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Windows Aero individuell konfigurieren

Glas ist nicht gleich Glas. Mit der Aero-Oberfläche haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen „Glassorten“. Selbst wie durchsichtig das Glas ist, liegt in Ihrer Hand. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Aero nach Ihrem Geschmack zu gestalten:

1. Rufen Sie in den Befehl Start | Systemsteuerung auf, und klicken Sie auf Darstellung und Anpassung.

2. Klicken Sie auf Anpassung und anschließend auf Fensterfarbe und -darstellung.

3. Im nachfolgenden Dialogfenster stehen acht verschiedene Glasvarianten zur Verfügung. Wählen Sie per Mausklick das gewünschte Glas aus. Wie wäre es zum Beispiel mit orangenem Glas?

4. Aero-Glas muss nicht immer transparent sein. Wenn Sie das Kontrollkästchen Transparenz aktivieren ausschalten, ist das Glas undurchsichtig. Schöner ist Aero allerdings, wenn die Option aktiviert bleibt.

5. Mit dem Schieberegler Farbintensität bestimmen Sie, wie stark das Glas mit der gewählten Farbe eingefärbt ist. Wenn Sie ihn mit gedrückter Maustaste nach ganz links schieben, ist das Glas besonders durchsichtig, aber auch fast farblos. Je weiter Sie ihn nach rechts schieben, umso undurchsichtiger aber auch farbiger wird das Glas.

6. Wenn Ihnen die acht Farbvorschläge gar nicht zusagen, können Sie auch eigene Farben anrühren. Klicken Sie zunächst auf Farbmixer einblenden, und wählen Sie mit dem Schieberegler die gewünschte Farbe aus. Mit den zusätzlichen Reglern Sättigung und Helligkeit verändern Sie zusätzlich die Intensität der gewählten Farbe. Mit Sicherheit treffen Sie auf diese Weise auch Ihre persönliche Lieblingsfarbe.

7. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK, sobald Ihnen der gewählte Glas-Stil gefällt.

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Windows Aero einschalten und richtig einstellen

Bei der Installation merkt Windows automatisch, ob Ihre Grafikkarte schnell genug ist für die schicke Aero-Oberfläche und startet sofort im Aero-Gewand. Ist die Grafikkarte zu schwach für Aero, kommt erst einmal nur die Basis-Oberfläche zum Einsatz. Sie können aber jederzeit eine Aero-fähige Grafikkarte nachrüsten und auch nachträglich noch in den Genuss von Aero kommen. Um die Aero-Oberfläche zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie in den Befehl Start | Systemsteuerung auf, und klicken Sie doppelt auf Darstellung und Anpassung.

2. Klicken Sie auf Anpassung und anschließend auf Fensterfarbe und Darstellung.

3. Falls im nachfolgenden Dialogfenster in der Liste Farbschema der Eintrag Windows Aero erscheint, ist Ihre Grafikkarte schnell genug für die beeindruckenden Aero-Effekte. Fehlt der Eintrag Windows Aero, ist Ihre Grafikkarte zu schwach. Sie müssen sich dann mit dem Farbschema Windows Vista-Basis begnügen – auch schön, aber bei weitem nicht so spektakulär wie Aero.

Sollte statt des Dialogfensters Darstellungseinstellungen gleich das Dialogfenster Fensterfarbe und -darstellung mit dem Schieberegler Farbintensität erscheinen, brauchen Sie gar nichts mehr zu ändern – Windows arbeitet dann bereits mit der Aero-Oberfläche. Erkennbar an dem transparent durchscheinenden oberen Rand der Fenster und einem Leuchteffekt, wenn Sie zum Beispiel mit der Maus auf das rote X oben rechts zeigen.

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Windows Aero und „alte“ Grafikkarten

Schick ist sie ja, die neue Aero-Oberfläche. Aber dafür gleich eine neue Grafikkarte zulegen? Zwar gibt es zum Beispiel eine GeForce FX 5200 bereits für unter 50 Euro – nur für optische Spielereien aber immer noch eine Menge Geld.

Die Investition in eine neue Grafikkarte ist auch gar nicht zwingend notwendig. Windows Vista kommt auch hervorragend mit allen „alten“ Grafikkarten zurecht. Sie müssen dann zwar auf die beeindruckende Aero-Oberfläche verzichten. Schön ist Vista dann aber immer noch. Schicker als frühere Windows-Versionen allemal. Findet Windows Vista keine der oben genannten Grafikkarten in Ihrem PC vor, aktiviert es automatisch die Basic-Oberfläche. Die ist zwar nicht so aufregend wie Aero, sieht aber immer noch verdammt gut aus.

