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Windows Vista

Wie iTunes und Vista sich doch noch vertragen

Na toll: Da gibt Apple auf der iTunes-Downloadseite zwar Windows Vista bei den Systemvoraussetzungen an, doch das Installationsprogramm scheint eine andere Sprache zu sprechen. Bei der Installation von Apple iTunes unter Windows Vista erhalten viele Anwender noch immer die Fehlermeldung „iTunes konnte nicht installiert werden, weil Visual Basic Script (VBScript) nicht installiert ist oder deaktiviert wurde“. Wird’s also nix mit iTunes unter Windows Vista?

Doch, es wird. Sie können Vista so „hinbiegen“, dass auch die aktuelle iTunes-Version auf dem neuen Betriebssystem läuft. Die Fehlermeldung können Sie getrost ignorieren. Auch mit aktiviertem Visual Basic Script klappt’s nicht mit der Installation. Die Krux liegt in einer fehlenden oder fehlerhaften Einbindung von Visual Basic Script ins System. Das lässt sich aber leicht reparieren:

1. Klicken Sie auf Start, und zeigen (nicht klicken) Sie auf Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung.

2. Klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf Eingabeaufforderung, und wählen Sie den Befehl Als Administrator ausführen.

3. Ist Windows Vista 32 Bit installiert, wechseln Sie in das Verzeichnis c:WindowsSystem32 mit

cd c:Windowssystem32

Ist Windows Vista 64
Bit auf Ihrem Computer installiert, wechseln Sie in das Verzeichnis c:WindowsSysWOW64:

cd c:WindowsSysWOW64

4. Geben Sie folgenden Befehl ein:

regsvr32 vbscript.dll

5. Sie erhalten eine Meldung, dass der Befehl korrekt ausgeführt wurde.

Das war’s auch schon. Jetzt ist VBScript noch einmal neu registriert – und es klappt endlich mit der iTunes-Installation.

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Windows Vista

Vista knacken mit der Reparaturkonsole

Sie haben Ihr Administratorkennwort vergessen? Sie möchten uneingeschränkten Zugriff auf geschützte Daten? Dann verwenden Sie die Vista-DVD und die Reparaturkonsole. Denn Microsoft hat hier eine Hintertür eingebaut, mit der Sie jedes Vista – auch ohne Benutzername und Kennwort – knacken und auf die Daten zugreifen können. Das ist praktisch für Vergessliche, hinterlässt aber keinen sonderlich guten Eindruck für das – Zitat Microsoft – „sicherste Windows aller Zeiten“.

Zum Knacken jeder beliebigen Vista-Installation genügt die Vista-DVD. Sie müssen lediglich von der DVD booten und die Reparaturoption wählen. So geht’s:

1.    Legen Sie die Vista-DVD ein, und starten Sie Ihren Rechner. Achten Sie darauf, dass im BIOS das DVD-Laufwerk in der Bootreihenfolge auftaucht.

2.    Starten Sie das Windows-Vista-Setup.

3.    Wählen Sie die Spracheinstellung Deutsch, und klicken Sie auf Weiter.

3.    Wählen Sie die Option Computerreparaturoptionen.

4.    Wählen Sie die Vista-Installation aus, und klicken Sie auf Weiter.

5.    Wählen Sie die Option Eingabeaufforderung.

6.    Herzlichen Glückwunsch. Jetzt haben Sie auch ohne Benutzername und Kennwort Zugriff auf alle Dateien des Computers; nicht zur zum Administratoraccount, sondern zu jedem Benutzerkonto. Die Daten könnten Sie jetzt zum Beispiel auf einen angestöpselten USB-Stick kopieren.

Übrigens: Falls Sie Ihre Windows-Installation sicher machen möchten, so dass der o.g. Trick nicht mehr funktioniert, hilft nur eines: Nehmen Sie im BIOS das DVD-Laufwerk aus der Bootreihenfolge, und versehen Sie das BIOS mit einem Kennwort. Allerdings bleibt dann das Restrisiko, dass Hacker das BIOS zurücksetzen oder einfach die Festplatte in einen anderen Rechner einbauen. Am sichersten ist die Verwendung der Festplattenverschlüsselung (Encrypting File System EFS) – die in Windows Vista Home aber leider nicht integriert ist.

