Windows 7: Den Antivirenschutz manuell nachinstallieren

Windows 7 ist von Hause aus mit zahlreichen Schutzmechanismen ausgestattet: Phishing-Filter, Firewall, Anti-Spyware-Software und vieles mehr. Nur eine wichtige Komponente, die eigentlich auf jedem PC installiert sein sollte, fehlt: Ein AntiViren-Programm, das den PC vor Viren, Würmen und anderer schädlicher Software schützt.

Dass die wichtige Antivirenlösung fehlt, erkennen Sie sofort beim Start des Betriebssystems. In der rechten unteren Ecke taucht regelmäßig das Fähnchen des Wartungscenters auf und weist darauf hin, dass keine Antivirenlösung gefunden wurde.

Da eine Antivirussoftware zur Standardausstattung eines jeden Rechners gehört, sollten Sie den Virenschutz unbedingt nachinstallieren. Sie haben hierzu folgende Möglichkeiten:

Antiviruslösung von Microsoft: Microsoft bietet selbst eigene Antivirussoftware namens Microsoft Security Essentials an. Der Komplettschutz steht auf der Internetseite http://www.microsoft.com/Security_Essentials/ kostenlos zum Download zur Verfügung.

Kommerzielle Lösungen von Drittherstellern: Viele Softwarehäuser haben sich auf die Bekämpfung von Viren spezialisiert und bieten bereits seit Jahren Antivirussoftware an. Hierzu gehören beispielsweise Symantec (http://www.symantec.de), Kaspersky Labs (http://www.kaspersky.de) oder G-Data (http://www.g-data.de). Hier erhalten Sie für knapp 50 Euro professionelle Antivirensoftware, die Ihren PC „sauber“ hält. Eine Liste aller Antivirus-Partner von Microsoft finden Sie auf der Webseite http://www.microsoft.com/germany/windows/antivirus-partners/windows-7.aspx.

Kostenlose Virenscanner: Neben kommerziellen Angeboten gibt es auch gute kostenlose Antiviruslösungen. Die bieten meist zwar weniger Komfortfunktionen, schützen aber genau so zuverlässig vor. Empfehlenswerte Gratislösungen gibt es von AVG (AVG Anti-Virus Free Edition, http://free.grisoft.com), Avast (Avast! Antivirus Home Edition, http://www.avast.de) oder Avira (Avira AntiVir Personal, http://www.free-av.de).

Für welche Lösung Sie sich auch entscheiden, eines ist allen gemeinsam: Sobald die Antivirussoftware installiert ist, gibt es im Wartungsenter auch für den Schutz vor schädlicher Software grünes Licht. Immer vorausgesetzt, die installierte Antiviruslösung ist aktuell und mit den neuesten Updates und Antivirus-Signaturen versehen. Sollte das installierte Antivirusprogramm Probleme bereiten, weil es zum Beispiel veraltete Virendatenbanken verwendet, schlägt das Wartungscenter Alarm; bietet aber auch gleich die passende Lösung an, zum Beispiel das sofortige Aktualisieren der Antivirussoftware.

So muss es sein: Wenn das Wartungscenter meldet, dass der Virenschutz aktiviert und auf dem neuesten Stand ist, ist Ihr Rechner bestens geschützt. 

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