Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Netzwerkaktivität verfolgen

Der Zugriff auf das Netzwerk ist in der Regel erheblich langsamer als der direkte Zugriff auf Dateien und Ordner der Festplatte. Je nachdem, wie viele Netzwerkteilnehmer zurzeit im Netzwerk „unterwegs“ sind und Dateien kopieren, kann das Öffnen einer Netzwerkdatei schon mal zu einer Geduldsprobe ausarten. Bei drahtlosen Funknetzwerken kommt erschwerend hinzu, dass mit zunehmendem Abstand zum Sender die Übertragungsleistung abnimmt.

Wie weit das Netzwerk zurzeit ausgelastet ist, können Sie leicht selbst überprüfen. Im Task-Manager verrät Windows, wie viel Prozent der Netzwerkbandbreite ausgelastet ist. Drücken Sie hierzu die Tastenkombination (Strg)+(Alt)+(Entf), und wechseln Sie in das Register Netzwerk. Im folgenden Fenster erkennen Sie für jede Netzwerkkarte, mit welcher Maximalgeschwindigkeit die Netzwerkkarte arbeitet und wieviel von der Kapazität zurzeit bzw. im Zeitverlauf belegt wurde. Damit lässt sich rasch feststellen, ob eine Netzwerkverbindung eventuell „verstopft“ ist.

Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Netzwerk-PCs über die IP-Adresse finden

Im Netzwerk-Ordner des Windows-Explorers listet Windows alle Netzwerk-PCs und –Ordner auf, die es finden kann. Mitunter ist die Suche allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Die Liste der Netzwerkcomputer bleibt leer oder bestimmte Netzrechner tauchen in der Auflistung nicht auf. Oft hilft es, mit der Taste (F5) eine erneute Suche zu starten.

Sollte die Suche noch immer nicht erfolgreich sein, können Sie zu einem Trick greifen, um dennoch auf den Netz-PC zuzugreifen: Verwenden Sie statt der Netzwerksuche von Windows einfach direkt die IP-Adresse des Rechners. Folgende Schritte sind hierzu notwendig:

1. Zunächst müssen Sie die IP-Adresse des Computers herausfinden, auf den Sie zugreifen möchten. Starten Sie hierzu an diesem PC die Eingabeaufforderung von Windows. Das geht am schnellsten, wenn Sie die Tastenkombination (Windows-Taste)+(R) drücken und den Befehl cmd eingeben. Bestätigen die Eingabe mit (Return/Eingabe).

2. Windows blendet daraufhin das Fenster der Eingabeaufforderung ein. Geben Sie hier den Befehl ipconfig ein, und bestätigen Sie mit (Return/Eingabe).

3. Windows zeigt anschließend in der Zeile IPv4-Adresse die IP-Adresse des Computers ein. Sie besteht aus vier durch Punkte getrennte Ziffernfolgen, etwa 192.168.0.1. Merken oder notieren Sie sich diese Adresse.

Sobald Sie die IP-Adresse eines Netzwerkcomputers kennen, können Sie auch darüber direkt auf den Netz-PC zugreifen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer, zum Beispiel über den Befehl Start | Alle Programme | Zubehör | Windows-Explorer.

2. Im Explorerfenster klicken Sie in der Eingabezeile auf das Ordnersymbol am linken Rand der Zeile. Windows markiert daraufhin die gesamte Eingabezeile.

3. Geben Sie in die Eingabezeile anschließend zwei Backslashes (\), gefolgt von der IP-Adresse des Netzwerk-PCs ein. Sie finden das Backslash-Zeichen auf der (ß)-Taste; geben Sie es mit der Tastenkombination (Alt_Gr)+(ß) ein. Lautet die IP-Adresse des Netzwerk-PCs beispielsweise 192.168.0.15, geben Sie folgendes ein:

\192.168.0.15

Alternativ hierzu können Sie auch den Namen des PCs verwenden. Lautet der Name beispielsweise WINDOWS-PC, geben Sie den Namen ebenfalls mit zwei Backslashes ein:

\WINDOWS-PC

4. Bestätigen Sie die Eingabe mit (Return/Eingabe).

Windows stellt anschließend eine direkte Verbindung zum gewünschten Netzwerk-Computer her.

Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Netzlaufwerke für dauerhaften Zugriff zuordnen (Laufwerksbuchstaben vergeben)

Über den Ordner Netzwerk des Windows-Explorers lassen sich bequem alle Ordner und Dateien des lokalen Netzwerks erkunden. Wenn Sie häufig auf immer dieselben Netzwerkordner zugreifen, ist der Weg über die Netzwerkordner jedoch recht mühsam. Einfacher ist es, wenn Sie für häufig benutzte Netzwerkressourcen einen eigenen Laufwerksbuchstaben einrichten. Dann können Sie bequem über das neue Laufwerk auf die Netzdateien zugreifen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen bestimmten Netzwerkordner über einen Laufwerksbuchstaben anzusprechen:

1. Starten Sie den Windows-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination (Windows-Taste)+(E).

2. Drücken Sie die Tasten (Alt), um die Menüzeile des Windows-Explorers einzublenden.

3. Rufen Sie im Menü Extras den Befehl Netzlaufwerk zuordnen auf.

4. Wählen Sie im Feld Laufwerk den Laufwerksbuchstaben aus, den der Netzwerkordner erhalten soll.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, und wählen Sie im folgenden Dialogfenster den gewünschten Netzwerkordner aus. Schließen Sie das Auswahlfenster mit OK.

6. Soll Windows in Zukunft bei jedem Start automatisch die Laufwerksverknüpfung einrichten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen.

7. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Windows verknüpft anschließend den Netzwerkordner mit dem angegebenen Laufwerksbuchstaben. Über die Laufwerksliste des Windows-Explorers greifen Sie jetzt direkt auf den gewünschten Netzordner zu. Möchten Sie das Netzlaufwerk wieder trennen, müssen Sie lediglich im Explorer mit der rechten (!) Maustaste auf das Laufwerk klicken und den Befehl Trennen aufrufen.

Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Direkt auf freigegebene Ordner und Dateien zugreifen

Sobald in Ihrem lokalen Netzwerk auf einem PC Ordner und Drucker freigegeben sind, können Sie über das Netzwerk von anderen PCs aus direkt darauf zugreifen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen zwei Varianten: Für den gelegentlichen Zugriff verwenden Sie die Netzwerkumgebung des Windows Explorers. Praktischer ist es jedoch, für den Netzwerkordner einen eigenen Laufwerksbuchstaben einzurichten.

Mit dem Windows-Explorer erforschen Sie nicht nur die eigene Festplatte, sondern auch alle freigegebenen Ordner im Netzwerk. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer. Das geht am schnellsten mit der Tastenkombination (Windows-Taste)+(E).

2. Klicken Sie im Bereich Ordner auf Netzwerk.

3. Im Explorer blendet Windows alle zurzeit erreichbaren Netzwerkcomputer ein. Klicken Sie doppelt auf den gewünschten PC, um die freigegebenen Ordner des Rechners einzublenden. Sollte auf dem Netz-PC ein Kennwortschutz eingerichtet sein, müssen Sie im nächsten Fenster zunächst einen gültigen Benutzernamen sowie das Kennwort eingeben. Wichtig: Dabei muss es sich um ein Benutzerkonto handeln, das auf dem Netzwerk-PC bereits existiert.

4. Windows blendet daraufhin alle freigegebenen Ordner und Drucker des PCs auf.

5. Per Doppelklick können Sie jetzt – je nach Benutzerberechtigung – die freigegebenen Ordner und Dateien öffnen, neue Ordner anlegen oder Dateien löschen.

Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Welche Dateien sind gerade freigegeben?

Jeden freigegebenen Ordner kennzeichnet Windows mit einem speziellen Symbol; in der linken unteren Ecke des Ordners erscheint dann zusätzlich ein kleines Benutzer-Icon. Damit lässt sich im Windows-Explorer sofort erkennen, welche Ordner freigegeben sind und welche nicht. Bei sehr vielen Freigaben, kann aber rasch der Überblick verloren gehen; insbesondere, wenn sich die Freigaben auf verschiedenen Ordnern der Festplatte verteilen. Um nicht die Übersicht zu verlieren, können Sie sich per Mausklick alle Freigaben des PCs anzeigen lassen:

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, indem Sie den Befehl Start | Systemsteuerung aufrufen.

