Windows sicherer machen: Die Benutzerkontensteuerung verstärken

Damit wichtige Systemeinstellungen nicht unbemerkt verändert werden können, verhindert die sogenannte Benutzerkontensteuerung (ein fürchterliches Wort) unerwünschte Änderungen. In der Praxis bedeutet das: Sobald ein Programm eine Aktion durchführen möchten, die Windows als potenziell gefährlichen Eingriff in das System ansieht, erscheint ein Warnhinweis.

Sinn und Zweck der Warnmeldungen: Wenn im Hintergrund und unbemerkt Änderungen von Programmen vorgenommen werden tritt die Benutzerkontensteuerung in Aktion. Damit soll verhindert werden, dass Schadprogramme sich heimlich und unbemerkt im System einnisten.

Windows sicherer oder unsicherer machen – freie Auswahl

Die Benutzerkontensteuerung gibt es in verschiedenen Stufen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchte, können Sie zu schärferen und sichereren Einstellung greifen. Wer selbst aufpassen möchte, kann die Warnungen auch komplett ausschalten.

Um die Benutzerkontensteuerung auf die höchste Stufe (oder eine niedrigere Sicherheitsstufe) zu stellen, öffnen Sie das Startmenü oder bei Windows 8 mit [Windows-Taste][Q] das Suchfeld, geben den Suchbegriff Benutzerkonten ein und klicken in der Trefferliste auf Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern.

Im nächsten Fenster können Sie mithilfe des Schiebereglers festlegen, wie scharf die Benutzerkontensteuerung eingestellt ist. Die höchste Sicherheitsstufe Immer benachrichtigen ist zwar die sicherste, allerdings nervt Windows dann bei jeder kleinen Windows-Änderung. Sobald Sie (oder ein andere Benutzer) Änderungen am System vornehmen möchten, erscheint sofort die Warnmeldung der Benutzerkontensteuerung. Bei welchen Aktionen die Benutzerkontensteuerung eingreift, erkennen Sie übrigens am gelb-blauen Schutzschild-Symbol vor den jeweiligen Befehlen bzw. in der Schaltfläche.

Wen die Warnmeldungen nerven, kann sie auch komplett abschalten, indem der Schieberegler ganz nach unten auf Nie benachrichtigen gezogen wird. Dann müssen Sie allerdings auch selbst aufpassen, dass installierte Programme nicht unbemerkt Windows-Einstellungen verändern. Für Windows-Profis, die auf Sicherheit achten, nicht jeden Mist aus dem Internet downloaden und aktuelle Virenscanner installiert haben, ist das sicher kein Problem. PC-Anfänger sollten die Einstellung lieber auf den Standard-Wert (den dritten von unten) oder die höchste Stufe stellen.

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