Windows 7 Systemvoraussetzungen: Das brauchen Sie für Windows 7

Bevor Sie Windows 7 auf Ihrem PC installieren, sollten Sie kurz einen Blick auf, oder besser in Ihren Computer werfen. Ist der PC schnell genug für das neue Betriebssystem? Als Faustregel gilt: Wenn auf Ihrem Rechner bislang Windows XP oder Windows Vista problemlos liefen, ist Ihr PC auch für Windows 7 fit.

Für Windows 7 ist besonders der Prozessor, der Arbeitsspeicher und – für die Benutzeroberfläche Aero – die Grafikkarte wichtig.

Ein schneller Prozessor

In Sachen Prozessor gilt: Jeder gängige und derzeit erhältliche Prozessor eignet sich für Windows 7. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Intel- oder AMD-Prozessor handelt. Als Untergrenze für ein vernünftiges Arbeiten mit Windows 7 gilt ein Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz (1.000 MHz). Alles unter 1 GHz ist für Windows 7 zu langsam und damit nicht empfehlenswert. Mit einem Prozessor ab 1,5 GHz Taktfrequenz sind Sie aber auf der sicheren Seite. Noch mehr kann natürlich nicht schaden.

So viel Speicher ist nötig

Sind in Ihrem PC mindestens 1 GB Arbeitsspeicher eingebaut, sind Sie für den Umstieg auf Windows 7 gut gerüstet. Damit stehen dem Betriebssystem, den Programmen und Spielen erst einmal genügend Speicher zur Verfügung. Auch hier gilt: Mehr kann natürlich nicht schaden, ganz nach dem Motto „Viel hilft viel“€œ. Richtig komfortabel wird es ab 1,5 GB Arbeitsspeicher; vor allem bei modernen PC-Spielen.

Aufgepasst: In der 32-Bit-Version kann Windows 7 maximal 4 GB Arbeitsspeicher nutzen. Sind im Rechner mehr als 4 GB RAM eingebaut, sollten Sie zur 64-Bit-Version von Windows 7 greifen. Nur dann können Sie zum Beispiel auch 8 GB oder 16 GB RAM nutzen.

Schnelle Grafikkarten für Aero-Effekte

Das Schönste an Windows 7 sind die Benutzeroberfläche Aero Glass und die Spezialeffekte wie durchsichtige Fenster oder interaktive Vorschaufenster in der Taskleiste. So viel Schönheit hat allerdings seinen Preis. Damit Windows 7 seine gesamte Pracht entfalten kann, brauchen Sie eine schnelle Grafikkarte mit mindestens 64 MB Speicher und Unterstützung für die Grafikfunktion DirectX 9.0. Die Grundvoraussetzen erfüllen fast alle Rechner, die nicht älter als 2 Jahre sind.

Ganz konkret: Wenn in Ihrem PC eine der folgenden Grafikkarten eingebaut ist, kommen Sie in den Genuss der Aero-Effekte:

– Grafikkarten mit ATI-Chipsatz: Radeon 9500, 9600, 9700, 9800 sowie alle Karten der X-Serie (zum Beispiel X300, X800, X1900 und höher) und der HD-Serie (zum Beispiel HD 2400, HD 3600, HD 4700 und höher)

– Grafikkarten mit Nvidia-Chipsatz: alle GeForce-Karten der FX-Serie ab GeForce FX 5200, alle GeForce-Karten ab der 6-Serie (zum Beispiel 6800), alle GeForce-Karten der G/GT/GTS/GTX-Serie sowie Mainboards mit Chipsätzen nForce4 und höher.

РGrafikkarten mit Intel-Chipsatz: alle Intel-Grafikkarten mit GMA-Chipsatz 950, 965, 3000, X3000, X3100, X3500 und h̦her.

Keine Sorge, wenn in Ihrem PC keine 3D-Grafikkarte eingebaut ist: Windows 7 kommt auch mit allen „alten“ Grafikkarten zurecht. Sie müssen dann zwar auf die beeindruckende Aero-Oberfläche verzichten. Schön ist Windows 7 dann aber immer noch. Findet Windows 7 keine der oben genannten Grafikkarten in Ihrem PC vor, aktiviert es automatisch die Basic-Oberfläche. Die ist zwar nicht so aufregend wie Aero, sieht aber immer noch gut aus.

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