Tipps für einen schnellen PC

Mit dem richtigen Umgang mit Programmen und Dateien bleibt Ihr PC dauerhaft schnell. Damit Sie nicht in die Tempofalle tappen, sollten Sie gerade bei der Installation von Programmen behutsam vorgehen.

Einer der größten Tempoblocker sind Programme, und zwar zu viele davon. Windows macht das Installieren neuer Anwendungen einfach. Nur die Installationsdatei herunterladen oder die Installations-CD einlegen, und schon ist das neue Programm eingerichtet. Theoretisch können Sie beliebig viele Programme installieren. Doch für einen schnellen Rechner ist Zurückhaltung angesagt. Das Motto „Weniger ist mehr“ gilt gerade bei der Anzahl der installierten Programme. Je mehr Anwendungen installiert sind, umso langsamer wird Windows. Das liegt zum einen daran, dass einmal installierte Software sich oft nicht mehr richtig deinstallieren lässt. Zum anderen verstecken sich die Programme gerne im Autostartbereich und starten sich beim Einschalten des PCs immer mit – ob sie nun gebraucht werden oder nicht. Je voller der Arbeitsspeicher wird, umso mehr geht die Leistung in die Knie. Daher gilt bei Programmen: Installieren Sie nur die Anwendungen, die Sie wirklich benötigen, und deinstallieren Sie alle nicht mehr genutzten Programme.

Ein wichtiges Indiz, ob zu viele Programme installiert sind oder nicht gibt oft ein Blick in die Taskleiste. Je mehr Icons dort neben der Uhr auftauchen, umso mehr Tools und Programme machen sich im Arbeitsspeicher von Windows breit.

Daher lohnt es sich, einen Blick neben die Uhr zu werfen und genau zu prüfen, welches Programm dort hingehört und welches nicht. Wer dort auf jeden Fall vertreten und dort auch bleiben sollten sind:

-Virenscanner

– Firewalls

Einige Programme halten sich aber für genau so wichtig wie Virenscanner und Firewalls und möchten dort auch vertreten sein – obwohl sie dort nichts verloren haben. Die Favoriten-Liste der unerwünschten Helferlein lautet:

– Grafikkarten-Tools

Nach der Installation neuer Grafikkartentreiber – etwa von Nvidia oder ATI – finden Sie hier oft „Hilfsprogramme“, die z.B. das Wechseln der Bildschirmauflösung ermöglichen. Weg damit.

– Quicktime

Der QuickTime-Player von Apple (www.apple.de) zum Abspielen von QuickTime-Videos präsentiert sich in der Task-Leiste mit einem Symbol für den schnellen Zugriff auf das Programm. Überflüssig, da QuickTime automatisch startet, sobald Sie ein QuickTime-Video betrachten.

– RealPlayer

Der RealPlayer von RealNetworks (www.real.com) ermöglicht mit Hilfe eines eigenen Taskleisten-Symbols den direkten Zugriff auf das Programm. Genau so schnell, dafür aber speicherplatzsparender geht es mit dem Befehl Start | Alle Programme | RealPlayer.

Neben den oben genannten Taskleisten-Platzverschwendern gibt es noch zahlreiche weitere Programme, die sich dort niederlassen. Um sie wieder loszuwerden, hilft es zumeist, mit der rechten (!) Maustaste auf das Symbol zu klicken und dort den Befehl Exit oder Schließen zu wählen. Zumeist gibt es dort auch einen Configure- oder Einstellungen-Befehl, um das Laden des Taskleistensymbols dauerhaft zu unterbinden.

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