2. Klicken Sie auf Netzwerk und Internet und anschließend auf Netzwerk- und Freigabecenter.

3. Klicken Sie am unteren Rand des Fensters auf Alle Dateien und Ordner anzeigen, die momentan freigegeben sind.

Windows blendet anschließend eine Übersicht aller derzeit freigegebenen Ordner und Dateien des PCs ein. Über die Schaltfläche Freigabe können Sie von hier aus die einzelnen Freigabeoptionen der Ordner bequem anpassen. Wenn Sie im Netzwerkcenter auf Alle freigegebenen Netzwerkordner dieses Computers anzeigen klicken, führt Windows zudem auch die freigegebenen eigenen Drucker sowie die verbundenen Netzwerkdrucker mit auf.

Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Die erweiterte Freigabe

Neben dem oben beschriebenen Freigabe-Assistenten kennt Windows noch eine zweite Möglichkeit, Dateien und Ordner im Netz zur Verfügung zu stellen; die erweiterte Freigabe. Auch damit können Sie gezielt Ordner und Dateien freigeben; allerdings im Stil früherer Windows-Versionen. Die erweiterte Freigabe eignet sich daher vor allem für erfahrene Windows-Anwender, die bislang die Freigabe im Stile von Windows XP gewohnt sind. Ein weiterer Vorteil: Bei der erweiterten Freigabe stehen Ihnen zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung. So können Sie beispielsweise hier die Anzahl gleichzeitiger Zugriffe beschränken oder detailliertere Benutzerrechte vergeben. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer, und blenden Sie den Ordner ein, den Sie freigeben möchten.

2. Klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf den Ordner, und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Eigenschaften.

3. Wechseln Sie in das Register Freigabe.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweiterte Freigabe.

5. Kreuzen Sie das Kontrollkästchen Diesen Ordner freigeben an.

6. Geben Sie in das Feld Freigabename die Bezeichnung, unter der der Ordner im Netzwerk sichtbar sein soll.

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Berechtigungen.

8. Im nächsten Fenster definieren Sie, wer auf den Ordner zugreifen darf. Mit der Option Jeder ist jeder Netzwerkteilnehmer unabhängig von Benutzerkonto und –kennwort gemeint. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie auch weitere Benutzer hinzufügen. Wichtig dabei: Wenn Sie weitere Benutzer hinzufügen, sollten Sie die Gruppe Jeder entfernen; ansonsten würde die Zugriffsberechtigung für Jeder gegebenenfalls die Einzelrechte übertrumpfen.

9. Legen Sie im unteren Teil des Dialogfensters für jeden Benutzer bzw. jede Gruppe die gewünschten Rechte (Zulassen) oder Verbote (Verweigern) fest. Mit Vollzugriff gewähren Sie umfassende Rechte, die auch das Bearbeiten und Löschen von Dateien und Ordnern beinhaltet. Soll der Benutzer Dateien lediglich bearbeiten, aber nicht löschen dürfen, wählen Sie das Recht Ändern. Mit Lesen dürfen Benutzer die Dateien nur einsehen, nicht aber verändern oder löschen.

10. Sobald Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

11. Das Feld Zugelassene Benutzeranzahl einschränken auf gibt an, wie viele Netzwerkbenutzer gleichzeitig auf den Ordner zugreifen dürfen. Eine Beschränkung ist beispielsweise empfehlenswert, um die Netzwerklast zu verringern. Wenn Sie den Wert auf 1 setzen, darf immer nur ein Benutzer auf den Ordner bzw. die Dateien zugreifen. Damit verhindern Sie, dass Netzwerkdateien von mehreren Benutzern gleichzeitig geöffnet werden können.

