Viren, Trojaner & Co. – Die wichtigsten Gefahren aus dem Internet

Je populärer das Internet wird, um so vielfältiger gestalten sich die Angriffe aus dem Netz. Die meisten Angriffe erfolgen per E-Mail oder über manipulierte Webseiten. Über beide Wege versuchen Hacker, bösartige Software auf Ihren PC einzuschleusen. Die richtet dann auf Ihrem Rechner Schaden an oder stibitzt persönliche Daten. Je nach krimineller Energie reicht die Bandbreite von einfachen Scherzen bis zum Löschen kompletter Festplatten.

Die wichtigsten Gefahren im Überblick:

Viren

Computerviren ähneln ihren biologischen Namensvettern. Dabei handelt es sich um kleine Programme, die sich im eigenen PC einnisten und Anwendungsprogramme und das Betriebssystem manipulieren oder unbrauchbar machen.

Trojaner

 Besonders hinterhältig sind Trojanische Pferde oder kurz Trojaner. Wie das Vorbild aus der griechischen Mythologie tarnt sich ein Trojaner als nützliches Programm; im Hintergrund erfüllt es aber eine ganz andere Funktion: Oft späht ein Trojaner geheime Daten wie Passwörter oder PIN aus und übertragt sie per Internet an den Programmierer des Trojaners.

Adware und Spyware

Diese Programme sind oft zwar nicht schädlich, aber lästig. Adware ist zusammen mit anderen Programmen wie kostenloser Shareware oder Testversionen gekoppelt und installiert sich zusammen mit dem Hauptprogramm. Im Hintergrund sammelt die Adware dann Daten über das persönliche Surfverhalten. Adware wird daher auch oft Spyware (Spion-Software) bezeichnet.

Phishing

Das Fischen nach Passwörtern – im Fachjargon Phishing genannt – lockt Anwender mit gefälschten E-Mails auf manipulierte Webseiten, um Passwörter, PIN und Transaktionsnummern (TAN) zu ergaunern. Ziele von Phishing-Attacken sind PINs und TANs für das Onlinebanking sowie Zugangsdaten für bekannt Onlinedienste wie Amazon, Ebay und Paypal.

Spam

Früher oder später erwischt es jedes E-Mail-Postfach: Der Posteingang quillt über vor Spam, vor unverlangt zugesandtem Werbemüll. Der massenhafte Empfang von Werbemails ist zwar nicht gefährlich, aber überaus lästig.

Unser Rat: Die Installation der Schutzprogramme ist dringend empfohlen. Schutzlos im Internet surfen ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt: Die Reise kann gut gehen, im Falle eines Falles sind die Folgen aber verheerend. Daher gehören Firewalls sowie Schutzprogramme gegen Viren und Spyware auf jeden Internet-PC – sicher ist sicher.

Sicher mit eingeschränkten Benutzerkonten?

Übrigens: Das heimliche Installieren schädlicher Software können Sie verhindern, indem Sie in Windows ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten verwenden (Start | Systemsteuerung | Benutzerkonten) und nur mit diesem Konto im Internet surfen. Anderen Gefahren wie Viren oder Phishing sind Sie damit aber auch weiterhin ausgesetzt. Auch bei der Nutzung eingeschränkter Benutzerkonten empfiehlt sich die Installation zusätzlicher Schutzsoftware. Sie können sich vor den Angriffen aus dem Internet aber schützen und Ihren PC „sauber“ halten. Gegen jede Gefahr gibt es – oft sogar kostenlos – geeignete Schutzprogramme.

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