Tipps für den Werkzeugkauf

Wenn Laien auf der Suche nach neuem Werkzeug für den häuslichen Gebrauch sind, können sie die Instrumente oftmals nicht so recht bezüglich ihrer Qualität einschätzen. Gerne vertrauen sie auf die Angebote der Baumärkte und suchen getreu der bekannten Schnäppchen-Mentalität die günstigsten Produkte aus. Doch Hobby-Heimwerker wie Profis wissen, dass gerade beim Werkzeugkauf nicht gegeizt werden soll. Schlechte Qualität hat nicht nur Auswirkung auf die Nutzung und Langlebigkeit, sondern kann auch gefährlich für den Verbraucher werden.

Merkmale für gutes Handwerkszeug

Als Privatperson, die Werkzeuge hauptsächlich bei anfallenden Reparaturen oder für kleinere Heimarbeiten benötigt, muss es sicherlich kein Profiprodukt sein. Doch selbst wenn die Arbeitsmittel nur alle paar Monate mal zum Einsatz kommen, sollten Verbraucher von ausgeschriebenen Billigwerkzeugen Abstand halten. Ein fliegender Hammerkopf oder ein lockeres Sägeblatt sind Erscheinungen, die schnell zu bösen Verletzungen führen können – ganz zu schweigen davon, dass in jedem Fall gleich wieder ein neues Werkzeug her muss.

Prüfsiegel für Waren geben den Käufern Aufschluss über Sicherheit und Qualität. Zu den bekanntesten offiziellen Kennzeichnungen zählen das GS-Zeichen und die CE-Kennzeichnung. Private Siegel werden durch den TÜV oder bei elektronischen Produkten durch den VDE vergeben. Das GS-Zeichen wird dabei ausschließlich an regelmäßig geprüfte Werkzeuge vergeben, die alle Sicherheitskriterien erfüllen. Im Gegensatz zur CE-Kennzeichnung, welche „nur“ einen Hinweis auf die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen gibt, ist das GS-Siegel daher ein besonderer Orientierungspunkt.

Die Materialien der Arbeitsmittel sind für ihre Qualität entscheidend. Der Griff von Werkzeugen sollte aus lackiertem Holz, rutschfester Gummierung oder griffigem Metall bestehen. Auch das Metall sollte nicht minderwertig sein – gehärteter Stahl ist hier äußerst robust.

Am besten fahren Heimwerker immer, wenn sie das benötigte Werkzeug vorher im Baumarkt testen können. Stabilität, Grifffestigkeit und Handhabung sind hier die wichtigsten Anhaltspunkte für die Kaufentscheidung. Auch eine Überprüfung des Produktes auf Siegel oder die Beratung durch professionelles Personal hilft bei der Auswahl.

Werkzeuge im Internet kaufen

Im Netz gibt es zahlreiche Shops, die für günstiges Geld Werkzeuge anbieten. Doch wie sich gezeigt hat, ist der Preis nicht das wichtigste Kriterium, weshalb auch hier immer Vorsicht geboten sein sollte.

Die Kennzeichen für Waren aus dem Netz sind prinzipiell die gleichen, wie auch beim Kauf im Baumarkt. In der Produktbeschreibung sollten daher ausreichende Angaben nicht fehlen. Wenn diese vorhanden sind, können online auch preiswert qualitative Produkte gefunden werden. Dabei sollte man nach Möglichkeit auf vertrauenswürdige Anbieter wie http://www.work-discount.de/ setzen, um wirklich echte Markenwerkzeuge und keine billigen Plagiate zu erhalten.

Da man die Werkzeuge im Web schlecht selbst testen kann, bieten Erfahrungsberichte und Bewertungen durch andere Käufer und Portale eine gute Orientierungshilfe.

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