WLAN/Funknetzwerke einrichten: Diese Geräte brauchen Sie

Ein eigenes WLAN-Netzwerk aufzubauen, ist gar nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheint. Sie brauchen dazu nur zwei Geräte: Einen WLAN-Router als Funkzentrale sowie WLAN-fähige Endgeräte wie Notebooks mit integrierter WLAN-Karte oder Erweiterungskarten.

Die WLAN-Zentrale

Die wichtigste Komponente im Funknetz ist der WLAN-Router. Er ist Funkstation und Vermittlungsknoten für alle Computer im Netzwerk. Zudem ist im Router auch gleich ein DSL-Modem integriert, das den Zugang zum Internet herstellt. Oft können Sie an WLAN-Router per Kabel weitere PCs und Netzwerkgeräte anschließen, beispielsweise einen direkt neben dem Router stehenden PC oder Netzwerkdrucker.

Wichtig: Auch wenn Sie mehrere Geräte per WLAN nutzen möchten, reicht ein einziger WLAN-Router aus. Ob Büro-PC, Notebook oder Pocket-PC: Alle WLAN-Geräte greifen auf denselben WLAN-Router zu und greifen kabellos oder per Kabel über den DSL-Anschluss auf das Internet zu, ganz nach dem Motto: Einer für Alle.

WLAN-Router gibt es im Fachhandel zu Preisen zwischen 100 und 160 Euro. Achten Sie beim Kauf eines Routers darauf, dass mindestens die WLAN-Standards 802.11b, 802.11g und 802.11n – oft auch nur kurz b, g und n genannt – unterstützen. Damit ist gewährleistet, dass der Router mit praktisch allen verfügbaren WLAN-Geräten kommunizieren kann. Viele Provider geben Ihnen beim Abschluss eines neuen DSL-Vertrags einen WLAN-Router gratis oder gegen geringe Zuzahlung dazu.

Gute und ausgereifte Geräte sind beispielsweise die Modelle von AVM (AVM Fritz!Box WLAN – www.avm.de), Siemens (Siemens Gigaset WLAN – www.siemens.de) und T-Com (T-Sinus DSL – www.t-com.de).

Es geht auch mit Kabel

Im WLAN müssen nicht zwingend alle PCs per Funk mit dem DSL-Router kommunizieren. Die meisten Router bieten auch bis zu vier Anschlüsse für Netzwerkkabel. Die Verbindung über das Kabel ist rund fünf bis zehn Mal schneller als per Funk – und sicherer obendrein. Die Funkverbindung empfiehlt sich nur für weit entfernte PCs oder mobile Notebooks.

Viele neue Notebooks sind bereits von Hause aus mit einer WLAN-Karte ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise alle Notebooks mit dem Intel-Centrino-Logo. Hier ist die Funkkarte im Notebook-Gehäuse integriert.

Notebooks und PCs ohne WLAN-Fähigkeit lassen sich entsprechend aufrüsten. Die einfachste und eleganteste Lösung sind WLAN-Adapter mit USB-Anschluss für knapp 30 Euro. Einfach den WLAN-Adapter in einen freien USB-Port am PC oder Notebook stecken, und schon ist der Computer WLAN-fähig. Die kleinen Mini-USB-Adapter nehmen nur wenig Platz weg und eignen sich daher ideal für Notebooks. Wichtig: Für jeden WLAN-Computer im Netzwerk wird ein eigener Adapter benötigt.

Tipp: Router und Adapter verschiedener Hersteller sind in der Regel zwar untereinander kompatibel. Um auf Nummer Sicher zu gehen und zur leichteren Installation empfiehlt es sich aber, WLAN-Router und WLAN-Adapter stets vom gleichen Hersteller zu verwenden.

DSL-Internetzugang

Wenn Sie drahtlos auch im Internet surfen möchten, brauchen Sie einen Internetzugang. Die meisten WLAN-Router nutzen den Zugang per DSL. WLAN-Router für ISDN- oder Modemzugänge sind im Handel kaum zu finden bzw. sind aufgrund der geringen Nachfrage wesentlich teurer als DSL-Router.

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