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Adobe-Software für Schüler, Studenten und Teilnehmer an VHS-Kursen günstiger

Für Grafiker und Designer ist die Software von Adobe erste Wahl. Programme wie Adobe Photoshop oder die Programmsammlung Adobe Creative Suite sind wahre Profis in Sachen Grafik und Design. Erstklassig sind auch die Preise. Adobe Photoshop CS3 schlägt beispielsweise mit zu 549,- Euro Buche. Die Creative Suite ist für knapp 1.000 Euro zu haben. Doch es geht günstiger. Mit den sogenannten „Student Editionen“ für Schüler und Studenten. Dann kostet Photoshop nur noch knapp 190,- Euro, die Creative Suite nur noch 240 Euro. Ganz legal und ohne Beschränkungen.

In den Genuss der günstigeren Programmvarianten kommen Schüler, Studenten und Lehrkräfte. Was viele nicht wissen: Auch wenn die Schul- und Universitätszeit schon lange zurückliegt, können Sie die günstige Student-Editions der Adobe-Software beziehen. Denn Sie sind auch dann für die Studentenversion berechtigt, wenn Sie einen Volkshochschulkurs mit den Kursbereichen EDV/IT oder Berufliche Bildung belegt haben, und – ganz wichtig – die Software ausschließlich zu nichtkommerziellen Zwecken und auf privaten Computer nutzen. In den Bezugsbedingungen von Adobe heißt es hierzu:

Wer darf die Student Edition beziehen und nutzen?

– Schüler an staatlichen oder staatlich anerkannten Allgemein- oder Berufsbildenden Schulen

– Studenten an staatlichen oder staatlich anerkannten Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen

– Teilnehmer an Volkshochschulkursen (VHS) mit den Kursbereichen: „EDV/IT“ oder „Berufliche Bildung“

Nach dem Kauf der Studentenversion müssen Sie Adobe per E-Mail oder Fax die Seriennummer anfordern und einen Nachweis der Bezugsberechtigung, d.h. einen Nachweis über die Teilnahme am VHS-Kurs einreichen. Ganz wichtig: Der Kurs muss schon begonnen haben (reine Anmeldung ohne begonnene Teilnahme reicht nicht) und die Teilnahmebescheinigung darf nicht älter als zwei Monate sein.

Mit dem VHS-Kurs schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Neben der Weiterbildung in Sachen EDV und IT sparen Sie gleich noch eine Menge Geld beim Kauf von Adobe-Software. Schulversionen und Studentenversionen gibt es von folgenden Adobe-Programmen:

– Adobe Creative Suite 3 Design Premium
– Creative Suite 3 Design Standard
– Creative Suite 3 Web Standard
– Creative Suite 3 Production Premium
– Creative Suite 3 Master Collection
– Photoshop CS3 Extended

Übrigens: Technisch sind die „normalen“ Versionen und die Studentenversionen identisch – es handelt sich um die gleichen Programme. Funktionen und Programmumfang sind identisch. Es gibt nur zwei Einschränkungen: Die Studentenversionen sind nicht upgradefähig, d.h. beim Umstieg auf eine Nachfolgeversion kommen Sie nicht in die Genuss des Upgrade-Preises. Zudem wichtig: Die Student Editions dürfen ausschließlich zu nichtkommerziellen Zwecken und nur auf privaten Computer genutzt werden; ein kommerzieller Einsatz ist nicht gestattet.

>> Alle Infos zu bezugsberechtigten Personen der Adobe Student Editionen

>> Fragen und Antworten zu den Adobe Student Editions

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Hardware & Software

Windows Explorer: Den Suchindex konfigurieren

Die Suche von Windows Vista ist schnell, richtig schnell. Das liegt an einem kleinen Trick: Vista durchsucht nicht direkt die Dateien der Festplatte, sondern verwendet einen Suchindex. Das ist praktisch ein riesiges Stichwortverzeichnis, in dem alle Suchwörter verzeichnet sind; inklusive Verweis zur Originaldatei. Wenn Sie nun einen Suchbegriff eingeben, muss Windows nur im Suchindex nachschlagen, um die betreffende Datei zu finden. Das geht viel schneller, als die gesamte Festplatte zur durchforsten.

