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Internet & Medien Windows Vista

Überflüssiges Protokoll IPv6 deaktivieren

Bitte beachten Sie das Update am Ende des Tipps.

Windows Vista ist für die Zukunft gerüstet. Neben dem „alten“ TCP/IP-Netzwerkprotokoll IPv4 ist Vista auch mit der modernen Variante IPv6 ausgerüstet. Mit IPv6 lassen sich wesentlich mehr Geräte ansprechen als mit IPv4, dem die freien Netzwerkadressen so langsam ausgehen. IPv6 gehört die Zukunft.

Doch bis es soweit ist, wird noch eine Menge Zeit vergehen. Für die nächsten Jahre wird das bewährte IPv4-Protokoll noch maßgeblich sein. Bis zu einem Wechsel müssen beide Protokolle IPv4 und IPv6 nebeneinander existieren. Das funktioniert eigentlich reibungslos, ist aber im Heimnetzwerk überflüssig. Sicherheitsexperten warnen sogar vor der IPv6-Variante in Windows Vista. Der Grund: Bei einem falsch konfigurierten System können Eindringlinde über die IPv6-Adresse Zugriff zum Rechner erlangen. Und das sogar durch Firewalls hindurch, da die meisten Firewall-Lösungen das neue IPv6-Protokoll schlicht und einfach ignorieren und nicht überwachen. Eine weiterer Knackpunkt: Die Unterstützung für den IPv6-Netzwerkcode wurde für Windows Vista komplett neu entwickelt – und die Erfahrung zeigt, dass so ein brandneuer Programmcode meist mit etlichen Fehlern und Sicherheitslücken behaftet ist.

Experten empfehlen daher, das IPv6-Netzwerprotokoll zu deaktivieren. Das ist im Heimnetzwerk problemlos möglich und führt zu keinerlei Störungen im Netz. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Starten Sie das Netzwerk- und Freigabecenter, und klicken Sie auf Netzwerkverbindungen verwalten.

2. Klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf LAN-Verbindung, und wählen Sie den Befehl Eigenschaften.

3. Entfernen Sie das Häkchen vor Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6).

Das Protokoll bleibt damit zwar weiterhin installiert, wird aber nicht mehr genutzt. Für E-Mail und normale Internetverbindung ist das aber kein Problem. Nützlicher Nebeneffekt: Windows muss das überflüssige Protokoll nicht ständig im Netz „mitschleppen“.

[Update 2012]: Der Tipp stammt ursprünglich von 2007, als IPv6 noch keine Rolle spielte. Das hat sich geändert. Mittlerweile ist IPv6 auch für Windows wichtig und sollte aktiviert bleiben. Der Artikel ist nur noch als Archiv-Artikel zu verstehen.

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Hardware & Software

Word 2007: Dokumente im PDF-Format speichern

Neben dem neuen DocX-Format betreten mit Word 2007 zwei weitere neue Formate die Bühne: Das PDF- und das XPS-Format. Das von Adobe entwickelte PDF-Format (Portable Document Format) hat sich bereits seit Jahren als universelles Format zum Austausch von elektronischen Dokumenten etabliert. Damit lassen sich bequem Handbücher, Artikel, Anleitungen, eBooks und sogar komplette Bücher austauschen. Der Vorteil: PDF-Dokumente lassen sich meist nur lesen – eine Nachbearbeitung oder Änderung des Textes ist nicht ohne Weiteres möglich. Auch das vorliegende eBook, das Sie gerade lesen, liegt übrigens im PDF-Format vor. Zum Lesen ist keine eigene Textverarbeitung, sondern lediglich der Adobe Reader notwendig.

Ein ähnliches Konzept verfolgt Microsoft mit dem XPS-Format. Das XPS-Dateiformat (XML Paper Specification) ist im Grunde nichts anderes als ein PDF-Pendant aus dem Hause Microsoft. Die Softwareschmiede aus Redmond möchte damit den Markt der universellen Dateiformate um eine eigene Kreation erweitern. Die Zukunft wird zeigen, ob sich das XPS-Format gegen den bisherigen Platzhirschen PDF durchsetzen kann. Vermutlich werden beide Formate gleichwertig nebeneinander existieren.

Für welches Universalformat Sie sich auch entscheiden, mit Word 2007 können Sie Ihre Dokumente in beiden Varianten speichern. Allerdings nicht mit Bordmitteln. Um Word-Dokumente im PDF- und XPS-Format speichern zu können, müssen Sie zunächst ein Add-On installieren. Das erhalten Sie kostenlos von der Microsoft-Webseite

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=4D951911-3E7E-4AE6-B059-A2E79ED87041

Das kostenlose Add-In zum Speichern im PDF- und XPS-Format erhalten Sie kostenlos von der Microsoft-Webseite.