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Hardware & Software

Quietschende Drucker ruhigstellen

Besonders ältere Tintenstrahldrucker werden immer lauter. Sie fangen an, quietschende Geräusche von sich zu geben. Der Grund: Der Schlitten, auf dem der Druckkopf hin und her fährt, wird nicht mehr genügend geschmiert.

Dem Quietschen können Sie zu Leibe rücken: Fetten Sie den Druckkopf-Schlitten nach. Aber Achtung: Verwenden Sie dabei unbedingt säure- und harzfreies Fett. Zum Beispiel Molykote DX, das Sie im Elektronik- und Bastlerfachgeschäft für zirka 10 Euro erhalten. Einfach ein paar Tropfen des Fetts auf den Schlitten geben und schon ist wieder Ruhe. Aber nicht zu viel, sonst tropft das Fett auf die Ausdrucke.

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Hardware & Software

Den PC vor dem Hitzetod schützen

Immer Sommer wird es nicht nur den PC-Benutzern heiß. Auch der Computer selbst steht mitunter vor dem Hitze-Kollaps. Er mag es lieber so kühl wie möglich. Zu hohe Temperaturen machen sich schnell bemerkbar. Folgende Symptome deuten auf einen PC kurz vor dem Hitze-KnockOut:

Der PC wird lauter
Erstes Zeichen für einen überhitzten PC: Die Lüfter laufen auf vollen Touren. Die meisten Computer verfügen über temperaturgeregelte Lüfter. Steigt die Temperatur, laufen die Lüfter mit höherer oder höchster Umdrehungszahl. Der PC wird lauter.

Sporadische Grafikfehler
PCs mit High-End-Grafikkarten von Nvidia oder ATI besitzen auf der Grafikkarte einen eigenen Lüfter. Bei hohen Temperaturen läuft der kleine Grafiklüfter ebenfalls auf Hochtouren. Schafft er trotz Volllast keine ausreichende Kühlung, kommt es zu sporadischen Grafikfehlern: Das Bild friert ein, es erscheinen Streifen und andere Grafikfehler oder Spiele starten nicht mehr.

Unvermittelte Abstürze
Wenn der PC normalerweise problemlos läuft, im Hochsommer aber plötzlich und unvermittelt mitten in der Arbeit oder mitten im Spiel abstürzt, ist es ihm zu heiß. Die Lüfter schaffen es trotz Volllast nicht, die Hitze aus dem PC abzuführen. Der zu heiße Prozessor oder überhitzter Speicher macht nicht mehr mit: Der PC stürzt ab. Ohne Vorwarnung. Ohne Fehlermeldung.

Moderne Prozessoren schützen den Prozessor und verringern die Systemleistung, sollte der Lüfter es nicht mehr schaffen oder gar ausfallen. Bei älteren Prozessoren kann es schlimm kommen: Sie können regelrecht verdampfen und haben danach nur noch Schrottwert. So weit muss es nicht kommen. Helfen Sie Ihrem PC über den heißen Sommer. Mit einigen Kniffen können Sie auch im Sommer für PC-gerechte Temperaturen sorgen. Folgende Tipps haben sich in der Praxis bewährt:

Der richtige Standort
Bereits die Wahl des richtigen Standortes ist wichtig. Achten Sie auf einen genügend großen Abstand zur Wand oder zu Möbeln – insbesondere hinter dem PC. Hinten sitzt der wichtige Netzteil-Lüfter, der die warme Luft aus dem PC bläst. Je mehr Platz hinten ist, umso schneller kann die warme Luft raus aus dem Gehäuse. Vermeiden Sie zudem direkte Sonneneinstrahlung – sie heizt den Computer nur unnötig schnell auf.

Wichtig für Notebook-Besitzer

Viele Modelle lassen sich durch Klappen hinten leicht schräg stellen, damit die Luft auch unter dem Gehäuse zirkulieren kann. Ein schmales Buch oder ähnliches tut es auch. Wichtig ist, dass die Unterseite des Notebooks gut mit Luft versorgt wird. Viele günstige Notebooks verwenden oft normale Desktop-Prozessoren, die viel mehr Wärme abgeben als spezielle Mobil-Versionen. Hier ist eine ausreichende Zirkulation unter dem Gehäuse noch wichtiger.