Je nach Dateimenge dauert der Aufbau des riesigen Suchdienstes eine Weile. Davon bekommen Sie aber kaum etwas mit. Windows nutzt geschickt die Arbeitspausen, um im Hintergrund den Suchindex zu generieren. Windows nimmt allerdings nicht blind einfach alle Dateien der Festplatte in den Index auf; das wäre zu viel des Guten. Stattdessen konzentriert sich Vista auf die wirklich wichtigen Dateien, in denen häufig gesucht wird. Dazu gehören neben den eigenen Dateien, Dokumenten, Bildern und Videos auch alle E-Mails.

Welche Ordner der Festplatte in den Suchindex aufgenommen werden, können Sie auch selbst bestimmen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie das Suchfenster mit der Tastenkombination (Windows-Taste)+(F).

2. Führen Sie eine beliebige Suche durch.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Suchtools, und wählen Sie den Befehl Indexpfade.

4. Im folgenden Fenster erkennen Sie, welche Orte Windows in den Suchindex aufnimmt. Standardmäßig sind hier alle Benutzerordner (Dokumente, Bilder, usw.) sowie die Einträge des Startmenüs enthalten. Ist das Mailprogramm Outlook installiert, werden zusätzlich auch alle E-Mails, Kontakte und weitere Outlook-Daten indiziert.

Sie können aber auch weitere Ordner mit in den schnellen Suchindex aufnehmen. Klicken Sie hierzu auf Ändern und anschließend auf Alle Orte anzeigen. Im folgenden Fenster können Sie jeden beliebigen Festplattenordner mit berücksichtigen. Beachten Sie jedoch, dass der Aufbau des Suchindex dann länger dauert und mehr Systemressourcen in Anspruch nimmt. Die Erweiterung des Suchindex auf andere Ordner empfiehlt sich nur, wenn Sie wichtige Dateien außerhalb des klassischen Dokumente-Ordners von Windows speichern.

5. Schließen Sie alle Dialogfenster mit OK, um die Änderungen zu speichern.

6. Sie können nicht nur den Suchindex bestimmen, sondern auch festlegen, wie Windows bei der Suche vorgehen soll. Klicken Sie hierzu im Suchfenster auf die Schaltfläche Suchtools und anschließend auf Suchoptionen.

7. Besonders schnell und effektiv ist die Windows-Suche, wenn die Option In indizierten Orden Dateinamen und –inhalte suchen, in nicht indizierten Orten nur Dateinamen suchen aktiviert ist. Sie können mit der Option Immer Dateinamen und -inhalte suchen aber auch eine Intensivsuche direkt in den Dateien durchführen. Der Suchvorgang dauert dadurch aber erheblich länger. Wenig effektiv ist die Option Immer nur Dateinamen suchen, die bei der Suche lediglich den Dateinamen, nicht aber den Inhalt berücksichtigt.

8. Im Bereich Wie möchten Sie suchen legen Sie fest, wie Windows bei der Suche vorgeht. Sehr pfiffig ist die Option Unter Verwendung natürlicher Sprache suchen. Ist die Option aktiviert, können Sie Ihre Suchanfragen auch in natürlicher Sprache formulieren, etwa in der Form Alle Dokumente von Mirko oder Nicole von gestern. Das ist wesentlich bequemer als die formale Variante kind:Dokumentautor:(Mirko OR Nicole) AND kind:Änderungsdatum:gestern.

Im unteren Teil des Dialogfensters können Sie auch Systemverzeichnisse und komprimierte Dateien durchsuchen lassen. Die Berücksichtigung von Systemverzeichnissen ist normalerweise aber überflüssig, da sich hier lediglich Windows-Systemdateien ohne interessanten Inhalt befinden.

Praktischer ist die die Berücksichtigung von komprimierten (gepackten) Dateien. Dann findet Windows auch Dateien, die in ZIP-komprimierten Archiven versteckt sind. Die Suche dauert damit allerdings einige Zeit länger.

