Windows auf dem Mac: Mit Parallels Windows- und Mac-Programme gleichzeitig nutzen

Sobald das Zusatzprogramm Parallels installiert ist, können Sie Windows- und Mac-Programme gleichzeitig nutzen. Auch der Datenaustausch zwischen den Systemen und Anwendungen klappt reibungslos.

1. Falls das Programm Parallels noch nicht gestartet wurde, aktivieren Sie es, indem Sie doppelt auf das neue Windows-Symbol auf dem Schreibtisch klicken. Alternativ hierzu können Sie auch auf „Finder“ und „Programme“ und anschließend doppelt auf „Parallels Desktop“ sowie einmal auf „Start“ klicken.

2. Windows wird automatisch im Kohärenzmodus gestartet und in das Mac-Betriebssystem integriert. Um das Windows-Startmenü zu öffnen, klicken Sie im Dock auf das Windows-Logo.

Jetzt können Sie – wie bei Windows gewohnt – über das Startmenü Windows-Programme wie den Internet Explorer oder den Windows-Explorer starten.  Alle gestarteten Windows-Programme erhalten im Dock eigene Programmsymbole und lassen sich wie Mac-Programme bedienen.

3. Mit Parallels können Sie fast alle Windows-Programme auf dem Mac laufen lassen. Probleme bereiten mitunter nur Programme, die auf spezielle Geräte wie Webcams oder Handys zugreifen oder Grafikprogramme und Spiele, die eine 3D-Grafikkarte erfordern. Ansonsten gilt: alles, was Sie unter Windows installieren können, lässt sich dank Parallels auch auf dem Mac nutzen.

Die Installation neuer Software funktioniert wie unter Windows. Zuerst legen Sie die Installations-CD/DVD in das CD/DVD-Laufwerk des Macs. Dann starten Sie den Windows Explorer, indem Sie zum Beispiel auf das Windows-Startmenü und dann auf „Alle Programme“, „Zubehör“ und „Windows-Explorer“ klicken. Hier klicken Sie doppelt auf das CD/DVD-Laufwerk und starten die Installation des gewünschten Programms.

4. Da die Windows-Programme nahtlos in die Mac-Oberfläche integrieren, sind die klassischen Windows-Elemente wie die Taskleiste oder der Windows-Schreibtisch nicht sichtbar. Sie können sie aber im Menü „Programme“ einblenden. Mit dem Befehl „Windows-Taskleiste einblenden“ erscheint die Windows-Taskleiste.

Mit dem Befehl „Windows Desktop einblenden“ blenden Sie die Windows-Oberfläche ein.

Um die Windows-Elemente wieder auszublenden, wählen Sie im Menü „Programme“ erneut die Befehle „Windows Taskleiste ausblenden“ bzw. „Windows Desktop ausblenden“.

5. Nicht nur die Programme, auch die Windows-Dateien werden nahtlos in die Mac-Oberfläche integriert. Wenn Sie mit einer Windows-Anwendung eine Datei – etwa einen Word-Brief – im Ordner „Eigene Dateien“ bzw. „Dokumente“ speichern, landet die Datei im Dokumentordner Ihres Mac. Damit haben Sie stets alle Dateien aus der Windows- und der Mac-Welt zentral an einem Platz.

6. Ganz wichtig bei der Arbeit mit Windows bzw. Windows-Programmen im Mac: Da im Hintergrund ein komplettes Windows-System simuliert wird, müssen Sie auch an die Sicherheitsaktualisieren für Windows denken. Führen Sie daher auch im simulierten Windows alle Aktualisierungen durch. Am besten verwenden Sie die automatische Aktualisierungsfunktion, indem Sie auf das Startmenü (das Windows-Logo im Dock) und dann auf „Systemsteuerung“.

Danach klicken Sie auf „Nach Updates suchen“ und auf die Schaltfläche „Jetzt einschalten“. Das Windows-System im Mac wird jetzt automatisch auf den neuesten Stand gebracht, sobald eine Internetverbindung besteht.

7. Wenn Sie keine Windows-Programme verwenden, können Sie den virtuellen Rechner innerhalb Ihres Macs schließen. Das spart Arbeitsspeicher und schont den Prozessor. Um die Arbeit mit Windows-Programmen zu beenden, klicken Sie auf das Menü „Paralles Desktop“ und dann auf „Parallels Desktop beenden“.

Klicken Sie auf „Standby“, um den momentanen Stand der Windows-Umgebung einzufrieren. Das ist die beste Methode, um später wieder möglichst schnell mit Windows-Programmen weiterzuarbeiten. Alternativ hierzu können Sie das simulierte Windows auch richtig herunterfahren, indem Sie im Dock auf das Startmenü klicken und dann auf den Rechtspfeil sowie den Befehl „Herunterfahren“ klicken. Damit wird nicht der Mac-Rechner, sondern nur der simulierte Windows-Rechner heruntergefahren.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.