Viber – Vielseitiger Instant-Messenger für Desktop und Mobile

Viber sagt Whatsapp den Krieg an und ist dabei ziemlich erfolgreich, denn der Instant-Messenger glänzt mit enormer Vielseitigkeit und voller Unterstützung vieler Betriebssysteme. Im Kern funktioniert Viber ähnlich wie Whatsapp, ICQ oder MSN, kann aber statt ausschließlich auf mobilen Endgeräten auch auf handelsüblichen Computern verwendet werden. So bleibt man auch dann mit seinen Freunden in Kontakt, wenn das Smartphone nicht verfügbar ist, weil beispielsweise das Datenvolumen aufgebraucht ist. Selbstverständlich werden auch gängige Funktionen, wie die Verwaltung von Freundeslisten (inklusive Rufnummern) oder das führen von Videotelefonaten unterstützt. Letztere können sogar nahtlos auf den PC übertragen werden, ohne das Gespräch beenden zu müssen.

Hoher Funktionsumfang

Neben den bereits angesprochenen Videotelefonaten und natürlich den Kurznachrichten können mit Viber zudem Videos, Audiodateien, Fotos und, falls dies vom Mobiltelefon unterstützt wird, sogar GPS-Marker gesendet werden. Zusammen mit einem einfachen Schnappschuss kann so das gegenüber genau sehen, wo man sich gerade befindet. Allerdings ist die Software nicht gerade ein Leichtgewicht, der reine Download der Software ist mit 11 Megabyte zwar noch moderat, jedoch kommen bis zu 200 Megabyte Pufferspeicher und zusätzliche Megabyte für die Speicherung von Fotos und Videos hinzu. Das reißt nicht nur ein Loch in den auf Mobiltelefonen eher begrenzten Speicher, sondern auch in das Datenvolumen. Deswegen sollte man Viber in jedem Fall nur dann verwenden, wenn man über eine ausreichend dimensionierte Flatrate verfügt oder ein schnelles W-LAN in der Nähe ist. Dies ist bei den Konkurrenten allerdings auch nicht anders.

Keine Konten, direkte Registrierung per Telefonnummer

Wie schon Whatsapp wird bei Viber auf eine Registrierung verzichtet, man benötigt keinen Benutzernamen, sondern nur eine funktionierende, deutsche Mobilnummer. Diese wird übrigens auch zum Einloggen auf dem Computer verwendet. Alternativ lässt sich das Programm auch mit dem Facebook-Konto verknüpfen, hier ist allerdings die Voraussetzung, dass man eine Handynummer angegeben hat, da diese direkt ausgelesen wird. Momentan unterstützt Fiber die mobilen Betriebssysteme iOS, Android (ab 2.0), Blackberry Phone, Windows Phone (ab Version 7.5), die propietären Systeme von Nokia und Bada sowie die Desktop-Betriebssysteme Windows und MacOS. Alle Downloadmöglichkeiten werden auf der Herstellerseite www.viber.com aufgeführt.

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