Windows 8: Systemsounds bei Anmeldung, Abmeldung und Herunterfahren ändern

Weniger ist mehr. Nach diesem Motto geht Microsoft bei Windows 8 auch bei den Konfigurationsmöglichkeiten für die Systemsounds vor. Denn wer einen Blick in die Systemsteuerung und den Bereich „Sounds“ wirft, wird dort einige Einträge vermissen. Etwa zum Ändern der Sounds bei der Windows-Anmeldung. Mit einem Trick machen Sie die verschwundenen Optionen wieder sichtbar.

Verschwundene Systemsound-Optionen wieder aktivieren

Damit Sie die Sounds beim Anmelden, Abmelden, Hoch- und Herunterfahren wieder selbst ändern können, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die [Windows-Taste], um zur Kacheloberfläche zu gelangen.

2. Geben Sie den Suchbegriff „regedit“ ein, und klicken Sie auf „regedit“.

3. Im Registrierungseditor öffnen Sie den folgenden Ordner:

HKEY_CURRENT_USERAppEventsEventLabels

Klicken Sie doppelt auf „EventLabels“, um alle Unterordner einzublenden.

4. Hier finden Sie unter anderem die folgenden wichtigen Unterordner:

  • WindowsLogon
  • WindowsLogoff
  • WindowsUnlock
  • SystemExit

5. Um zum Beispiel die Sounds für die Windows-Anmeldung wieder ändern zu können, öffnen Sie den Ordner „WindowsLogon“. Dann klicken Sie in der rechten Fensterhälfte doppelt auf „ExcludeFromCPL“. Im nächsten Fenster ändern Sie den Wert von „1“ in „0“ (Ziffer Null) und schließen das Fenster mit OK.

Wiederholen Sie diesen Schritt für die anderen drei Einträge, um auch die Sounds für die Windows-Abmeldung (WindowsLogoff), das Entsperren (WindowsUnlock) und das Herunterfahren (SystemExit) in der Systemsteuerung wieder sichtbar zu machen.

Wenn Sie jetzt in der Systemsteuerung unter „Hardware und Sound“ das Fenster „Systemsounds ändern“ öffnen, können Sie jetzt auch wieder die zuvor versteckten Einträge „Windows-Anmeldung“, „Windows-Abmeldung“, „Windows entsperren“ und „Windows beenden“ anpassen – ohne die obigen Änderungen bleiben diese Einträge in der Systemsteuerung versteckt. Warum hier eigentlich keine Änderungen erfolgen sollen, weiß sicher nur Microsoft.

Ein Kommentar

  1. Martin 12. November 2012

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