Tipps für sicheres Surfen im Internet

Die weltweite Datenautobahn birgt viele Gefahren, wenn man sich ungeschützt und unvorbereitet ins Internet wagt. Die meisten Gefahren und Bedrohungen lassen sich jedoch gut absichern, wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen beim Surfen befolgt. Mit diesen Tipps wird die Internetbenutzung viel sicherer:

  1. Sicherheitsmaßnahmen bei Downloads. Bei Downloads immer vertraute oder Originalseiten benutzen. Das betrifft vor allem die Software-Updates, die immer von der Seite des Herstellers geholt werden sollen. Auch Portale renommierten PC-Zeitschriften sind für die Software-Updates, was die Sicherheit betrifft, bedenkenlos. Auch bei betrachten von Video- oder Musikportalen ist die höchste Vorsicht geboten. Hier sollte man auch auf den Bekanntheitsgrad und Vertrauensstatus der Seite – wie Myvideo.de – achten. Ist das gesuchte kostenlose Programm auf einer eher unbekannten Seite, sollte man sich schnellstens im Netz über den Leumund der Anwendung wie auch der Download-Seite selbst verschaffen. Bei populären Programmen ist es oft der Fall, dass bei der Downloadsuche auch Webseiten auftauchen, die mit Malware verseucht sind oder für die Downloads kostenlosen Programme Gebühren verlangen. Hierfür bietet sich die Benutzung der speziellen Check-Tools, die den Ruf der Website prüfen und gegebenenfalls von dem Download abraten.
    illegaler Download
  2. Einschränkungen für eigenes Benutzerkonto einrichten. Abhängig von der Art des Benutzerkontos, das an einem PC benutzt wird, stehen dem Anwender verschieden Möglichkeiten bei der Zugriffsberechtigungswahl. Die meisten Berechtigungen stehen dem User als Administrator zu Verfügung – dadurch kann er Software installieren und entfernen, Systemdateien und -einstellungen bearbeiten und weitere wichtige Schritte durchführen. Existiert auf dem Computer nur ein Benutzerkonto, hat es immer Administratorrechte. Surft man als Administrator im Internet, besitzen die Viren und andere Schädlinge rein theoretisch auch die gleichen Rechte, was katastrophale Folgen haben kann. Geht man jedoch online von einem Konto mit eingeschränkten Rechten, haben auch die Viren einen eingeschränkten Zugriff auf den Rechner. Die Systemdateien sind dann besser geschützt und können von potenziellen Angreifern nicht mehr manipuliert werden.
  3. Die Software-Updates zeitig installieren. Kommen von dem Software-Hersteller neue Versionen oder Updates der vorhandenen Software, sollten sie schnellstens installiert werden. Man muss sich über folgende Regel im Klaren sein: Je älter die Softwareversion ist, desto mehr Sicherheitslücken wurden aufgespürt und dokumentiert, was vor allem die möglichen Angreifer freut. Sie können dann einfach die öffentlich bekannt gegebenen Sicherheitslücken nutzen, um in das System einzudringen und dort Schäden einzurichten. Betroffen werden vor allem Programme, die unmittelbar mit Internet zu tun haben wie E-Mail-Clients, Firewall oder Betriebssystem.

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