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14.08.2009 Home » Hardware & Software

Windows schneller machen: Geschwindigkeitsbremsen finden

Wenn nichts mehr geht und der PC immer langsamer wird oder gar nicht mehr reagiert, ist es Zeit, der Ursache auf den Grund zu gehen. Ein plötzlicher Geschwindigkeitsverlust oder ein “Einfrieren” des PC hat zumeist nur einen Grund: Eines der aktiven Programme ist “abgestürzt” und reagiert nicht mehr. Oder es verbraucht durch einen Programmfehler die komplette Rechenleistung des PC.

So geht’s: Wenn der PC gar nicht mehr oder nur noch träge reagiert, hilft ein Blick in den Task-Manger von Windows. Damit ist der Übeltäter schnell enttarnt:

1. Drücken Sie die Tastenkombination Strg-Alt-Entf.

2. Es erscheint der Task-Manager von Windows. Wechseln Sie in das Register Prozesse.

3. Im nachfolgenden Fenster listet der Task-Manager alle laufenden Programme inklusive Speicherverbrauch und CPU-Belastung auf.

4. Klicken Sie zwei mal hintereinander auf die Spalte CPU-Auslastung. Der Task-Manager sortiert daraufhin die Liste der Programme nach der Prozessorauslastung. Die “hungrigsten” Programme stehen dabei ganz oben in der Liste.

Damit haben Sie meist auch gleich den Übeltäter für die Verlangsamung gefunden. Belegt ein Programm dauerhaft mehr als 90% des Prozessors, liegt vermutlich ein Programmfehler vor oder das Programm ist abgestürzt.

Übrigens: Wenn der Leerlaufprozess dauerhaft ganz oben steht, ist das ganz normal, ja sogar ein gutes Zeichen. Denn dann hat der PC nichts zu tun und befindet sich im Leerlauf.

5. Abgestürzte Programme können Sie beenden, indem Sie den betreffenden Prozess markieren und auf die Schaltfläche Prozess beenden klicken. Windows versucht daraufhin zunächst, das Programm “sanft” zu beenden. Das kann zunächst einige Sekunden dauern. Sollte dieser Versuch nicht fruchten, hilft nur “rohe Gewalt”. Windows bietet in einem Dialogfenster die Schaltfläche Sofort beenden an, die das Programm unverzüglich aus dem Speicher entfernt.

Vorsicht: Das Beenden von Programmen über die Schaltfläche Sofort beenden sollten Sie wirklich nur dann vornehmen, wenn sich das Programm auf herkömmliche Weise – etwa über den Befehl Datei | Beenden – nicht mehr schließen lässt. Beim Schließen über den Task-Manager gehen nicht gespeicherte Daten des Programms unwiederbringlich verloren. Am besten überprüfen Sie vorher noch einmal, ob das Programm nicht tatsächlich gerade viel Rechenzeit braucht, weil es gerade ein DVD brennt oder einen Videofilm abspielt.

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Autor: Mirko Müller