9. Sobald Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

Die formale Suchsprache von Windows ist sehr mächtig, für den Laien aber auch sehr kompliziert. Die formalen Suchanfragen ähneln mehr einer Programmiersprache. Die Verwendung der natürlichen Sprache ist da wesentlich komfortabler. Falls Sie weitere Informationen zur sogenannten Advanced Query Snytax (AQS) von Windows Vista suchen, lohnt ein Blick auf folgende Microsoft-Webseite:

http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/aa965711.aspx

Damit lassen sich selbst komplizierteste Suchanfragen durchführen. Für die meisten Suchvorgänge reicht die normale Eingabe der Stichwörter aber vollkommen aus.

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Windows Explorer: Die erweiterte Suche

Kann Windows die gewünschte Datei nicht auf Anhieb finden, oder – andersherum – gibt es zu viele Treffer, sollten Sie die erweiterte Suche verwenden. Damit lässt sich die Suchanfrage ganz gezielt verfeinern.

Um gleich mit der erweiterten Suche zu starten, drücken Sie die Tastenkombination (Windows-Taste)+(F). Sie können aber auch im Suchfenster des Startmenüs auf Alle Ergebnisse anzeigen klicken.

Um die Suche weiter einzugrenzen, klicken Sie auf den Pfeil neben Erweiterte Suche. Im oberen Teil des Suchfensters legen Sie im Feld Ort fest, wo Windows suchen soll. Standardmäßig verwendet Windows die sogenannten Indizierten Orte. Das sind alle Dateien und Ordner, die in einem speziellen Suchindex aufgenommen wurden. Mehr hierzu weiter unten im Abschnitt Den Suchindex konfigurieren. Sie können aber auch jeden beliebigen Ordner oder den gesamten Computer durchsuchen. Mit Suchorte auswählen können Sie auch mehrere Suchorte bestimmen, in denen gleichzeitig gesucht wird.

Über die Felder Datum, Größe, Name, Markierung und Autoren grenzen Sie die Suche auf Wunsch weiter ein, etwa auf Dateien der letzten Woche oder Dateien unter 1 MB Größe.

Mit einem Mausklick auf Suchen starten Sie den Suchvorgang mit den gewählten Kriterien. Tauchen zu viele Suchergebnisse auf, lässt sich die Trefferleiste über die Symbolleiste am oberen Fensterrand weiter einschränken, etwa nur auf E-Mails.

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Windows Explorer: Dateien suchen und finden

Auf einem modernen Windows-PC finden sich schnell mehrere tausend Dateien. Da den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Zum Glück verfügt Windows Vista über eine sehr gute Suchfunktion, die rasch die gewünschte Datei ausfindig macht. Mehr noch: Auch Kalendereinträge, E-Mails, Fotos, Musikdatein und Adressen findet die Vista-Suche auf Anhieb.

Das Suchen in Windows Vista ist ganz einfach: In jedem Explorer-Fenster finden Sie in der rechten oberen Ecke ein Suchfeld. Geben Sie hier einfach den Suchbegriff ein, und starten Sie den Suchvorgang mit (¢). Nach wenigen Augenklicken zeigt Windows das Suchergebnis. Einziger Nachteil der Suche im Explorerfenster: Das Suchergebnis bezieht sich immer nur auf den derzeit angezeigten Ordner.

Wenn Sie stattdessen den gesamten Computer inklusive der eigenen Dateien durchforsten möchten, klicken Sie auf die Start-Schaltfläche. Geben Sie den Suchbegriff in das Suchfeld am unteren Rand des Startmenüs ein. Bereits während der Eingabe zeigt Windows im Startmenü die ersten Treffer. Wenn Sie die (¢)-Taste drücken oder auf Alle Ergebnisse anzeigen klicken, gelangen Sie zu einer detaillierten Ergebnisliste.

Besonders praktisch: Windows sucht nicht nur im Dateinamen nach dem Suchbegriff, sondern auch innerhalb von Dokumenten. Ob Briefe, Kalkulationstabelle oder E-Mails, auch wenn der Suchbegriff nur innerhalb des E-Mail-Textes steht, findet Windows auf Anhieb die passende E-Mail.

