Wenn die Blutsauger zuschlagen: Mückenstiche vorbeugen und behandeln

Zuerst ist es nur ein hohes und aufdringliches Summen, doch schon wenige Minuten später beginnt die Haut zu jucken und sich zu röten – ein Mückenstich. Hier erfahren Sie, was Sie tun können, um sich vor den unliebsamen Blutsaugern zu schützen und wie Sie einen Mückenstich behandeln sollten, wenn eine Mücke sich trotz vorbeugender Maßnahmen einen Weg in Ihre Haut und zu Ihrem Blut bahnen konnte.

Einen Mückenstich vorbeugen

Mücken sind Geruchstiere und werden von Schweißgerüchen angezogen. Doch sie lieben auch Körperwärme und Kohlenstoffdioxid. Die vorbeugenden Maßnahmen gegen einen Mückenstich richten sich insbesondere auf Mittel, die Mücken über die Nase wahrnehmen können. Abschreckend wirken zum Beispiel Tomatenpflanzen, Kokosöl (enthält Laurinsäure, die die Mücken vertreibt), ätherische Öle aus Zitrus, Eukalyptus oder Minze sowie Vitamin-B-Präparate. Sicher konnten Sie auch bereits im Supermarkt das eine oder andere Mückenmittel finden. Diese Anti-Mücken-Mittel halten nicht immer, was sie versprechen, informieren Sie sich daher am besten vor dem Kauf im Internet, ob die Substanzen in den Mitteln wirklich Mücken fernhalten. Der Wirkstoff DEET ist unter anderen besonders wirksam. Hilfreich ist es ebenso, wenn Sie kein Parfüm auftragen (das zieht die Mücken an), Moskitonetze über Ihr Bett hängen und nicht darauf vertrauen, dass Baumwollkleidung vor einem Mückenstich schützen kann (der Stechrüssel der Mücken geht sogar durch Jeans hindurch).

Die besten Behandlungsmethoden bei einem Mückenstich

Sollten Sie trotz der genannten Maßnahmen einen Mückenstich bekommen haben, so ist es vordergründig erst einmal wichtig, dass Sie diesen nicht aufkratzen. Eine offene Wunde führt schnell zu einer Infektion durch Bakterien und das Risiko für eine Narbenbildung vergrößert sich stark. Sobald Sie einen Mückenstich bemerken, sollten Sie ihn bestenfalls desinfizieren. Anschließend hilft Kühlen gegen das Jucken. Nehmen Sie einen in ein Tuch gewickelten Kühlakku und legen Sie ihn für einige Minuten auf den Mückenstich. Auch Spitzwegerich, Zwiebelsaft und Speichel (enthält Antihistamine) helfen gegen den Juckreiz. Schlimmstenfalls können Sie auch auf Kortisonpräparate zurückgreifen.

3 Comments

  1. Christian 6. August 2013
  2. Zitrone 3. August 2013
  3. Karl Schreiner 3. August 2013

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