Warum im Urlaub Geld- und Kreditkarten die bessere Wahl sind

Urlauber sollten sich niemals nur auf Bar- oder Buchgeld festlegen. Bargeld kann schnell gestohlen werden, eine größere Menge mitzunehmen wäre daher nicht empfehlenswert. Ist es einmal gestohlen, kann es in der Regel nicht zurückgeholt werden.

Bargeld birgt ein hohes Risiko

Bargeld birgt daher ein großes Risiko, da es Diebe nahezu anlockt. Ist das Geld erst einmal gestohlen, so haben die Opfer meistens Pech und erhalten es nie wieder zurück. Auch eine Anzeige gegen Unbekannt bei der zuständigen Polizei ist dabei nutzlos. Gestohlene Bankkarten können dagegen schnell telefonisch gesperrt werden. Das Vermögen bleibt vor Dieben also deutlich besser geschützt als bei der Mitnahme von Bargeld. Doch wie kommen Urlauber im Ausland an Bargeld?

Geld- und Kreditkarten benutzen

Kreditkarten werden in den meisten Ländern akzeptiert. Dies gilt vor allem für Urlauber in den USA, wo ohne Kreditkarte praktisch nichts funktioniert. Anders sieht es bei den Bankkarten – früher EC-Karten genannt – aus. Deutsche Kreditinstitute verwenden hier eine neue Chiptechnolgie, um ihre Kunden vor Diebstahl und Betrug zu schützen. In Ländern außerhalb der EU wird häufig noch die Magnetstreifen-Technologie benutzt, welche mit der neuen Chiptechnologie nicht kompatibel ist. Möchte eine Bankkarte also zum ersten Mal in einem Land außerhalb der EU verwendet werden, muss zuvor der zuständige Kundenberater bezüglich der Einsatzmöglichkeiten kontaktiert werden.

Der Kartenaufdruck ist ebenfalls zu berücksichtigen. Dabei gibt es das Maestro-Symbol (Sparkasse) und das sogenannte V-Pay-Zeichen (Volksbank). Eine Bankkarte mit letzterem Zeichen ermöglicht neben dem Bezahlen an der Kasse das Geldabheben an fast allen Geldautomaten innerhalb der EU. Geht es dagegen in andere Länder, kann die Situation auch wieder ganz anders aussehen. Experten raten dazu, in diesem Fall eine Bankkarte mit dem Maestro-Symbol mitzunehmen.

Welche Gebühren fallen im Ausland an?

Wie hoch die Kosten für das Geldabheben sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Allerdings sind die Kosten der Kreditkarte im Normalfall deutlich höher als die der Bankkarte. Wo werden zwei Prozent vom abgehobenen Geld bei der Kreditkarte fällig, wobei jedoch immer mindestens Kosten in Höhe von fünf Euro anfallen. Bei einer Bankkarte werden dagegen nur die Gebühren fällig, welche auch im Inland bei einer anderen Bank anfallen. Während diese Kosten hierzulande direkt beim Geldabheben angezeigt werden, müssen Urlauber im Ausland etwas genauer auf den Automaten schauen. Spätestens im Preisaushang werden die jeweiligen Informationen zu finden sein.

Wird mit einer Volksbank-Karte an der Kasse im Ausland bezahlt, werden von der Bank an sich keine Kosten berechnet. Kosten können dagegen von dem Verkäufer oder der zuständigen Bank anfallen. Gleiches gilt für Karteninhaber der Sparkasse. Wird mit einer anderen Währung als dem Euro bezahlt oder werden die Karten außerhalb der EU eingesetzt, so fallen für Urlauber Umrechnungskosten der ausländischen Bank an.

Mit Kredit- und Bankkarte im Ausland – worauf müssen Urlauber achten?

Sowohl beim Geldabheben als auch beim Bezahlen an der Kasse im Ausland wird immer häufiger die PIN der Kreditkarte verlangt. Zudem sollten sich Urlauber für Beginn der Reise darüber informieren, wie viel Geld sie pro Tag im Ausland abheben können.

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