Windows XP: Effekte einschalten und ausschalten

Das Auge isst mit. Auch bei Windows. Microsoft hat dem Betriebssystem einige interessante Effekte mit auf den Weg gegeben. Menüs rollen langsam auf und zu. Unter den Menüs befinden sich hübsche Schatten. Die optischen Spielereien kosten allerdings Rechenzeit. Bei schnellen Computer – z.B. bei einem Pentium 4 mit 2,4 GHz oder mehr – alles kein Problem. Bei langsameren Computern sorgen die Effekte allerdings für unnötige Verzögerungen.

Wenn Sie nicht über eine relativ leistungsfähige Hardware, vor allem eine schnelle Grafikkarte, verfügen, sollten Sie von den Effekten der meisten Abstand nehmen, da sie Ihr System um einiges verlangsamen können. Welche Effekte Windows verwenden soll und welche nicht, liegt in Ihrer Hand:

1. Starten Sie die Systemsteuerung mit dem Befehl Start | Systemteuerung, und klicken Sie auf Darstellung und Designs.

2. Klicken Sie anschließend auf Design des Computers ändern.

3. Wechseln Sie in das Register Darstellung, und klicken Sie auf die Schaltfläche Effekte.

4. Im nachfolgenden Dialogfenster können Sie selbst festlegen, welche Effekte Windows zeigen soll und welche nicht:

Folgende Übergangseffekte für Menüs und QuickInfos verwenden

Mit dieser Option bestimmen Sie ob und mit welchem Effekt Menüs und Listen beim Mausklick geöffnet und wieder geschlossen werden. Wenn Sie sich für den Rolleffekt entscheiden rollen die Menüs ein- und wieder aus. Beim Einblendeffekt erscheinen Menüs mit dem so genannten „Fade In“-Effekt. Das Menü wird schrittweise sichtbar und wieder unsichtbar. Das gleiche gilt für die Quickinfos. Dies sind die Hilfen in den kleinen gelben Kästchen, die erscheinen, wenn Sie den Mauszeiger eine Zeit lang über einem Objekt, zum Beispiel einem Symbol, verweilen lassen.

Folgende Methode zum Kantenglätten von Bildschirmschriftarten verwenden

Wenn Sie diese Option aktivieren, kommt die so genannte Anti-Aliasing-Technik zum Einsatz. Der Trick: Um besonders bei großen Schriften die gefürchteten Treppeneffekte auszugleichen, glättet Windows die Kanten, indem es die Zwischenräume mit abgestuften Farb- oder Grauwerten füllt.

Wenn Sie sich für die Kantenglättung entscheiden, haben Sie die Wahl zwischen der Methode Standard oder ClearType. Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit der Variante ClearType – die Bildschirmschriften werden dann ganz besonders weich.

Große Symbole verwenden

Wenn Sie mit einer sehr hohen Grafikauflösung arbeiten, beispielsweise mit 1600 x 1280 Pixeln, können die einzelnen Symbole von Windows mitunter recht klein geraten. Dem können Sie jedoch Abhilfe verschaffen, indem Sie das Kontrollkästchen Große Symbole verwenden aktivieren. Windows setzt dann für Dateien, Ordner, Verknüpfungen und Elemente des Start-Menüs größere Symbole ein.

Schatten unter Menüs anzeigen

Besonders hübsch sind dezente Schatten unter den Menüs, die den Menülisten einen plastischen Eindruck verschaffen.

Fensterinhalt beim Ziehen anzeigen

Wenn Sie auf die Titelleiste eines Windows-Fensters klicken und es mit gedrückter Maustaste verschieben, ziehen Sie normalerweise lediglich einen Rahmen über den Bildschirm. Erst wenn Sie die Maustaste loslassen, baut Windows das Fenster neu auf. Möchten Sie statt des Rahmens das gesamte Fenster mitsamt Inhalt verschieben, aktivieren Sie die Option Fensterinhalt beim Ziehen anzeigen.

Unterstrichene Buchstaben für Tastaturnavigation ausblenden

Eine praktische Sache für eine schnelle Bedienung per Tastatur: Wenn Sie diese Option ankreuzen, unterstreicht Windows in Menüs oder in Dialogfenstern immer die Buchstaben, die Sie für eine blitzschnelle Tastaturbedienung verwenden können. Und das geht so: Drücken und halten Sie die Alt-Taste und drücken Sie den unterstrichenen Buchstaben des Menüs – zum Beispiel Alt-D, um in den meisten Programmen das Datei-Menü zu öffnen. Praktisch: Wenn Sie nur die Alt-Taste gedrückt halten, zeigt Ihnen Windows an Hand der Unterstreichungen, welche Tasten zu drücken sind. Diese Einstellung können Sie auch aktivieren, wenn Sie über einen langsamen Computer verfügen.

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