Word: OLE-Anwendungen

Die Applikationen, die den Objekten im {Einbetten}-Feld zugeordnet sind, können von Word aus direkt gestartet werden. Die Applikation hat dann keine andere Aufgabe, als das Objekt zu bearbeiten, das ins Dokument eingebettet wird. Hierfür kommen nur OLE-taugliche Programme in Frage.

Wenn Sie ein Objekt eingebettet haben, können Sie es durch doppeltes Anklicken in seiner Server-Anwendung öffnen. Auch läßt sich ein markiertes Objekts über den Menübefehls Bearbeiten > „Objektname“ Objekt mittels seiner zugeordneten Server-Applikation öffnen. Der Objektname nennt das Programm, das für das Objekt aktiviert wird.

Objekte einfügen

Statt des Weges über die Zwischenablage können Sie Objekte auch aus bestehenden Dateien in Dokumente einbetten. Wählen Sie hierzu Einfügen > Objekt. Im DialogfeldObjekt bietet Ihnen die Registerkarte Aus Datei erstellen die Möglichkeit, die Datei zu bestimmen, die das Objekt beinhaltet. Je nach Art des Objekts besteht auch die Möglichkeit, über das Kontrollkästchen Verknüpfen statt einer Einbettung eine Verknüpfung vorzunehmen.

Wie auch beim Einfügen von Objekten über die Zwischenablage können Sie die bestehenden Objekte Als Symbol einfügen. Sobald Sie dieses Kontrollkästchen markiert haben, erhalten Sie wieder die Möglichkeit, mit dem Befehl Anderes Symbol im Dialogfeld Symbol auswählen das Symbol zu ändern. Mit Durchsuchen öffnen Sie das Dialogfeld Aus Datei erstellen, in dem Sie auf externe Symbolressourcen zugreifen können, die sich beispielsweise in anderen Programmen, Icon-Dateien (.ICO) aber auch dynamischen Bibliotheken (.DLL) wie beispielsweise der MORICONS.DLL im Windows-Ordner finden. In der Liste Symbol werden die verfügbaren Symbole im Dialogfeld Symbol auswählen angezeigt und können markiert werden. Das Eingabefeld Beschriftung bietet zudem Raum für eine Beschriftung, die im Dokument in das Symbol aufgenommen wird. Erfolgt keine Modifikation unter Beschriftung, erscheint das Symbol im Dokument mit dem Dateinamen der Objektdatei. Das Einfügen eines eingebetteten oder verknüpften Objekts schließen Sie mit OK ab.

Objekte erstellen

Während die Einbettung bei OLE 1.0 durch das Schließen des separaten Programmfensters vollzogen wird, genügt es bei OLE-2.0-Anwendungen, außerhalb des Objekts ins Dokument zu klicken, um die Server-Anwendung und ihre Befehle wieder zu deaktivieren.

Um eine Server-Applikation unabhängig von einem bestehenden Objekt von Word aus zu starten, wählen Sie über Einfügen > Objekt in der Registerkarte Neu erstellen aus der Liste Objekttyp den Programmnamen und starten die Applikation durch doppeltes Anklicken oder Ü. In diesem Fall öffnet die aktivierte Applikation entweder ein eigenes Fenster für die Bearbeitung der Daten (OLE 1.0), die anschließend in ein Dokument eingebettet werden sollen, oder die momentane Anwendung wird um die Befehle der Server-Anwendung bereichert (OLE 2.0), so daß Sie das Objekt direkt im Dokument erfassen können.

Im Dialogfeld Objekt sind in der Liste Objekttyp jene auf Ihrem PC installierten Programme aufgeführt, die OLE unterstützen. Aber Word bringt von Haus aus noch weitere OLE-Anwendungen mit, von denen Word-Grafik eine Sonderstellung einnimmt, da es sowohl als integriertes Zeichenmodul von Word als auch als OLE-Server arbeiten kann.

Word-Grafik läßt sich über die Standard-Symbolleiste mittels des Symbols Zeichnen direkt aufrufen.

Die Server-Applikationen werden während des Installationsprogramms von Word standardmäßig im Ordner PROGRAMMEGEMEINSAME DATEIENMICROSOFT SHARED eingerichtet. Hierbei erhält jede Applikation einen eigenen Ordner. Falls die Applikationen nicht unter Objekttyp gelistet werden, sollten Sie das Setup-Programm von Word starten und die Applikationen neu installieren. Ausgenommen hiervon ist das Word-Zeichenmodul Word-Grafik, für das es keine separate Server-Applikation gibt. Das Zeichenprogramm Word-Grafik ist Bestandteil von Word.

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