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Windows Explorer Zeitmaschine/Time Machine: Vorherige Versionen von Dateien wiederherstellen

Der Papierkorb ist nicht die einzige Rettung für versehentlich gelöschte Daten. Windows Vista ist mit einer Art Zeitmaschine für Dateien ausgestattet. Damit erwecken Sie wie von Geisterhand frühere Versionen von Dateien wieder zum Leben.

Möglich machen die die sogenannten Schattenkopien. Windows legt dabei jeden Tag Schattenkopien der veränderten oder neu angelegten Dateien an. Dabei handelt es sich praktisch um Sicherheitskopien, in denen alle Veränderungen an einer Datei festgehalten werden. Da Windows die Schattenkopien automatisch und jeden Tag anlegt, können Sie bequem eine Datei „zurückspulen“ und eine frühere Version eines Briefs oder eines bearbeiteten Fotos zugreifen. Der Clou: Schattenkopien verbrauchen kaum Platz, da Windows hier nur die Veränderungen zum Original speichert. Wenn Sie nur drei Wörter in einem langen Word-Brief ändern, merkt sich Windows nur die geänderten drei Wörter. Das spart jede Menge Platz.

Um eine frühere Version einer Datei wiederherzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie im Windows-Explorer in den Ordner, der die gewünschte Datei enthält.

2. Markieren Sie die Datei, die Sie in einer früheren Version wiederherstellen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Organisieren, und wählen Sie den Befehl Eigenschaften.

3. Wechseln Sie in das Register Vorgängerversionen.

4. In der folgenden Liste finden Sie alle Schatten- oder Sicherheitskopien, die Windows von der Datei angelegt hat. Neben den Schattenkopien können die Vorgängerversionen auch aus Sicherungskopien stammen, die Sie mithilfe des Sicherungsassistenten von Windows angelegt haben.

5. Sie können gefahrlos einen Blick in eine Vorgängerversion werfen, indem Sie die gewünschte Version markieren und auf Öffnen klicken. Die Datei wird daraufhin im jeweiligen Programm, etwa der Textverarbeitung Word geöffnet. Die einmal geöffnete Vorgängerversion können Sie jetzt beispielsweise unter einem anderen Dateinamen speichern.

Mit der Schaltfläche Kopieren legen Sie gleich eine Kopie der Schattenversion im jeweiligen Ordner oder einem anderen Ordner anlegen. Der Vorteil: Damit bleibt die aktuelle Version erhalten, und sie können gleichzeitig auf die Kopie zugreifen oder beide Varianten in Ruhe miteinander vergleichen.

6. Mit der Schaltfläche Wiederherstellen tauschen Sie die aktuelle Datei mit der Vorgängerversion aus. Doch Vorsicht: Sie ersetzen damit unwiederbringlich die aktuelle Datei durch die frühere Version.

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Windows Explorer: Gelöschte Dateien und Ordner wiederherstellen

Gelöscht heißt nicht wirklich gelöscht. Da gelöschte Dateien erst einmal im Papierkorb von Windows landen, lassen sich zuvor gelöschte Dateien noch retten. Vorausgesetzt, der Papierkorb wurde noch nicht geleert. Um eine Datei wieder aus dem Papierkorb zu fischen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie zunächst zum Windows-Desktop; das geht am schnellsten mit der Tastenkombination (Windows-Taste)+(D).

2. Klicken Sie doppelt auf den Papierkorb. Sollte der Papierkorb nicht auf dem Desktop zu finden sein, öffnen Sie den Explorer. Sie finden den Papierkorb am Ende der Ordnerliste.

3. Markieren Sie die Datei, die Sie wieder retten möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Element wiederherstellen.

Windows stellt die gelöschte Datei wieder in dem Ordner her, in dem sie ursprünglich entfernt wurde.

Übrigens können Sie selbst festlegen, wie groß der Papierkorb von Windows werden darf. Klicken Sie hierzu mit der rechten (!) Maustaste auf den Papierkorb, und wählen Sie den Befehl Eigenschaften. Im folgenden Fenster können Sie im Feld Benutzerdefinierte Größe die maximale Größe des Dateipapierkorbs festlegen. Ideal sind knapp 5% bis 10% der Festplattenkapazität. Weniger ist nur sinnvoll, wenn es auf der Festplatte eng wird und Sie den Platz für Programme und Dateien benötigen.

