Windows-Probleme lösen: In den Ereignisanzeigen nach Fehlern suchen

Um Windows-Fehlern auf die Schliche zu kommt, hilft meist ein Blick in das Logbuch von Windows. Hier notiert sich das Betriebssystem genau, was unter der Motorhaube passiert. Sobald Programme gestartet, Hardware genutzt oder Benutzer angemeldet werden, erfolgt ein neuer Eintrag ins Logbuch. Das gilt auch für Fehlermeldungen, Abstürze oder Hackerangriffe.

Um einen Blick ins Logbuch zu werfen, drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben den Befehl

eventvwr.msc

ein und klicken auf OK sowie „Ja“.

Im folgenden Fenster sind alle Logdateien des Betriebssystems aufgeführt. Für Einträge zu Programmen, klicken Sie doppelt auf „Windows-Protokolle“ und dann einmal auf „Anwendung“. Windows-Systemfehler finden Sie in der Rubrik „System“.

Einträge mit einem blauen „i“-Symbol sind allgemeine Informationen etwa über den erfolgreichen Programmstart. Warnungen erhalten ein gelbes Ausrufezeichen, kritische Fehler sind mit einem roten Ausrufezeichen versehen. Per Klick auf einen der Einträge blendet Windows im unteren Teil des Fensters weitere Informationen zum jeweiligen Ereignis ein; falls nicht, versuchen Sie es mit einem Doppelklick auf den Eintrag. Auf diese Weise können Sie herausfinden, welche Programme in der Vergangenheit Probleme bereiteten. Mitunter steht in der Fehlerbeschreibung auch, wie sich das Problem lösen lässt.

Um Fehler und Warnungen schneller aufzuspüren, lässt sich die Liste filtern. Dazu klicken Sie in der rechten Spalte auf „Aktuelles Protokoll filtern“, kreuzen die Optionsfelder „Kritisch“ und „Warnung“ an und bestätigen mit OK. Die unwichtigen und rein informativen Einträge werden dann herausgefiltert – übrig bleiben nur die echten Fehler.

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