12. Klicken Sie auf OK, um die Einrichtung der erweiterten Freigabe abzuschließen.

Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Gezielte Datei- und Druckerfreigabe

Ist im Netzwerkcenter die Freigabe von Dateien generell erlaubt, können Sie gezielt einzelnen Ordner Ihrer Festplatte für andere Benutzer freigeben. Diese können dann im jeweiligen Ordner stöbern und – je nach Benutzerrecht – Dateien lesen, bearbeiten und gegebenenfalls auch löschen. Für jeden Ordner legen Sie dabei separat fest, welcher Benutzer mit welchen Rechten auf die Dateien zugreifen darf. Folgende Schritte sind hierzu notwendig:

1. Starten Sie den Windows-Explorer, z.B. mit der Tastenkombination (Windows-Taste)+(E).

2. Markieren Sie anschließend den Ordner, den Sie für andere Netzwerkteilnehmer freigeben möchten.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Freigeben.

4. Im nächsten Fenster definieren Sie anschließend die Regeln, nach denen Netzwerkbenutzer auf die Dateien des Ordners zugreifen dürfen. Wählen Sie aus der Dropdownliste die Personen aus, die auf den Ordner zugreifen dürfen. Hier sind alle Benutzer aufgeführt, die auf dem lokalen PC über ein Benutzerkonto verfügen. Mit dem Befehl Neuen Benutzer erstellen können Sie auch gleich einen neuen Benutzer eintragen. Der Eintrag Jeder erfasst gleich alle Benutzer.

Wenn im Netzwerkcenter das kennwortgeschützte Freigeben ausgeschaltet ist (siehe weiter oben), erscheint in der Liste auch der Eintrag Gast. Damit erhalten auch Netzwerkteilnehmer Zugriff auf den PC, wenn Sie nicht über ein eigenes Benutzerkonto auf dem PC verfügen. Damit können alle Teilnehmer im lokalen Netzwerk auch ohne entsprechendes Benutzerkonto oder mit dem Gastkonto auf den PC zugreifen.

Mit einem Mausklick auf Hinzufügen fügen Sie den Benutzer in die Liste der berechtigten Personen ein.

Nur mit Benutzerkonto

Der Zugriff auf die freigegebenen Ordner ist standardmäßig nur für Benutzer möglich, die ein Benutzerkonto mit Kennwort auf diesem PC eingerichtet haben. Das Konto muss dabei nicht unbedingt auf diesem PC existieren. Wenn Sie sich auf einem anderen Netzwerk-PC mit demselben Kontonamen und –kennwort anmelden, erhalten Sie ebenfalls Zugriff auf die freigegebenen Ordner.

Sie können die Dateien auch ohne Verknüpfung mit einem Benutzerkonto freigeben, beispielsweise für Windows-XP-Computer ohne Benutzerkonto. Hierzu verwenden Sie die Benutzergruppe Jeder oder die erweitere Freigabe, die weiter unten im Abschnitt Die erweiterte Freigabe beschrieben wird.

5. Sobald die gewünschten Benutzer ausgewählt sind, können Sie für jeden Benutzer separat festlegen, mit welchen Rechten auf die Dateien des Ordners zugegriffen werden darf. Dabei stehen folgende Berechtigungen zur Auswahl:

– Leser

Netzwerkbenutzer dürfen die Dateien nur öffnen und Lesen, nicht jedoch bearbeiten, Veränderungen speichern oder löschen. Auch das Hinzufügen neuer Dateien oder Ordner ist untersagt.

– Mitwirkender

Ein mitwirkender Benutzer darf Dateien lesen, Dateien hinzufügen oder selbst hinzugefügte Dateien verändern bzw. löschen. Das Löschen und Verändern von Dateien anderer Benutzer ist nicht gestattet.

– Mitbesitzer

Als Mitbesitzer erhalten die Netzwerkbenutzer die meisten Rechte. Benutzer dürfen dann alle (und nicht nur die eigenen) Dateien öffnen, lesen, bearbeiten oder löschen. Auch das Hinzufügen neuer Ordner und Dateien ist möglich.

– Entfernen

Mit dem Befehl Entfernen löschen Sie den jeweiligen Benutzer wieder aus der Liste der Zugangsberechtigten.

6. Sobald die gewünschten Berechtigungsstufen definiert wurden, schließen Sie das Dialogfenster mit OK.

Windows zeigt abschließend noch einmal eine Übersicht, welche Netzwerkordner freigegeben wurden und unter welcher Netzwerkadresse der freigegebene Ordner erreichbar ist. Mit dem Link E-Mail versenden können Sie die Verknüpfung auch gleich per E-Mail an die Netzwerkteilnehmer versenden. Mit Kopieren legen Sie die komplette Netzwerkadresse in die Zwischenablage von Windows. Von dort können Sie sie mit (Strg)+(V) in beliebigen Programmen – etwa in Word, Outlook oder den Windows-Explorer – einfügen.