Sobald das kostenlose Add-In installiert ist, steht im Speichern unter-Menü der neue Befehl PDF oder XPS zur Verfügung. Damit lässt sich das aktuelle Dokument blitzschnell im gewünschten Format speichern. Über die Schaltfläche Optionen stehen dabei je nach Format weitere Einstellmöglichkeiten zur Auswahl. So können Sie beim PDF-Format etwa bestimmen, ob das Dokument im Web veröffentlicht (geringere Qualität, kleinere Dateigröße) oder später gedruckt werden soll (hohe Qualität und größere Datei).

Um PDF-Dokumente betrachten zu können, benötigen Sie den Adobe Reader, den Sie kostenlos von der Adobe-Webseite http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html erhalten. Für das XPS-Dateiformat ist meist kein eigener Reader notwendig. Anwender von Windows Vista können XPS-Dokumente ohne zusätzliche Softwareinstallation sofort lesen. Das XPS-Dokument wird dabei im Internet Explorer dargestellt. Als Anwender von Windows XP müssen Sie zunächst das Microsoft Framework 3.0 installieren, um XPS-Dokumente lesen zu können. Die aktuelle Version des Microsoft Frameworks erhalten Sie zumeist beim automatischen Windows-Update. Sie können es aber auch manuell über die Windowsupdate-Seite http://www.windowsupdate.com herunterladen.

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Hardware & Software

Word 2007: Die neuen Dateiformate DOCX und XPS

Fast zehn Jahre lang blieb das Dateiformat von Word unverändert. Die Word-Versionen 97 bis Word 2003 verwenden ein nahezu identisches Format. Mit Word 2003 geschriebene Dokumente lassen sich auch mit dem alten Word 97 noch öffnen. Das bisherige Format ist jedoch in die Jahre gekommen. Mit Word 2007 betritt wieder ein neues Dateiformat die Bühne. Sein Name: DocX.

Neues Word, neues Format

DocX ist wesentlich moderner und flexibler als das angestaubte Doc-Format früherer Word-Versionen. DocX setzt dabei auf den sogenannten XML-Standard zur Formatierung von Dokumenten auf. XML (Extensible Markup Language, frei übersetzt „erweiterbare Auszeichnungs-Sprache“) ist eine Art Programmiersprache für Dokumente, die einen leichten Austausch mit anderen Programmen, die ebenfalls XML verstehen, ermöglicht. Auch im Falle eines Absturzes oder bei beschädigten Dateien lassen sich fehlerhafte Dokumente dank des XML-Formats leichter reparieren. DocX ist damit für die Zukunft bestens gerüstet.

Aber auch das „alte“ Word-Format ist in Word 2007 gerne gesehen. Alle Dokumente lassen sich auch weiterhin im guten alten Doc-Format von Word 97 bis Word 2003 abspeichern. Hierzu muss im Dialogfenster Speichern unter lediglich das Dateiformat Word 97-2003-Dokument (*.doc) ausgewählt werden.

Trotz des neuen Dateiformats DocX lassen sich alle Word-Dokumente auch weiterhin im „alten“ Doc-Format abspeichern.

DocX für alte Office-Versionen

Mit neuen Dateiformaten ist das immer so eine Sache. Sie bringen zum einen zwar meist Verbesserungen wie eine bessere Wiederherstellbarkeit, haben aber auch ihre Schattenseiten. Das neue Format ist nicht abwärtskompatibel, sprich: Mit Word 2007 geschriebene Dokumente lassen sich nicht einfach in älteren Word-Versionen öffnen. Erfreulicherweise hat sich Microsoft hierzu intensiv Gedanken gemacht und stellt im Internet kostenlos das Microsoft Office Compatibility Pack zur Verfügung. Damit können auch alte Word-Versionen (2000, XP und 2003) das neue DocX-Format lesen und sogar bearbeiten.

Sobald das Microsoft Office Compatibility Pack installiert ist, können Sie beispielsweise auch mit Ihrem Word 2000 oder Word XP das neue DocX-Format von Word 2007 öffnen und sogar in dem neuen Format speichern. Auch die neuen Dateiformate für Excel und PowerPoint lassen sich damit in alten Office-Anwendungen bearbeiten. Damit ist ein sanfter Übergang vom alten zum neuen Office-2007-Dateiformat gewährleistet. Sie finden das Microsoft Office Compatibility Pack als kostenlosen Download auf der Webseite

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=941B3470-3AE9-4AEE-8F43-C6BB74CD1466&displaylang=de

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Word 2007: Der Dokumenteninspektor verrät alles

Viele Word-Dokumente gehen per E-Mail oder auf Datenträgern auf die Reise, etwa zu Freunden, Bekannten, Mitarbeitern oder Vorgesetzten. Doch aufgepasst: Neben dem eigentlichen Briefinhalt gehen dabei oft auch viele versteckte Informationen auf die Reise, zum Beispiel Hinweise über den Verfasser aber auch die mit Kommentaren oder verfolgten Änderungen verbundenen Informationen.

