Unterwasser fotografieren: Mit Einweg-Unterwasserkameras oder Unterwassergehäusen

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Urlaubszeit bedeutet für alle, die es sich leisten können, eine kurzzeitige Flucht vor der verregneten mitteleuropäischen Hektik. Es geht Richtung Süden und zieht einen zum Meer oder zu anderen Gewässern. Endlich kann man wieder froh und sorglos schwimmen, tauchen und… fotografieren. Haben Sie nicht schon einmal den Wunsch verspürt, ihre Urlaubsgalerie mit ein paar erfrischenden Unterwasserfotos zu ergänzen?

Einweg-Unterwasserkameras

Die einfachste Lösung dazu bieten die günstigen Einmal-Unterwasserkameras, die in vielen Warenhäusern, Fotogeschäften, Drogerie-Ketten oder bei Amazon vertrieben werden. Diese Kameras sind schnell gekauft, sofort einsatzbereit und so einfach gestrickt, dass man eigentlich nichts falsch machen kann. Voller Freude und Elan taucht man also unter, löst eine Aufnahme nach der anderen aus. Was man allerdings nach der Entwicklung der Fotos zu sehen bekommt, ist nicht selten mehr als enttäuschend. Die Bilder sind viel zu dunkel geworden, die Motive sind nicht richtig getroffen, weil man sich nicht mit der Ausrichtung des Objektivs bekannt machen konnte und alles in allem kommt die schöne Urlaubsstimmung, in der man sich bei Fotografieren befand, überhaupt nicht herüber.

Besser: Unterwassergehäuse

Doch zum Glück haben viele Kamerahersteller den Unterwasser-Ablichtungsbedarf der Kunden erkannt und bieten speziell für einzelne Fotoapparate ausgerichtete Unterwassergehäuse. Diese Gehäuse sind zwar nicht gerade billig, führen aber zu einem nachhaltigen Unterwasser-Fotospaß. So muss man sich nicht mit dem kleinen Suchfenster der Einmalkamera herumärgern, sondern kann von dem großen Digitalbildschirm Gebrauch machen und sogar unter Wasser genau das sehen, was die Kamera sieht. Man bekommt zudem sofort ein Ergebnis geliefert und kann die Aufnahmen gegebenenfalls wiederholen. Und: Man kann die Zoom und Blitzlichtfunktion des eigenen Apparats nutzen, kann die Brennweite, den Farbraum und die Belichtungszeit einstellen – und damit optimal auf die jeweiligen Licht- und Sichtverhältnisse reagieren. Ob für Ihr Kameramodell ein Unterwassergehäuse verfügbar ist, das erfragen Sie am besten in dem Fotofachgeschäft Ihres Vertrauens.

Tipps zur Unterwasserfotografie

Eine gute Kamera und ein Untereassergehäuse reichen für schöne Unterwasserfotos nicht aus. Für optimale Ergebnisse und prächtige Unterwasserfotos sollten Sie die Fotos nachbearbeiten. Tipps zur digitalen Nachberarbeitung Ihrer Unterwasserfotos finden Sie auf der Seite digitalkamera.de/Fototipp/Unterwasser-Fotografie. Ebenfalls nützlich: Die PDF-Dokumente „Unterwasserfotografie für Einsteiger“ sowie „Praxistipps für Unterwasserfotografen„.

Ein Kommentar

  1. Christian Hasel 10. Februar 2013

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