Tipps und Tricks für eine gelungene Baufinanzierung

Das Vorhaben namens Hausbau beginnt schon lange vor dem ersten Spatenstich. Während des gesamten Planungsprozesses schweben dabei stets die Finanzen über jedem einzelnen Aspekt, da sie es sind, die die Möglichkeiten und Beschränkungen des gesamten Projekts eindeutig vorgeben. Mit der richtigen Planung und dem Beachten einiger wichtiger Kniffe lässt es sich jedoch erreichen, dass die Waage eindeutig in Richtung neuer Möglichkeiten ausschlägt.

Mit System vorgehen: Bestandsermittlung und Zielformulierung

Eine Baufinanzierung kann nicht detailliert genug geplant werden. Worauf Sie alles achten müssen und welche Fallstricke es gibt, verraten Portale wie www.baufi-info24.de. Am Anfang steht die Feststellung des aktuellen Ist-Zustands. Die Frage, wie viel Kapital zum Start der Baufinanzierung und natürlich auch im Laufe des Projekts zur Verfügung steht, ist der ausschlaggebende Punkt, von dem alle weiteren Faktoren abhängen. Sobald feststeht, welcher Aufwand betrieben werden kann, sollte eine Orientierung bezüglich des Bauprojekts erfolgen. Im Zuge dieser Informationsbeschaffung muss erörtert werden, ob und welche Ziele mit den vorhandenen Ressourcen erreichbar sind. Erst ab diesem Punkt kann überhaupt von einem Fernziel gesprochen werden, da vorhandenes und benötigtes Kapital nun näherungsweise definiert sind.

Die Rahmenbedingungen für eine gelungene Baufinanzierung

Nachdem die Größenordnung der Baufinanzierung bekannt ist, gilt es, diese auch in die Wege zu leiten. Die Vergleichsmöglichkeiten zwischen den vielen Anbietern mögen dabei auf den ersten Blick oft abschreckend wirken, sind aber dringend zu empfehlen, da die Konditionen stark variieren können.
Zu diesen zählt in erster Linie der effektive Jahreszins. Schnell fällt auf, dass es auch hier große Unterschiede zwischen den vielen Finanzierungsangeboten gibt. Ebenfalls beachtet werden sollte dabei die aktuelle Marktlage, die sich maßgeblich auf den Zins auswirkt. Es lohnt sich also durchaus, auf eine Periode mit relativ niedrigen Zinsen zu warten und erst dann eine Baufinanzierung einzugehen, zu deren Inhalten auf jeden Fall eine Zinsbindung gehören sollte. Auf diese Weise wird die Abhängigkeit der eigenen Tilgung von den globalen Finanzmärkten stark reduziert, was angesichts der unsicheren Wirtschaftslage nur ratsam ist.
Schon im ersten Schritt, in der Bestandsermittlung, sollte außerdem klar geworden sein, wie viel Eigenkapital in das Bauvorhaben eingebracht werden kann. Neben einem variablen Minimum, das in der Regel bei 10 Prozent des Kaufpreises liegt und benötigt wird, um überhaupt eine Baufinanzierung zu erhalten, verringert ein möglichst hohes Eigenkapital auch die benötigte Gesamtsumme.

Fördermittel beantragen: so früh wie möglich

Sowohl die Kreditanstalt für Wiederaufbau als auch die einzelnen Länder bieten eine ganze Reihe an Zuschüssen für Bauprojekte. Diese sollten ebenfalls zu Beginn des Vorhabens beantragt werden, zum einen, da sie natürlich Auswirkungen auf die gesamte Baufinanzierung haben, zum anderen, da die Bewilligungschancen bei Projekten, die noch nicht begonnen haben, weitaus größer sind.

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