Tools und Software zur Hardware-Diagnose

Für viele Anwender ist der PC ein Buch mit sieben Siegeln. Bekannt ist zwar, dass im Inneren des schwarzen Kastens Festplatte, Prozessor und Grafikkarte ihre Arbeit verrichten; was genau unter der Motorhaube steckt, liegt meist im Dunkeln. Profis und erfahrene Anwender möchten es genau wissen. Welche Festplatte ist eigentlich im Rechner eingebaut, welcher Grafikprozessor werkelt auf der Grafikkarte und wie schnell ist der Arbeitsspeicher? Diese und weitere Fragen beantworten Profi-Tools zur Hardware-Diagnose. Die Diagnosewerkzeuge verraten nicht nur, welche Hardware im Inneren des Rechners steckt, sondern leisten wertvolle Hilfe, wenn es zu Problemen kommt. Probleme lassen sich damit schnell einkreisen und beseitigen. Kurzum: Diagnoseprogramme sind das Schweizer Messer für den Rechner und sollten auf keinem Windows-PC fehlen. Wir haben uns für Sie die bekanntesten Diagnoseprogramme angeschaut und eine Top5-Liste der besten Tools zusammengestellt.

Hardware und Software analysieren

Diagnosetools wie Everest oder SiSoft Sandra kennen Ihren Rechner in- und auswendig. Im Programmfenster erfahren Sie die verstecktesten und intimsten Geheimnisse des PCs. Zu jeder Hardware- und Software-Komponente erhalten Sie sogenannte Low-Level-Informationen; hier verraten die Tools zum Beispiel die Seriennummern der Festplatten, die Firmware-Versionen, das Herstellungsdatum und vieles mehr. Gleiches gilt für Software und das Betriebssystem selbst. Alle Informationen rund um die Hardware und Software werden übersichtlich präsentiert und lassen sich sortieren oder durchsuchen.

Ideal sind die Funktionen zur Fehlersuche. Wenn die Festplatte zu langsam läuft, das Monitorbild bei Spielen ruckelt oder der Rechner sporadisch abstürzt, helfen die Diagnosemodule. Damit überprüfen Sie Ihren Rechner auf Herz und Nieren und unterziehen Festplatte, Speicher, Prozessor und anderen Hardwarekomponenten einem sogenannten Stresstest – ideal zur schnellen Fehlersuche.

nNicht nur die Fehleranalyse ist Sache der Diagnoseprogramme. Die Tools beantworten auch die Frage, wie schnell der eigene Rechner eigentlich ist. Wichtig dabei: Prozessortakt und Arbeitsspeicher geben zwar erste Anhaltspunkte, wie flott ein Rechner ist; ob das nun wirklich schnell ist, bleibt meist ein subjektives Empfinden. Wenn Sie genau wissen möchten, verwenden Sie einfach das Benchmarkprogramm der Diagnosewerkzeuge. Das ist ein Prüfprogramm, das den Rechner unter die Lupe nimmt und Ihnen ganz genau sagt, wie schnell er wirklich ist. Die Testwerte können Sie sogar im Internet mit anderen Anwendern vergleichen, etwa mit Freunden und Bekannten. Das Benchmarkmodul eignet sich auch hervorragend, um vor und nach dem Einbau neuer Hardwarekomponenten – etwa einer neuen Grafikkarte – herauszufinden, um wieviel Prozent der Rechner schneller geworden ist. Und wem der Rechner trotz aktueller Hardware noch nicht schnell genug ist, kann bei vielen Diagnosetools an der Leistungsschraube gedreht werden. Overclocking nennen das die Experten und meinen das Erhöhen der Taktraten für Prozessor oder Grafikkarte. Mit den Diagnosetools können ist das gefahrlos möglich und lässt sich auch von PC-Laien durchführen.

Die wichtigsten Hardwaretools für Ihren Rechner

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