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Windows Explorer: Dateien und Ordner löschen

Dateien sind nicht für die Ewigkeit bestimmt. Genau so einfach, wie sich neue Dateien anlegen lassen, können Sie sie auch wieder löschen. Das ist mitunter auch dringend notwendig, um Platz auf der Festplatte zu schaffen oder im Ordner einfach mal aufzuräumen. Fast jede Datei – mit Ausnahme der Systemdateien von Windows – können Sie bequem über den Windows-Explorer löschen. Und das Beste: Für eine gewisse Zeit lassen sich einmal gelöschte Dateien sogar wiederbeleben.

Das Löschen einer Datei oder eines ganzen Ordners ist einfach: Markieren Sie die Datei bzw. den Ordner im Windows-Explorer, und drücken Sie die Taste (Entf). Sie können aber auch auf die Schaltfläche Organisieren klicken und dort den Befehl Löschen aufrufen. Alternativ hierzu können Sie die Datei auch mit der rechten (!) Maustaste anklicken und aus dem Kontextmenü den Befehl Löschen wählen. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage anschließend nur noch mit Ja.

Windows entfernt die Datei anschließend aus dem Ordner. Endgültig verloren sind gelöschte Dateien aber noch nicht. Im Hintergrund verschiebt Windows die Datei vielmehr zunächst in den Papierkorb. Der Windows-Papierkorb fungiert wie ein Zwischenlager, bevor die Dateien endgültig gelöscht werden. Erst wenn Sie den Papierkorb manuell löschen (rechte Maustaste auf den Papierkorb und Papierkorb leeren) oder der digitale Mülleimer zu voll wird, werden die Dateien wirklich von der Festplatte entfernt.

Aktionen wieder rückgängig machen

Hoppla: Beim Arbeiten mit Dateien ist es schnell passiert. Eine Datei oder ein Ordner ist schnell mal versehentlich gelöscht oder in den falschen Ordner verschoben. Das ist nicht weiter tragisch. Sämtliche Dateioperationen – ob Kopieren, Verschieben, Umbenennen oder Löschen – lassen sich rasch wieder rückgängig machen. Klicken Sie hierzu auf Organisieren, und wählen Sie den Befehl Rückgängig, oder drücken Sie die Tastenkombination (Strg)+(Z). Damit können Sie sogar mehrere Aktionen hintereinander wieder ungeschehen machen.

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Windows Explorer: Dateien und Ordner umbenennen

Beim Speichern einer neuen Datei vergeben Sie stets eine neuen Dateinamen. Einige Programme vergeben Dateien auch automatisch neue Namen, etwa beim Übertragen von Digitalfotos von der Kamera auf den PC. Leider sind die automatisch vergebenen Dateinamen oft wenig aussagekräftig. Mit wenigen Handgriffen können Sie jeder Datei und jedem Ordner einen neuen Namen geben.

Hierzu markieren Sie die Datei bzw. den Ordner, klicken auf die Schaltfläche Organisieren und wählen den Befehl Umbenennen. Noch schneller geht es, wenn Sie einfach die Taste (F2) drücken. Windows markiert den aktuellen Dateinamen, den Sie sofort mit einem neuen Namen überschreiben können. Mit (¢) speichern Sie den neuen Namen.

Wichtig beim Umbenennen: Wenn Sie die Anzeige der Dateikennung eingeschaltet haben sollten, erscheint am Ende des Dateinamens die Dateikennung; erkennbar an einem Punkt und meist drei Buchstaben, etwa .doc oder .wma. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie beim Umbenennen aufpassen. Die Dateikennung am Ende sollte dann unbedingt erhalten bleiben. Ein Beispiel: Die Datei Urlaubsbild.jpg könnte etwa in Urlaub 2007 Australien.jpg (inkl. .jpg am Ende) umbenannt werden.

Eigentlich versteckt Windows die Dateikennung am Ende des Dateinamens. Sie können die Kennung auf Wunsch aber auch einblenden. Hierzu klicken Sie auf Organisieren und rufen den Befehl Ordner- und Suchoptionen auf. Schalten Sie im Register Ansicht anschließend die Option Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden aus.