Falls Sie sich doch entschließen, Ihren PC mit einer neuen Grafikkarte aufzurüsten, merkt Windows Vista das sofort: Sofort nach dem Einbau der neuen Grafikkarte können Sie zur neuen Aero-Oberfläche wechseln.

Der richtige Treiber macht’s

Treiber sind gerade bei Grafikkarten das A und O in Sachen Geschwindigkeit. Der Treiber ist die Schnittstelle zwischen Windows und der Grafikkarte. Ein Stück Software, dass für das eigentliche „Zeichnen“ der Fenster, Icons und Grafiken auf dem Monitor verantwortlich ist. Klar, dass der Treiber damit für Aero eine zentrale Rolle spielt.

Zwar ist Windows bereits von Hause aus mit passenden Treibern für die gängigsten Grafikkarten ausgestattet; es geht aber noch besser. Verwenden Sie statt der Treiber von Microsoft besser direkt die Treiber der Grafikkartenher-steller. Die Treiber von Microsoft sind zwar gut; die der Hersteller aber besser.

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Grafikkarten: AGP, PCI oder PCI Express

In Sachen Grafikkarten hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Insbesondere bei den verwendeten Steckplätzen. Lange Zeit war PCI die erste Wahl, bis es durch den schnelleren AGP-Steckplatz abgelöst wurde. Auch AGP gehört mittlerweile zum Alten Eisen. Wer heute einen neuen PC kauft, hat vermutlich eine Grafikkarte mit PCI-Express-Anschluss an Bord.

Microsoft empfiehlt für die Aero-Oberfläche eine PCI-Express-Grafikkarte, weil damit die beste und schnellste Grafikleistung erzielt wird. Aber auch AGP-Karten mit einem der oben genannten Chips von ATI oder NVidia sind für Aero ausreichend schnell. Für den PCI-Steckplatz wird die Auswahl an verfügbaren Grafikkarten sowieso überschaubar klein. Einzig die NVidia-Karten GeForce FX 5200, FX 5500, FX 5700 LE und 6200 gelten als Aero-fähige Grafikkarten für die alte PCI-Schnittstelle. Zwar lassen sich damit alle Aero-Effekte genießen, allerdings getrübt durch eine etwas langsamere Darstellung als bei AGP- oder PCI-Express-Grafikkarten.

Die Schnittstelle der Grafikkarte ist wichtig, wenn Sie Ihren PC nachträglich aufrüsten möchten. Achten Sie beim Kauf einer neuen Grafikkarte darauf, dass in Ihrem PC ein entsprechender Steckplatz (PCI, AGP oder PCI-Express) zur Verfügung steht.

Falls Sie nicht genau wissen, ob die Grafikkarte in Ihrem PC eine PCI-, eine AGP- oder eine PCI-Express-Karte ist, hilft oft nur eins: Den PC öffnen und einen kurzen Blick auf die Hauptplatine werfen. Folgen Sie einfach dem Monitorkabel bis zur Grafikkarte; dann haben Sie schon einmal die Grafikkarte gefunden. Jetzt müssen Sie nur noch prüfen, in welchem Steckplatz-Typ die Karte sitzt. Erfreulicherweise sind die verschiedenen Steckplätze gut voneinander zu unterscheiden. Die wichtigsten Merkmale:

PCI-Schnittstelle:

PCI (Peripheral Component Interconnect) ist die Standard-Schnittstelle in Ihrem PC. Sie erkennen die PCI-Schnittstelle meist anhand von weißen, länglichen Steckplätzen auf der Hauptplatine Ihres PCs. Im Gegensatz zu AGP und PCI Express sind gleich mehrere PCI-Schnittstellen im PC zu finden, um beispielsweise auch Netzwerkkarten, Modems, Soundkarten oder Videoschnittkarten einzubauen. Eine Weiterentwicklung der PCI-Schnittstelle ist PCI-X. Diese etwas längeren PCI-X-Slots finden Sie aber meist nur in professionellen Servern.

