Word: Das Einbetten von Objekten

Nicht immer soll bei einem Dokument eine zweite Datei beteiligt sein, die für die Zufuhr von Daten sorgt. Oft ist es besser, alle Daten in einem Dokument zu versammeln, das dann als eine einzige Datei weitergegeben werden kann. Dies erreichen Sie, indem Sie Objekte in ein Dokument einbetten. Das Besondere an eingebetteten Objekten ist, daß sie zwar Teil eines Dokuments sind und mit ihm gesichert und weitergegeben werden, aber für ihre Bearbeitung ein anderes Programm sorgt. Bei Einsatz der Zwischenablage wird bei Objekten von OLE-Programmen die Herkunft protokolliert. Als Objekt kann jede Information dienen, die von einem Programm erstellt wurde, das OLE-fähig ist.

Wenn Sie Daten über die Zwischenablage transferieren, informiert Sie das Dialogfeld Bearbeiten > Inhalte einfügen in seiner Liste darüber, ob es sich hierbei um OLE-taugliche Daten handelt. In diesem Fall erscheint in der Liste Als der Eintrag „Anwendung“ Objekt, wobei statt Anwendung der Name des Quellprogramms genannt wird, das übrigens auch über der Liste vermerkt ist. Falls die Quelle unbekannt ist, taugt der Inhalt der Zwischenablage nicht für die Objekteinbettung.

Sie betten ein Objekt aus der Zwischenablage im Dokument ein, indem Sie den Eintrag markieren und Einfügen anwählen. Im Dokument erscheint das Objekt – gleichgültig, worum es sich bei ihm handelt – stets als Grafik. Das mag auf den ersten Blick erstaunlich wirken, hat aber mit dem besonderen Charakter von Objekten zu tun. Die Daten des Objektes werden zwar in das Dokument aufgenommen, können aber von Word selbst nicht bearbeitet werden. Word muß für die Bearbeitung des eingebetteten Objekts auf die Server-Anwendung zurückgreifen, die das Objekt liefert.

Das eingebettete Objekt enthält nicht nur das, was Sie sehen, sondern überdies seine Erstellungsinformation. Auch die Ansicht der Feldfunktionen bietet keinen weiteren Einblick. Außer dem Feldbezeichner {Einbetten} und Schaltern wird lediglich der Objektname genannt, der auf das zuständige Applikationsprogramm verweist. Ein Dateiname oder eine anders geartete Definition des Objektinhalts ist nicht ersichtlich. Diese Informationen werden intern verwaltet und sind unsichtbarer Teil des Dokuments. Wie so oft spielt sich das Wichtigste unter der Oberfläche ab. Die Feldfunktion {Einbetten} kann übrigens nicht funktionstüchtig per Hand erstellt werden.

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