Was für die richtige Duftauswahl spricht: Das Parfum der Persönlichkeit anpassen

Bei der Duftauswahl hat man meistens die Qual der Wahl. Es ist in der Regel schwierig, den passenden Duft für sich zu entdecken. In diesem Beitrag werden einige Tipps für die erfolgreiche Parfümsuche zusammengefasst.

Herausfinden, was man wirklich mag

Ein Parfum sagt Einiges über die Persönlichkeit, den Charakter sowie über die Gefühle des Trägers aus. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass man ein Parfum benutzen möchte, das zu 100 Prozent zu einem passt. Ein Parfum besteht aus verschiedenen Einzelteilen – den Essenzen. Zuerst sollte man herausfinden, welche Essenzen den eigenen Vorstellungen und dem Geruchssinn am besten entsprechen. Die Bandbreite ist hier riesig: Ein Parfum kann beispielsweise spritzig, blumig, fruchtig, holzig oder sinnlich-warm sein. Abhängig von dem Hauttyp, Erinnerungen oder Gefühlen, sowie der jeweiligen Persönlichkeit, gibt es auch die unterschiedlichsten Suchkriterien.

Jede Duftnote muss erst ausprobiert werden

Jede Haut benötigt eine andere Duft-Nuance, weil der natürliche Eigengeruch der Haut bei jedem Menschen ganz individuell ist. Der gleiche Duft kann bei verschiedenen Menschen ganz anders duften, weil die jeweilige Chemie der Epidermis die Aromastoffe des Duftes verändert. Um einen Duft richtig zu testen, sollte man ein Parfum an solchen Stellen am Körper versprühen, an denen man den Pulsschlag spüren kann (in der Regel ist es der Hals oder Handgelenk). An diesen Plätzen ist die Haut ziemlich dünn und gut durchblutet, die Körperwärme lässt den Duft schnell entfalten. Man sollte nach dem Auftragen des Parfüms auf die Haut ungefähr noch eine halbe Stunde warten, bis der Duft sich vollständig entfalten kann.

young girl smelling pefrume on her hand

Woraus die Parfüms bestehen: Die einzelne Komponenten

Jedes Parfüm besitzt seine eigenartige Struktur. Es bildet eine sogenannte Duftpyramide zusammen, die aus drei Einzelbereichen besteht:

  1. Kopfnote: Dabei handelt es sich meistens um frische Aromen, die man gleich nach dem Aufsprühen wahrnehmen kann
  2. Herznote: Das betrifft die etwas schwerere Duftnuancen, die erst nach zehn Minuten zu Geltung kommen
  3. Basisnote: Das sind die kräftigen und oft sinnlich-warmen Aromen, die gut auf der Haut haften und die man deswegen über lange Zeit wahrnehmen kann.

Es dauert etwa eine halbe Stunde, bis sich die allen drei Duftnoten voll entfaltet haben. Erst nach dieser Zeit lernt man den wahren Charakter eines Parfums kennen. Eine Besonderheit bei den Männerparfums stellt beispielsweise der Joop Nightflight, den man auch im Internet erwerben kann. Hier seine Duftnoten im Einzelnen:

  • Kopfnote: Ananas, Bergamotte, grüne Noten, Lavendel, Wacholder, Zitrone
  • Herznote: Geranie, Jasmin, Maiglöckchen, Mandeln, Rose, Rosenholz
  • Basisnote: Amber, Moschus, Sandelholz, Tonkabohne.

Der Duft unterstreicht die maskuline Frische bei Männern, die gerne ihre Identität zeigen.

Auf die richtige Konsistenz achten

Ob Eau de Toilette, Eau de Parfüm, parfümiertes Öl, Sommerduft oder parfümierter Lotion – es ist wahrlich nicht einfach, sich für das richtige Kosmetikprodukt zu entscheiden. Im Alltag sollte man eher das Eau de Toilette bevorzugen, weil es viel dezenter nach dem Auftragen ist als ein Parfüm. Dasselbe betrifft auch Lotion oder Puder, die der Haut einen zarten Parfümduft verleihen. Für den Abend empfiehlt sich auf jedem Fall Eau de Parfum oder Parfum, weil sie viel konzentrierter wirken und den Träger lange Zeit begleiten können.

Wertvolles Wissen zum Thema Parfum zusammengefasst

  • Parfum-Phasen: Alle Düfte bestehen aus drei Phasen des Geruchs: Kopfnote, Herznote und Duftnote.
  • Konzentration: Die Konzentration des Duftstoffs im Wasser ist dafür verantwortlich, ob man vom Eau de Toilette oder einem Parfum spricht. Die intensivste Version eines Dufts hat das Parfum mit einer Konzentration von 15 bis 30 Prozent der Duftstoffe, bei Eau de Parfum sind es nur noch zehn bis 15 Prozent und bei Eau de Toilette lediglich fünf bis zehn Prozent der Aromen.
  • Layering: Das Tragen mehrerer Düfte gleichzeitig wird immer häufiger. Dabei ist erlaubt, was einem gefällt, man sollte einfach seiner Nase beim Duftmischen vertrauen.

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