AGP-Schnittstelle:

AGP (Advanced Graphics Port) ist eine Schnittstelle ausschließlich für Grafikkarten. AGP ist wesentlich schneller als PCI, allerdings wird AGP mittelfristig durch die noch schnellere Grafikkarten-Schnittstelle PCI Express ersetzt. Die meisten Grafikkarten nutzen derzeit noch die AGP-Schnittstelle. Die AGP-Schnittstelle erkennen Sie auf der Hauptplatine zumeist als braune, längliche Schnittstelle über den weißen PCI-Schnittstellen. Sie ist etwas kürzer als ein PCI-Slot. Die meisten AGP-Karten haben zusätzlich eine kleine „Nase“ oder Haken, um die Karte auf der Platine zu fixieren.

PCI Express-Schnittstelle:

PCI Express ist eine neue, extrem schnelle Schnittstelle speziell für Grafikkarten. Alle modernen Grafikkarten sind nur noch als PCI-Express-Version erhältlich. Sie erkennen die PCI Expresse-Schnittstelle auf der Hauptplatine zumeist anhand einer roten, gelben oder schwarzen Schnittstelle, die etwas länger ist als die PCI-Schnittstelle. Zudem verfügt Sie am Anfang über eine zusätzliche „Nase“ oder einen kleinen Hebel zum Fixieren der Karte.

PCI-X ist nicht PCI-Express. Vorsicht: PCI-X und PCI Express werden leicht verwechselt. Die Namen sind zwar ähnlich, gemeint sind aber zwei völlig unterschiedliche Schnittstellen: PCI-X ist eine Erweiterung der PCI Schnittstelle. PCI Express hingegen ist eine völlig neu entwickelte Schnittstelle. Für moderne Grafikkarten ist nur PCI Express interessant.

Wenn Sie einen neuen PC kaufen, achten Sie darauf, dass er über eine PCI Express-Schnittstelle verfügt. Alle schnellen Grafikkarten werden in Zukunft fast nur noch als PCI-Express-Variante angeboten.

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Welche Grafikkarte ist eingebaut?

Eine schnelle Grafikkarte ist ein Muss für Aero. Stellt sich nur oft die Frage: Welche Grafikkarte ist eigentlich in meinem PC eingebaut? Vielleicht ist sie ja schon schnell genug. Gerade wenn der Kauf schon lange zurück liegt, hat man die Daten sicher nicht immer parat.

Das macht auch nichts. Wenn Sie momentan nicht wissen, welche Grafikkarte eigentlich in Ihrem Computer eingebaut ist, können Sie leicht selbst nachschauen:

Um in Windows Vista festzustellen, über welche Grafikkarte Sie verfügen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie auf Start, und wählen Sie den Befehl Systemsteuerung.

2. Klicken Sie auf Hardware und Sound.

3. Anschließend klicken Sie auf Geräte-Manager.

4. Bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsabfrage per Mausklick auf Fortsetzen.

5. Im nachfolgenden Fenster klicken Sie auf das Pluszeichen neben Grafikkarte.

Windows blendet daraufhin den Namen der eingebauten Grafikkarte ein.

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Die Aero-Oberfläche

Vorhang auf für das Schönste an Windows: Vista präsentiert sich auf Wunsch in einer wunderschönen Oberfläche namens Aero. Wer die Aero-Oberfläche von Vista einmal gesehen hat, wird begeistert sein – versprochen. Transparent durchscheinende Fenster, leuchtende Schaltflächen und jede Menge Animationen machen aus der Arbeit mit dem Betriebssystem ein Vergnügen. Einfach schön.

So schön ist Aero

Vor lauter faszinierenden Effekten, weiß man gar nicht, wo man bei der Aero-Oberfläche zuerst hinschauen soll. Alles erscheint in neuem Glanz, mit schönen Effekten, leuchtenden Schaltflächen und tollen Animationen – ein Augenschmaus.

Aero steht bei Microsoft für „Authentic, Energetic, Reflective, Open“, frei übersetzt: Zuverlässig, voller Energie, spiegelnd und offen. Der Glas-Effekt sorgt dafür, dass viele Elemente durchscheinen und alle dahinter befindliche leicht verschwommen darstellt – wie bei einer hellen Milchglasscheibe.

Transparente Fenster

Das Schönste an Aero sind ohne Frage die transparenten Fenster. Jedes Fenster ist von einem Glas-Effekt umgeben, der alles darunter liegende leicht verschwommen durchscheinen lässt. Der Name Windows (zu Deutsch: Fenster) bekommt damit eine vollkommen neue Bedeutung.

