Windows Kindersicherung und Jugendschutz: Zugriff auf PC-Spiele einschränken

Nicht zuletzt durch die Diskussion um sogenannte „Killerspiele“ sind Eltern oft besorgt, welche Spiele die eigenen Kinder eigentlich auf dem PC spielen. Sogenannte Ego-Shooter und Horror-Adventures mit brutalen Spielszenen sehen Eltern gar nicht gerne auf dem Familien-PC. Das müssen sie auch nicht: Mit dem Jugendschutz von Windows lässt sich der Zugriff auf PC-Spiele exakt steuern:

1. Zunächst klicken Sie im Einstellungsfenster für den Jugendschutz auf Spiele.

2. Im nächsten Fenster bestimmen Sie zunächst, ob der Benutzer generell spielen darf oder nicht. Mit der Option Nein blockieren Sie ausnahmslos den Zugriff auf alle Spiele.

Differenzierter können Sie vorgehen, indem Sie auf Ja klicken, und anschließend anhand der Spielbewertung festlegen, welche Spiele zugelassen sind.

Die Auswahl erfolgt dabei auf Grundlage des Bewertungssystems USK Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (www.usk.de). In Deutschland sind fast alle Spiele mit einer USK-Altersempfehlung versehen, etwa USK 12 für Kinder ab 12 Jahren. Windows erkennt bei den meisten Spielen automatisch, mit welcher USK-Empfehlung sie versehen sind.

Leider verfügen nicht alle Spiele über ein USK-Label. Was mit solchen Spielen geschehen soll, legen Sie im oberen Teil des Dialogfensters fest. Mit der Option Spiele ohne Bewertung blocken unterbinden Sie generell alle Spiele ohne USK-Altersempfehlung.

3. Alternativ hierzu können Sie auch manuell die erlaubten und nicht gestatteten Spiele auswählen, indem Sie auf Bestimmte Spiele zulassen oder blocken klicken. Windows listet daraufhin alle zurzeit installierten Spiele auf. Legen Sie für jedes Spiel einzeln fest, ob es gestattet ist oder nicht. Mit der Option Benutzerbewertungseinstellung hält sich Windows an die Vorgaben der USK-Einstufung.

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