Wann sich Lotto wirklich lohnt

In Deutschland spielen durchschnittlich mehr als 20 Millionen Bürger wöchentlich Lotto. Sie alle wüssten vermutlich gerne, wann genau das Tippen am aussichtsreichsten ist. Sollte man also seinen Tipp abgeben, wenn der Jackpot hoch oder die Beteiligung gering ist? Und wie unterscheiden sich eigentlich die Ziehungen am Mittwoch und am Samstag voneinander?

Wie sich das Lottospiel verändert hat

Lotto spielt man in Deutschland schon seit etlichen Dekaden am Wochenende – anfangs noch am Sonntag, später am Samstag. Diese Faustregel ist durch die zusätzliche Ziehung in der Wochenmitte mittlerweile außer Kraft gesetzt. Das neue Konzept wird, gemessen an der regen Beteiligung an beiden Ziehungstagen, gut angenommen. Außerdem haben sich in den vergangenen Jahren noch einige weitere Dinge geändert: So finden Ziehungen zum Beispiel im Internet statt und ebendort kann man auch seinen Tippschein ausfüllen und sich über den Unterschied zwischen dem Mittwochs- und Samstagslotto informieren. Außerdem erfährt man auf den Lotto-Portalen, dass die Gewinnchancen der beiden Ziehungen zwar identisch sind, die Einzelgewinne allerdings an einem der beiden Tage höher ausfallen. Doch warum ist das so?

Lotto spielen lieber am Mittwoch oder am Samstag?

Generell fallen die Gewinnchance an beiden Tagen gleich aus. Die Anzahl der Tippfelder und Kugeln sowie der Ablauf der Ziehung sind am Samstag und Mittwoch identisch. Die sich daraus ergebende Gewinnchance liegt also bei jeder Ziehung bei durchschnittlich 1:140 Millionen. Aufgrund des geringeren Einsatzes erhöht sich am Mittwoch allerdings die Chance, einen Gewinn mit vergleichsweise wenigen Mitspielern teilen zu müssen. Statistisch gesehen streicht ein Spieler am Mittwoch in den niedrigen Gewinnklassen zudem etwas mehr Geld ein. Vorteil der Ziehung am Samstag: Der Jackpot ist hier ungleich höher und riesige Gewinne locken die Lottospieler in Scharen an. Ob am Samstag oder am Mittwoch – wir wünschen unseren Lesern viel Glück.

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