Übrigens: Laut Microsoft ist der Glas-Effekt nicht nur ein optischer Leckerbissen. Er soll zu mehr Produktivität und schnellerem Arbeiten verhelfen. Microsofts Trick: Durch den Glas-Effekt soll man sich besser auf den eigentlichen Inhalt im Fenster und nicht das Fenster selbst konzentrieren. Das virtuelle Milchglas soll dafür sorgen, dass der eigentlich unwichtige Fensterrand sprichwörtlich in den Hintergrund rückt und das Auge sich auf den Fensterinhalt fokussiert. Ob der Effekt wirklich so eintritt, muss jeder für sich selbst entscheiden – schön ist das Glas allemal.

Leuchtende Schaltflächen

Auch das kann nur Aero: Wenn Sie mit der Maus auf eine Schaltfläche zeigen, beginnt die Schaltfläche zu leuchten. Beispielsweise die Schließen-Schaltfläche, das X-Symbol in der oberen rechten Ecke der Fenster.

Auf- und zufliegende Fenster

Das Verkleinern und Vergrößern der Fenster hat Microsoft bei der Aero-Oberfläche besonders elegant gelöst. Wenn Sie ein Fenster auf die Taskleiste verkleinern, können Sie richtig zusehen, wie das Fenster auf Taskleistengröße schrumpft und in der Leiste verschwindet. Gleiches gilt beim Vergrößern von Fenstern. Das Fenster ist nicht einfach da, sondern blendet sich mit einem Überblendeffekt harmonisch ein. Als würde Windows es herbeizaubern.

Vorschau in der Taskleiste

Aero macht Windows nicht nur schöner, auch praktischer. Insbesondere der Wechsel zu anderen Programmen geht mit der Aero-Oberfläche noch komfortabler von der Hand. Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf eines der verkleinerten Programmsymbole in der Taskleiste zeigen, blendet Aero gleich eine verkleinerte Darstellung des Programmfensters ein.

Programmwechsel inklusive Vorschau

Mit mehreren Programmen gleichzeitig jonglieren – das ist eine der Stärken von Windows. Je mehr Programme geöffnet sind, desto unübersichtlicher kann sich der Wechsel von einem zum nächsten Programm gestalten. Auch hier bietet Aero eine optisch elegante Lösung: Den Taskwechsel mit integrierter Vorschau.

Und das geht so: Wenn Sie mit der Tastenkombination (Alt)(Tab) durch die Programme wandern, erscheint nicht nur das winzige Programmsymbol, sondern gleich eine kleine Vorschau des Programmfensters. Dadurch können Sie bereits beim Taskwechsel auf einem Blick erkennen, was die einzelnen Programme in ihren Fenstern zeigen. Eine praktische Sache. Wichtig beim Taskwechsel per (Alt)(ÿ): Halten Sie die (Alt)-Taste gedrückt, während Sie mit der (Tab)-Taste durch die Programme springen.

Ohne Aero gibt’s beim Programmwechsel per (Alt)(Tab) nur die winzigen Programmsymbole zu sehen.

Programmwechsel dreidimensional

Jetzt wird’s aufregend: Einen besonderen optischen Leckerbissen hat sich Microsoft mit der Flip-3D-Funktion ausgedacht. Damit wird der Wechsel zu einem anderen Programm zu einem optischen Feuerwerk.

Wenn Sie mit der Tastenkombination (Windows-Taste)(Tab) durch die Programme blättern, präsentiert Aero die Programme in einer beeindruckenden 3D-Animation. Alle derzeit laufenden Programme werden dreidimensional hintereinander angeordnet. Sobald Sie die Tasten loslassen, wechselt Windows zum Fenster, das in der 3D-Animation ganz vorne zu sehen ist. Ohne Aero hat die Tastenkombination (Windows-Taste)(Tab) die gleiche Funktion wie der Programmwechsel mittels (Alt)(Tab).

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Windows-Desktop: Texte und Symbole größer darstellen

Moderne Monitore werden immer größer. Bildschirmauflösungen von 1600 mal 1200 sind heute keine Seltenheit mehr. Selbst Notebooks warten mittlerweile mit solch hohen Auflösungen auf.