Optimaler Luftstrom
Im PC muss ein ständiger Luftstrom von vorne nach hinten stattfinden. Dabei wird kühle Luft bei modernen Gehäusen vorne angesaugt – manchmal mit einem extra Lüfter – und in das Innere geleitet. Die Luft wird dann an Prozessor und Grafikkarte vorbeigeleitet und durch das Netzteil hinten wieder ausgegeben. Wichtig, damit der Luftstrom effektiv genutzt werden kann: Das Gehäuse sollte geschlossen bleiben und die Öffnungen vorne und hinten nicht blockiert werden.
Falls nichts mehr geht und der PC nur noch abstürzt, hat mir schon oft eine unkonventionelle Methode geholfen: Öffnen Sie das PC-Gehäuse und platzieren Sie direkt vor der Hauptplatine mit Prozessor, Speicher und Grafikkarte einen handelsüblichen Ventilator. Das sieht zwar nicht schön aus und ist relativ laut: Bei Temperaturen über 30° ist aber alles erlaubt.

Optimale Kabelführung im PC
Die beste Platzierung der Lüfter bringt nichts, wenn im Inneren des PC ein Chaos herrscht. Ein Kabel-Chaos. Insbesondere die breiten IDE-Kabel, mit denen Festplatten und CD-Laufwerke angeschlossen sind, verhindern einen ungestörten Luftstrom von vorne nach hinten. Idealerweise tauschen Sie die breiten Flachbandkabel gegen modernere Rundkabel aus. Die runden Kabel lassen sich mit Kabelbindern auch besser platzieren, um den Luftstrom nicht zu behindern. Zur Not hilft es auch, die vorhandenen Flachbandkabel neu zu platzieren.

Platz zwischen Karten und Laufwerken
Viel Hitze produzieren die installierten Karten: Netzwerkkarte, Soundkarte und vor allem die Grafikkarte. Falls möglich sollten Sie daher möglichst viel Platz zwischen den Karten lassen. Verwenden Sie beispielsweise nur den ersten, dritten und fünften Steckplatz – und lassen Sie die Plätze dazwischen frei. Damit die Karten mehr Platz zum „Atmen“ haben. Gleiches gilt für die Festplatten – und CD/DVD-Laufwerke. Auch hier sollte – falls möglich – zwischen den Laufwerken immer ein Schacht frei bleiben.

Lüfter kontrollieren
Der Ausfall eines Lüfters kann den sicheren Tod bedeuten : Insbesondere der Grafikkarten- oder Prozessor-Lüfter sind für den PC überlebenswichtig. Defekte Lüfter mit angeschlagenem Kugellager machen sich meist durch besonders laute Geräusche bemerkbar – die betreffenden Lüfter sollten Sie schnell austauschen .
Tückisch: Zu langsam drehende oder gar ausgefallene Lüfter machen sich gar nicht bemerkbar. Die regelmäßige Kontrolle der Lüfter beugt Ausfällen rechtzeitig vor. Prüfen Sie mit der Hand kurz, ob der Lüfter noch ordnungsgemäß arbeitet. Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich mit dem Staubsauger vorsichtig Staub und Fusseln entfernen. Aber Vorsicht: Nicht, dass Sie mit dem Staubsauger andere Teile zerstören oder gar mit einsaugen. Kräftiges Pusten durch die Lüfterblätter hilft ebenfalls.

Temperaturen und Umdrehungen im Blick: Sie müssen Ihren PC nicht unbedingt aufschrauben, um die Lüfterumdrehungen und Temperaturen zu überwachen. Es gibt einige pfiffige Software-Lösungen, die den PC für Sie überwachen. Sehr empfehlenswert ist das Programm SpeedFan, das Sie kostenlos von der Webseite http://www.almico.com/speedfan.php herunterladen können. SpeedFan überwacht in einem übersichtlichen Fenster die Spannung, die Umdrehungszahl der Lüfter sowie die Temperaturen – vorausgesetzt, Ihr PC verfügt über die notwenigen Temperatursensoren.

