Sie können den Chip aber austricksen: Beispielsweise mit der englischsprachigen Freeware SSC Service Utility. Das kostenlose Programm unterstützt fast alle alten und zahlreiche neue Epson-Modelle mit Intellidge-Technik und programmiert den Chip per Mausklick neu. Auf der Webseite des Herstellers (www.ssclg.com/epsone.shtml) finden Sie eine Übersicht aller Drucker, die Sie austricksen können.

Sollte Ihr Drucker nicht aufgeführt sein, können Sie es mit einem so genannten Resetter probieren. Hierbei müssen Sie lediglich Kontakte auf der Tintenpatrone ein paar Sekunden gegen den Chip drücken, um ihn neu zu programmieren. Resetter sind für fast alle neuen und viele ältere Epson-Modelle erhältlich, zum Beispiel bei Druckertinte.de für rund 10 Euro.

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