Der Vorteil hoher Auflösungen liegt auf der Hand: Es passt einfach mehr auf dem Bildschirm. Gegenüber einer geringen Auflösung von 800 x 600 Pixel haben Sie auf einem 20-Zoll-Monitor mit 1600 x 1200 Pixeln vier Mal so viel Platz. Allerdings werden die Symbole und der Text auf dem Bildschirm dadurch winzig klein. Nur wer gute Augen hat, kommt mit Minisymbolen und –beschriftungen problemlos zurecht. Wem Texte, Schaltfläche, Menüleisten und Symbole bei hohen Auflösungen zu klein sind, kann sie leicht vergrößern. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, indem Sie auf Start klicken und den Befehl Systemsteuerung auswählen.

2. Klicken Sie auf Darstellung und Anpassung und anschließend erneut auf Anpassung.

3. In der linken Spalte klicken Sie auf Schriftgrad anpassen (DPI).

4. Da es sich um eine tief greifende Änderung am System handelt, blendet Windows zunächst eine Warnmeldung ein. Klicken Sie hier auf Fortsetzen.

5. Im nachfolgenden Dialogfenster haben Sie zunächst die Wahl zwischen zwei Größen: Die Standardmäßige Skalierung ist optimal für Bildschirmauflösungen bis 1280 x 1024 Pixeln. Sollten Ihnen bei höheren Auflösungen die Schriften und Symbole zu klein sein, können Sie auch die Größere Skalierung (120 DPI) probieren. Die Zeichen und Symbole sind damit rund 25% größer als in der Standardeinstellung. Die DPI-Anzahl in Klammern gibt an, wie viele Punkte pro Inch (Dots per Inch) dargestellt werden.

Alles wird größer

Die Skalierung bezieht sich nicht nur auf Texte. Generell wird dadurch alles größer: Schriften, Symbole, Menüs, Schaltflächen und sogar die Taskleiste. Es wird damit zwar enger auf dem Bildschirm; bei hohen Auflösungen ist das aber kaum spürbar. Die Lesbarkeit ist dafür umso höher.

Über die Schaltfläche Benutzerdefinierte DPI können Sie auch Zwischenwerte auswählen und die Schriften mit einer Vergrößerung von 150% oder 200% (doppelt so groß) auswählen.

6. Sobald Sie die gewünschte Schriftgröße gewählt haben, schließen Sie die Dialogfenster mit OK.

7. Die Einstellungen werden nicht sofort umgesetzt. Sie müssen Windows zuerst beenden und neu starten.

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Die richtige Bildschirmauflösung

Ganz wichtig bei der Arbeit mit Windows: Die Bildschirmauflösung. Sie gibt an, wie viel Platz auf der Arbeitsoberfläche verfügbar ist. Üblicherweise arbeitet Windows mit einer Bildschirmauflösung von 800 mal 600 Punkten, d.h. zur Darstellung des Desktops stehen Ihnen 800 Zeilen mit je 600 Punkten zur Verfügung, insgesamt also 480.000 Bildpunkte. Das hört sich viel an, ist es aber nicht.

Gerade bei einer grafischen Oberfläche wie Windows, mit zahlreichen Menü- und Statuszeilen sowie Symbolleisten und Symbolen wird es auf dem Bildschirm schnell sehr eng – auch mit knapp einer halben Millionen Bildpunkten. Windows bietet daher die Möglichkeit, die Grafikauflösung des Bildschirms und somit auch die Größe der zur Verfügung stehenden Arbeitsoberfläche zu erhöhen. Dies hängt jedoch von den Fähigkeiten Ihrer Grafikkarte und des Monitors ab, da einige Modelle keine höheren Auflösungen unterstützen.

Um Windows mitzuteilen, mit welcher Grafikauflösung Sie arbeiten möchten, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie auf Start, und rufen Sie den Befehl Systemsteuerung auf.

2. Klicken Sie im Bereich Darstellung und Anpassung auf Bildschirmauflösung anpassen. Es öffnet sich das Dialogfenster Anzeigeeinstellungen.

Elegante Abkürzung: Es gibt eine praktische Abkürzung zum Dialogfenster: Klicken Sie mit der rechten(!) Maustaste auf einen freien(!) Bereich des Desktops, und wählen Sie anschließend den Menübefehl Anpassen sowie Anzeige. Auf diese Weise können Sie sich den Weg durch die Systemsteuerung sparen.