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Software

Mit Desktop-Suchmaschinen den eigenen Rechner durchforsten

Windows ist zwar mit einer eigenen Suchfunktion ausgestattet, sehr effektiv ist die Windows-Suche allerdings nicht. Zu langsam, zu ungenau und zu wenige Treffer lauten die Kritikpunkte. Besser sind sogenannte Desktop-Suchmaschinen. Die Suchsoftware für den eigenen PC gibt es kostenlos von Copernic, Google und Yahoo. Die Desktop-Suchmaschinen arbeiten dabei wie Internet-Suchdienste. Sie durchforsten den Computer nach allen Dateien, Briefen, Fotos, Musiktiteln usw. und erzeugen einen schnellen Suchindex; wie ein Inhaltsverzeichnis Ihres gesamten Computers. Die flinken Helfer durchsuchen sogar E-Mails, Kontaktadressen oder die Internet-Seiten, die Sie in den letzten Tagen besucht haben. Funktionen, die die Windows-eigene Suchmaschine nicht bieten kann.

Gut und schnell: Copernic

Zu einer der besten und schnellsten Desktop-Suchmaschine zählt Copernic (www.copernic.com). Copernic erlaubt die Suche nach Text-, Bild-, und Musik und Video-Dateien. Sogar E-Mails und Kontaktadressen von Outlook Express und Outlook sowie die Favoriten und der Verlauf der Browser werden mit durchforstet. Sehr nützlich ist die Vorschaufunktion, die sofort einen ersten Blick in die gefundenen Dateien und E-Mails gewährt.

Besser und schneller Suchen mit Copernic:


Als eine der besten Desktop-Suchmaschinen gilt Copernic (www.copernic.com). Im Suchfenster erscheinen bereits während der Eingabe die ersten Treffer.


Die Inhalte der gefundenen Dateien und E-Mails werden direkt im Suchfenster von Copernic angezeigt.


Einen ähnlichen Komfort wie Copernic bietet die Desktopsuchmaschine von Yahoo (http://de.docs.yahoo.com/search/desktop). Der Suchdienst Yahoo Desktop Search bzw. X1 ist ebenfalls rasend schnell und liefert beeindruckende Suchergebnisse.


Sieht aus wie Google, ist auch Google, allerdings exklusiv für Ihren PC. Google Desktop zeigt die Ergebnisse der lokalen Suche im Browserfenster an.

Weitere gute Desktop-Suchmaschinen

Neben Copernic gibt es weitere interessante Suchmaschinen für den eigenen PC. Wie Copernic macht sich auch Yahoo! Desktop Search auf die Suche nach lokalen Dateien. Der Yahoo-Dienst (http://de.docs.yahoo.com/search/desktop) ist sehr schnell und einfach in der Bedienung, leider aber nur in englischer Sprache verfügbar. Eine interessante Lösung kommt von der Suchmaschine Google. Mit Google Desktop kommt die bewährte Google-Technologie auf dem eigenen Rechner zum Einsatz. Die Bedienung ist allerdings gewöhnungsbedürftig; die Desktopsuche läuft komplett im Browser.

Den Indexdienst von Windows abschalten

Ganz wichtig: Sobald Sie eine Desktopsuchmaschine wie Copernic verwenden, sollten Sie den Windows-eigenen Suchdienst abschalten. Ansonsten würden gleich zwei Suchprogramme die Dateien des eigenen Rechners indizieren; das kostet nur unnötig Systemressourcen. Wie Sie die Windows-Suchdienste bei Windows XP und Windows Vista deaktivieren, zeigt die Foto-Show.

So schalten Sie Windows-Suche ab


Windows XP wechseln Sie zunächst in die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung). Klicken Sie hier doppelt auf Leistung und Wartung sowie auf Verwaltung.


Anschließend klicken Sie doppelt auf Dienste sowie den Indexdienst. Wählen Sie aus der Liste Starttyp den Eintrag Deaktiviert. Der Suchdienst von Windows ist damit ausgeschaltet.


Bei Windows Vista öffnen Sie die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) und klicken auf System
und Wartung sowie auf Verwaltung.


Klicken Sie doppelt auf Dienste sowie auf Windows-Suche. Im nächsten Fenster wählen Sie im Feld Starttyp den Eintrag Deaktiviert.