Wie stehen Ihre Sterne?

Unsere heutige schnelllebige Zeit bringt unbestritten eine Menge Erleichterungen und Vorteile mit sich: Die Beschaffung von Informationen und Recherchearbeiten sind dank des Internets um ein Vielfachs leichter geworden. Außerdem erleichtern E-Mailverkehr sowie soziale Netzwerke die Kommunikation und den Austausch. Fahrzeuge fahren sicherer als früher, die medizinische Versorgung ist so gut wie nie und wir können jederzeit mit jedermann in Kontakt treten. Und dennoch: Viele Leute haben das Gefühl, auch die immer weiter fortschreitende Forschung könne ein gewisses dem Menschen innewohnendes Bedürfnis nach Spiritualität nicht ersetzen. Immer noch gäbe es zu viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die der Mensch und die Wissenschaft nicht erklären könnten.

Faszination Unbekanntes

Bei diesen ungeklärten Dingen handelt es sich teilweise um jahrhundertealte Phänomene und Überlieferungen, die Menschen auch heute noch vor Rätsel stellen und faszinieren. Beispielsweise sorgt der Kalender der alten Maya für Aufregung, der für das Ende dieses Jahres den Weltuntergang prophezeit. Propheten wie Nostradamus werden noch immer gelesen und üben auch lange nach ihrem Tod eine starke Faszination auf Menschen aus, ebenso wie Phänomene wie der Einfluss des Mondes, die Gezeiten oder eine Sonnenfinsternis.

Die Interpretation des Himmels

Gerade die Himmelskörper und ihre Konstellationen haben den Menschen seit jeher fasziniert und Anlass zu diversen Interpretationen, Vorhersehungen und Spekulationen gegeben. Ihre Faszination rührt zum einen daher, dass sie jeden Abend am Himmel zu sehen sind und zum anderen darauf, dass bestimmte Phänomene lange Zeit einfach unerklärlich waren und es teilweise noch immer sind. Kein Wunder also, dass viele Menschen auch heute noch, im Zeitalter der Technik, regelmäßig ihr jeweiliges Horoskop der Woche lesen und sich auch nach diesem richten. Und warum auch nicht: So hochentwickelt unsere Gesellschaft auch sein mag, viele existenzielle Fragen kann sie immer noch nicht beantworten: Woher kommen wir und wohin gehen wir? Was ist der Sinn des Lebens? Was kommt nach dem Tod? Gibt es einen Gott?

Die Tradition von Horoskopen

Das Wort „Horoskop“ leitet sich aus dem Griechischen ab, genauer gesagt aus den zwei Wörtern „hora“ = Stunde und „Skopéin“ = beobachten. Horoskope stellen die wichtigsten Hilfsmittel innerhalb des Feldes der Astrologie dar, die als Lehre der Sterndeuterkunst versucht, Zusammenhänge zwischen Bewegungen von Himmelkörpern und Ereignissen auf der Erde darzustellen und zu erklären. Alle Hochkulturen und Gesellschaften auf der Welt haben sich unabhängig voneinander mit der Ableitung zukünftiger Ereignisse aus dem Stand der Himmelskörper beschäftigt, wobei die ersten Überlieferungen aus dem alten Ägypten stammen. Die Aufstellung von Horoskopen hat also eine jahrhundertealte Tradition, die sicherlich so schnell auch nicht enden wird.

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