Sobald ein Ordner freigegeben ist, können alle berechtigten Personen darauf mit den jeweils eingestellten Rechten darauf zugreifen. Wenn Sie die kennwortgeschützte Freigabe deaktiviert haben (siehe weiter oben) und die Benutzergruppe Jeder gewählt haben, können auch Benutzer ohne Benutzerkonto auf die Dateien zugreifen – etwa von einem Windows-XP-Computer aus.

Kategorien
Hardware & Software

Windows-Netzwerk: Zugriff auf Multimedia-Dateien gewähren

Neben „normalen“ Dateien spielen Multimedia-Dateien wie Musik, Bilder und Videos bei der Freigabe eine besondere Rolle. Windows kann auf Wunsch als Streaming-Media-Server für Netzwerk-Media-Player dienen. Sogenannte Streaming Media Clients können dann über das Netzwerk die auf dem Windows-PC abgelegten Multimediadateien abspielen. Dabei stehen den Media Clients alle Mediendateien zur Verfügung, die mit dem Windows Media Player in den Kategorien Musik, Bilder und Videos verwaltet werden. Auch Windows selbst kann dabei als Media Client dienen und auf die Multimedia-Dateien anderer Windows-PCs zugreifen. Damit können Sie beispielsweise im Netzwerk gemeinsam Fotos oder Musikstücke verwalten. Hierzu muss allerdings die Freigabe von Multimedia-Dateien explizit gestattet werden. Folgende Schritte sind hierzu notwendig:

1. Zunächst starten Sie das Netzwerkcenter, indem Sie in der Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) auf Netzwerk und Internet und anschließend auf Netzwerk- und Freigabecenter klicken.

2. In der Zeile Freigabe von Mediendateien erkennen Sie, ob die Freigabe von Multimediadateien derzeit gestattet ist oder nicht.

3. Um die Freigabeoptionen zu ändern, klicken Sie in der Zeile auf den nach unten weisenden Pfeil.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern.

5. Möchten Sie den Netzwerkzugriff auf die Multimediadateien gewähren, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Medien freigeben. Klicken Sie auf OK, um die Einstellung zu speichern.

6. Im nächsten Fenster bestimmen Sie, welche Mediendateien freigegeben werden sollen, indem Sie auf Einstellungen klicken. Anschließend können Sie die Filterkriterien für alle freigegebenen Mediendateien festlegen. So können Sie beispielsweise nur alle Musikstücke mit einer Bewertung von mindestens zwei Sternen freigeben oder nur nicht bewertete Bilder. Schließen Sie das Fenster mit OK.

7. Anschließend definieren Sie, welche Computer auf Ihre Mediadateien zugreifen dürfen. In der Liste Freigabe der Medien an sind alle Mediaplayer aufgeführt, die derzeit mit dem PC verbunden sind. Markieren Sie den gewünschten Player, hierzu gehören auch die Benutzerkonten des lokalen PCs (Andere Benutzer dieses Computers). Über die Schaltfläche Netzwerk können Sie weitere Netzwerkgeräte hinzufügen, die Zugang zu den Mediadateien erhalten sollen.

Bestimmen Sie anschließend über die Schaltflächen Zulassen bzw. Verweigern, ob ein Zugriff möglich ist oder nicht. Über die Schaltfläche Anpassen können Sie für jeden Media Player individuell die Zugriffsrechte konfigurieren.

8. Schließen Sie die Dialogfenster mit OK, sobald die gewünschten Einstellungen vorgenommen wurden.

Der Zugriff auf die freigegebene Mediadateien ist einfach: In der Liste der Netzwerkgeräte sind alle freigegeben Multimedia-Dateien mit einem besonderen Notenschlüssel-Symbol gekennzeichnet. Per Doppelklick darauf gelangen Sie direkt zu den freigegebenen Videos, Bildern oder Songs des Netzwerk-PCs.