3. Im folgenden Dialogfenster können Sie sowohl die Größe des Bildschirmbereichs als auch die Anzahl der möglichen Farben festlegen. Wählen Sie im Feld Farbtiefe die Anzahl der maximal gleichzeitig darstellbaren Farben aus. Dabei gilt: Je höher die Anzahl der Farben, desto brillanter erscheinen Farbgrafiken in Grafikprogrammen, desto langsamer erfolgt allerdings auch der Bildschirmaufbau.

Die Farbqualität sollte mindestens 16 Bit betragen – nur dann hat Windows genügend Spielraum, um zum Beispiel Fotos in brillanter Qualität darzustellen. Wenn Windows Ihnen mehr anbietet – beispielsweise 32 Bit -, sollten Sie diese Einstellung verwenden. Je mehr Farben, desto besser.

4. Um mit einer anderen Grafikauflösung zu arbeiten, verschieben Sie im Feld Auflösung den Schieberegler mit gedrückter Maustaste. Dabei gilt: Je höher sie die Auflösung wählen, umso mehr Platz steht Ihnen auf dem Bildschirm für Programme zur Verfügung.

Die Wahl der richtigen Auflösung hängt allerdings von der Monitorgröße ab. Im Vorschaumonitor sehen Sie bereits, welche Auswirkungen die Einstellungen auf die Windows-Arbeitsoberfläche haben.

In der Praxis haben sich folgende Auflösungen als optimal erwiesen:

14 Zoll: 800 x 600 Pixel

15 Zoll: 800 x 600 Pixel

17 Zoll: 1.024 x 768 Pixel

19 Zoll: 1.152 x 864 Pixel oder 1.280 x 1.024 Pixel

21 Zoll: 1.280 x 1.024 Pixel oder 1.600 x 1.200 Pixel

24 Zoll: 1.920 x 1.200 Pixel oder 1.800 x 1.440 Pixel

5. Weitere wichtige Einstellungen finden Sie per Mausklick auf die Schaltfläche Erweiterte Einstellungen. Wichtig hier: Die richtige Einstellung im Register Monitor. Im Feld Bildschirmaktualisierungsrate sollte die korrekte Monitorfrequenz eingestellt sein. Unter der Monitorfrequenz versteht man die Wiederholrate, mit der ein Bild auf dem Monitor dargestellt wird. 75 Hertz bedeuten zum Beispiel, dass das Bild 75 Mal in der Sekunde neu aufgebaut wird.

6. Aktivieren Sie zunächst – falls nicht bereits geschehen – die Option Modi ausblenden, die von diesem Monitor nicht angezeigt werden, damit nur die Werte angezeigt werden, die Ihr Monitor verträgt.

7. Wählen Sie anschließend im Listenfeld Bildschirmaktualisierungsrate die Frequenz aus, mit der sich für Sie ein flimmerfreies Bild darstellt.

Generell gilt: Bei Röhrenmonitoren sollten Sie mindestens mit einer Bildwiederholfrequenz von 85 Hertz arbeiten. Nur dann ist das Bild ruhig, flimmerfrei und augenschonend. Falls Ihnen einen höhere Frequenz angeboten wird – beispielsweise 90 oder 100 Hertz, wählen Sie diese aus.

Anders bei LCD- oder TFT-Monitoren: Hier sollten Sie eine Frequenz von nur 60 oder maximal 70 Hertz wählen. Der Grund: LCD-Monitor haben von Hause aus auch ohne hohe Bildwiederholfrequenzen ein sehr ruhiges Bild – ihre Bildpunkte sind sehr träge. Ein Flimmern ist bei LCD-Monitoren erst gar nicht möglich. Da bringt es nichts, wenn Sie den Monitor mit 100 Bildern pro Sekunden „beschiessen“ – mehr als 60 Bilder pro Sekunde kann er sowieso nicht verarbeiten. Auch mit 60 Hertz liefern LCD-Monitore ein absolut ruhiges und flimmerfreies Bild.

8. Sobald Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

9. Windows aktiviert anschließend die neue Grafikauflösung und fragt in einem weiteren Dialogfenster, ob Sie die Einstellung beibehalten möchten. Beantworten Sie die Frage mit einem Mausklick auf Ja. Sollte es während der Umstellung zu Problemen kommen – der Bildschirm bleibt zum Beispiel schwarz oder zeigt Streifen -, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Nach 15 Sekunden stellt Windows automatisch wieder den ursprünglichen Zustand her.