Windows schneller machen: Versteckte Dienste und Autostartprogramme finden

Der Autostart-Ordner ist nicht der einzige Ort, in dem sich automatisch startende Programme verstecken. Es gibt weitere „Geheimverstecke“, in denen sich Programme gerne einnisten, um sich automatisch zu starten. Um auch diese Tempobremsen zu finden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R], um das Dialogfenster Ausführen einzublenden.

2. Geben Sie den Befehl msconfig ein, und bestätigen Sie mit OK.

3. Es erscheint das geheime Systemkonfigurationsprogramm von Windows, mit dem Sie direkt auf versteckte Konfigurationen zugreifen. Wechseln Sie in das Register Systemstart.

5. In der Liste sind alle Programme, die sich mit Windows ebenfalls mitstarten mit einem Häkchen versehen. Die Spalten Hersteller und Befehl verraten dabei, um welches Programm es sich genau handelt.

Sollten die Spalten im Systemkonfigurationsprogramm zu schmal und unleserlich sein, können Sie sie ganz schnell verbreitern. Klicken Sie hierzu doppelt auf den Trennbalken, zum Beispiel genau zwischen Hersteller und Befehl.

6. Damit eines der Programme in Zukunft nicht mehr automatisch mitstartet, deaktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen. Auch hier gilt: Virenscanner und Sicherheitsprogramme wie Microsoft Security Essentials sollten angekreuzt bleiben.

7. Wechseln Sie ins Register Dienste. Hier sind alle Dienstprogramme (Anwendungen, die im Hintergrund agieren) aufgeführt, die zusammen mit Windows ausgeführt werden. Alle Dienste mit dem Status Gestartet sind zurzeit aktiv und verbrauchen Speicherplatz und Systemressourcen.

Auch hier tummeln sich mitunter Programme, die den PC nur unnötig belasten. Um die Übeltäter zu finden, kreuzen Sie das Kontrollkästchen Alle Microsoft-Dienste ausblenden an. In der Liste bleiben dann nur noch die Dienste von Drittherstellern. Prüfen Sie, ob Sie wirklich alle Dienste benötigen.

8. Schließen Sie das Fenster mit OK, sobald Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben.

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