Windows sicherer machen: Sicher arbeiten als Standardbenutzer

Sicher ist ein Betriebssystem erst dann, wenn möglichst viel verboten ist. Es ist zwar praktisch, wenn man an seinem eigenen PC alles und jedes verändern kann. So viel Freiheit hat aber seinen Preis. Mitunter werden wichtige Systemeinstellung – oft unabsichtlich – verändert. Oder findige Hacker nutzen die Freizügigkeit und nehmen tiefgreifende Änderungen vor – ohne, dass Sie selbst etwas davon bemerken. Der PC wird dann langsamer, oder schlimmstenfalls spionieren Hacker Ihren Computer aus.

Dem „Jeder darf alles“-Problem begegnet Windows mit Benutzerkonten. Die gab es auch schon bei Windows XP und Vista, mit Windows sind sie aber noch ausgeklügelter geworden. Und es funktioniert: Jeder, der regelmäßig mit dem PC arbeitet, erhält ein eigenes Benutzerkonto. Ganz wichtig: Das Benutzerkonto ist nur mit eingeschränkten Rechten versehen. Und zwar mit genau so vielen, dass jeder mit „seinen“ Programmen wie gewohnt arbeiten, aber keinesfalls Daten und Einstellungen anderer Benutzer verändern oder gar sicherheitsrelevante Veränderungen vornehmen kann. Und wenn doch einmal Einstellungen vorgenommen werden sollen, die einem Standardbenutzer verwehrt bleiben, gibt es noch das Administrator-Konto. Das ist sozusagen der Super-Benutzer, der alles darf. Um systemnahe Veränderungen vorzunehmen, melden Sie sich einfach mit einem Administrator-Konto an, nehmen die gewünschten Einstellungen vor und – ganz wichtig – arbeiten danach als „einfacher“ Benutzer weiter. Wer sich konsequent an dieses Konzept hält, macht seinen PC praktisch „bombensicher“.

Der beste Schutz vor Manipulationen: Jedes Familienmitglied bekommt ein Standardbenutzerkonto mit eingeschränkten Rechten.

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