Der neue Dokumenteninspektor von Word 2007 spürt alle verborgenen Informationen auf und entfernt sie auf Wunsch auch gleich aus dem Dokument. Kommentare, Versionen, benutzerdefinierte XML-Daten, Informationen in Kopf- und Fußzeilen, Überarbeitungen sowie ausgeblendeter Text lässt sich so rasch auffinden. Vor dem Versenden eines Dokuments, müssen Sie lediglich auf die Office-Schaltfläche klicken und den Befehl Vorbereiten | Dokument prüfen aufrufen. Mit einem Mausklick lassen sich die versteckten Informationen anschließend auch gleich aus dem Dokument entfernen.

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Word 2007: Bloggen was das Zeug hält

Blogs, die persönlichen Mitmach-Homepages für Jedermann, sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Millionen von Anwendern publizieren täglich neue Blogbeiträge zu allen erdenklichen Themen. Mit Word 2007 können Sie jetzt ganz einfach mitbloggen. Alle wichtigen Blogdienste und Anbieter wie Windows Live Spaces, Blogger, SharePoint, Communityserver, TypePad und WordPress werden unterstützt. Sofern Sie sich bei einem der Bloganbieter angemeldet und Ihren eigenen Blog registriert haben, ist das Bloggen ganz simpel: Einfach den gewünschten Blogbeitrag schreiben und per Mausklick sofort im Internet veröffentlichen. Der Clou: Beim Bloggen können Sie alle Komfortfunktionen von Word inklusive Rechtschreibprüfung, Autokorrektur usw. nutzen. Bloggen im Internet war noch nie so einfach.

Zum Bloggen stellt Word eine eigene Dokumentvorlage Neuer Blogbeitrag zur Verfügung. Hier ist alles enthalten, was zum Schreiben eigener Blogbeiträge wichtig ist. Sie können von hier Ihre Blog-Zugangsdaten verwalten, Blogkategorien auswählen und sogar bereits geschriebene Blogbeiträge nachbearbeiten. Eine praktische Sache, die den Einstieg in die Welt des Bloggens erheblich vereinfacht.

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Hardware & Software

Word 2007: Die Echtzeitvorschau

Das Ändern einer Schriftart, eines Absatzformats oder eines Tabellenlayouts glich in früheren Word-Versionen stets einem Glücksspiel. Wie wird die ausgewählte Formatierung wohl im Dokument aussehen? Erst nachdem eine Formatoption ausgewählt wurde, konnte das Ergebnis im Dokument begutachtet werden. Diese Ungewissheit ist mit Word 2007 vorbei. Eine lebendige visuelle Vorschau zeigt die Änderungen bereits im Dokument, bevor sie übernommen werden.

Sobald Sie in der Symbolleiste zum Beispiel eine andere Schriftart oder eine andere Formatvorlage auswählen, zeigt Word im Dokument sofort die Auswirkung auf das optische Erscheinungsbild. Es genügt, nur mit der Maus auf eine Formatvorlage oder eine Schriftart zu zeigen (nicht zu klicken), und schon blendet Word im Dokument die Livevorschau ein. Erst wenn Sie auf die Schriftart oder Formatvorlage klicken, wird das jeweilige Aussehen endgültig übernommen. Gleiches gilt beim Einfügen von Tabellen oder bei der Auswahl von Textfarben.

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Hardware & Software

Word 2007: Rasches Formatieren mit Schnellformaten

Zu den wichtigsten Aufgaben der Textverarbeitung gehört ohne Frage das Formatieren und Gestalten von Texten. Hier eine neue Schriftart, dort eine neue Schriftfarbe, und schon sieht der Brief oder die Einladung viel ansprechender aus. Damit das Formatieren möglichst rasch von der Hand geht, gibt es in Word 2007 die Schnellformatleiste. Die praktische Leiste wird einfach per rechter Maustaste ins Leben gerufen.

Praktisch überall in Word 2007 hält die rechte Maustaste die wichtigsten Befehl zum schnellen Formatieren oder zum raschen Aufrufen wichtiger Funktionen parat. Einfach ein Wort oder eine markierte Textpassage mit der rechten Maustaste anklicken, und schon erscheint eine Minisymbolleiste zur Zeichenformatierung. Damit lassen sich ohne Umweg über die Symbolleisten rasch Schriftarten, Zeichengrößen oder –farben auswählen. Gleiches gilt für Tabelle, Grafiken oder andere Textelemente.

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Hardware & Software

Word 2007: Schnellbausteine – Der Name ist Programm

Die meisten Vorlagen sind mit sogenannten Schnellbausteinen ausgestattet. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich dabei um fertig einsetzbare Textelemente, die sich per Mausklick beliebig oft einsetzen lassen. Schnellbausteine eignen sich vor allem für Inhalte, die immer wieder eingefügt werden müssen, etwa Anrede, Vertragsbestandteile oder Werbung. Im Bereich Schnellbausteine stehen alle Bausteine der Vorlage in einem Katalog zur Verfügung. Sie können aber auch jederzeit eigene Schnellbausteine definieren, etwa für die Schlussformel in Briefen – inklusive eingescannter Unterschrift.