WLAN-Funknetzwerke absichern: Die Firewallfunktionen des Routers nutzen

Viele Hersteller statten ihre Router mit einer Firewall aus, die das eigene Netzwerk gegen Angriffe von außen schützt. Wie komplex die Firewall ist, hängt vom jeweiligen Routermodell ab. Bei vielen Modellen lassen sich alle Ports („Tore“ für Netzwerkverbindungen) schließen, bis auf jene, die für das Surfen (Port 80 und Port 8080) und den E-Mail-Verkehr (Port 110 und Port 143) benötigt werden.

Kein Ersatz für „echte“ Firewalls

Die in WLAN-Routern integrierten Firewalls bieten zwar einen gewissen Grundschutz, sind aber kein Ersatz für eine „echte“ Firewall auf dem PC. Aus Sicherheitsgründen sollte auf jedem angeschlossenen PC eine eigene Firewall installiert sein.

Sinnvoll ist auch das Abweisen von Ping-Anfragen. Mit einem Ping kann jemand von außen eine Anfrage an Ihren Router schicken, um zu prüfen, ob tatsächlich ein Gerät dahinter steckt. Durch das Echo kann ein Hacker einen gezielten Angriff auf den Router starten. Bei vielen Firewalls lassen sich Ping-Anfragen blockieren. Der Router reagiert dann nicht auf die Anfrage und sendet kein „Echo“ zurück.

Die Konfiguration der Firewalls ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Bei den meisten Modellen finden Sie die Firewalleinstellungen im Konfigurationsmenü im Bereich Firewall, Advanced oder Security.

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