Wie Sie das Finanzamt bei einer Lohnerhöhung ausmanövrieren

Das Finanzamt möchte bei einer Lohnerhöhung selbstverständlich mitverdienen. Sie haben aber die Möglichkeit, durch kluges Verhalten den Steueranteil zu minimieren.

Jeder Arbeitnehmer ist glücklich über eine Lohnerhöhung. Allerdings empfindet auch das Finanzamt Freude daran, denn ein Teil des zusätzlichen Lohnes wird direkt zum Finanzamt durchgereicht. Es gibt aber durchaus die Möglichkeit, den Anteil des Finanzamts auf ein Minimum zu reduzieren. Das gilt insbesondere für Arbeitnehmer, die eine große Lohnerhöhung erwarten, exemplarisch seien hier der Einstieg in den Beruf oder eine besondere Beförderung genannt. Wer das Finanzamt ausmanövrieren will, muss allerdings schon frühzeitig reagieren.

Ausgaben zum richtigen Zeitpunkt tätigen

Ein hohes Gehalt ist immer auch verbunden mit der Möglichkeit, mehr Steuern zu sparen. Viele Arbeitnehmer haben nur eine geringe steuerliche Belastung und deswegen auch in der Praxis kaum die Möglichkeit, Steuern einzusparen. Aber ein Arbeitnehmer, der nach einer Lohnerhöhung eine sehr hohe Steuerlast hat, kann dies zu seinem Vorteil nutzen: Grundsätzlich sollten alle Ausgaben, die steuerlich absetzbar sind, erst nach der Lohnerhöhung erfolgen. Dann ist es nämlich möglich, die steuerliche Belastung zu senken und insgesamt einen höheren Betrag vor dem Finanzamt zu beschützen.

Bei einer Lohnkürzung umgekehrt handeln

Wenn Sie im nächsten Jahren deutlich weniger Geld verdienen, beispielsweise weil sich Ihre private Situation verändert, sollten Sie alle steuerlich absetzbaren Ausgaben noch in diesem Jahr tätigen. Auf diese Weise können Sie Ihre Steuerlast noch einmal senken, bevor Sie dann im nächsten Jahr dazu wahrscheinlich nicht mehr die Möglichkeit dazu haben beziehungsweise zumindest über deutlich weniger Steuersparpotenzial verfügen. Bei Finanzfragen kommt es häufig auf das richtige Timing an. Grundsätzlich ist es deswegen empfehlenswert, regelmäßig den Steuerberater zu fragen, welche Einsparpotenziale vorhanden sind. Dabei sind Sie aber gut beraten, ausschließlich auf sichere und legale Methoden zu setzen. Schließlich möchten Sie ruhig schlafen und nicht eines Tages auf einer Steuer-CD erwähnt werden.

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