Kategorien
Hardware & Software

BIOS-Tuning für schnelleres Arbeiten

Nicht nur Windows bietet die Möglichkeit, für mehr Tempo an der einen oder anderen Schraube zu drehen. Auch im BIOS lässt sich mit einigen Handgriffen der Startvorgang beschleunigen.

Das BIOS (Basic Input Output System) ist ein spezielles Programm in Ihrem Computer, das bereits lange bevor der Windows-Bildschirm erscheint seine Arbeit verrichtet. Direkt nach dem Einschalten macht sich das BIOS ans Werk und bereitet Ihren Computer für den Windows-Start vor. Das BIOS ist praktisch die Steuerzentrale für den PC und regelt die Kommunikation zwischen Windows und den Hardware-Komponenten wie Festplatte, Speicher oder Grafikkarte. Es arbeitet Hand in Hand mit dem Betriebssystem und teilt Windows beispielsweise mit, welche Festplatten und CD- oder DVD-Laufwerke im PC eingebaut sind.

Windows kommt allerdings erst zum Zuge, sobald das BIOS seine Arbeit erledigt hat. Für einen zügigen Systemstart sollten Sie daher auch einen Blick ins BIOS werfen und die Einstellungen gegebenenfalls anpassen. Je schneller das BIOS mit seiner Arbeit fertig ist, um so zügiger startet auch Windows.

Vorsicht bei Veränderungen am BIOS

Veränderungen am BIOS können schwerwiegende Folgen haben und den Computer eventuell komplett lahm legen. Sie sollten die BIOS-Anpassungen daher stets mit Bedacht vornehmen. Bevor eine Änderung vornehmen, sollten Sie sich die ursprünglichen Einstellungen notieren oder mit der [Druck]-Taste ausdrucken – im Falle eines Falles können Sie dann den Ursprungszustand wiederherstellen. Die meisten BIOS-Versionen bieten zudem einen Rettungsanker. Mit der Option Load Setup Defaults stellen Sie auf Knopfdruck den Auslieferungszustand wieder her. Je nach BIOS-Versionen können Sie hierfür auch die Tasten [F5] oder [F9] drücken.

Kategorien
Hardware & Software

Windows XP schneller machen: Die letzten Systemreserven rauskitzeln – Schnelligkeit vor Schönheit

Wenn Ihnen Windows gar nicht schnell genug sein kann, können Sie noch ein paar letzte Systemreserven herauskitzeln. Frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sorgt etwa der Verzicht auf einige optische Effekte für ein Quäntchen mehr Systemleistung.

Schalten Sie die optischen Effekte von Windows aus, um das Betriebssystem noch einen Tick schneller zu machen.

1. Rufen Sie den Befehl Start | Systemsteuerung auf.

2. Anschließend klicken Sie auf Leistung und Wartung sowie auf System.

Wenn Sie die klassischen Ansicht der Systemsteuerung verwenden, klicken Sie direkt doppelt auf System.

3. Wechseln Sie in das Register Erweitert.

4. Klicken Sie im Bereich Systemleistung auf die Schaltfläche Einstellungen.

5. Aktivieren Sie im nachfolgenden Fenster die Option Für optimale Leistung anpassen. Windows verzichtet damit auf sämtliche optische Effekte.

Wenn Sie es nicht ganz so radikal wünschen, können Sie auch schrittweise vorgehen und lediglich einzelne Effekte deaktivieren. Hierzu wählen Sie Option Benutzerdefiniert und bestimmen im unteren Teil des Dialogfensters, welche optischen Effekte zum Einsatz kommen sollen und welche nicht. Die Effekte, auf die man am ehesten verzichten kann, sind:

  • Animationen beim Minimieren und Maximieren von Fenstern
  • Fensterinhalt beim Ziehen anzeigen
  • Mausschatten anzeigen
  • Menüschatten anzeigen
  • Optimierten Bildlauf für Listenfelder verwenden
  • Visuelle Stile für Fenster und Schaltflächen verwenden

6. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK. Windows deaktiviert daraufhin die optischen Effekte.

Wenn Sie Windows für optimale Leistung anpassen, ist es zwar nicht mehr so schön, aber schnell.

Kategorien
Hardware & Software

Windows XP schneller starten: Windows-Startdateien optimieren

Windows verfügt über eine praktische Funktion, um alle zum Starten benötigten Dateien direkt an den Anfang der Festplatte zu schreiben. Windows startet dadurch wesentlich schneller.

Leider schalten einige Programme diese praktische Funktion wieder aus. Daher empfiehlt es ich, regelmäßig zu überprüfen, ob diese praktische Funktion noch immer aktiv ist:

1. Starten Sie den Registrierungseditor, indem Sie den Befehl Start | Ausführen aufrufen und den Befehl regedit eingeben.

2. Im Registrierungseditor wechseln Sie per Mausklick auf die Pluszeichen neben den Ordnern in den Ordner

HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftDfrgBootOptimizeFunction

3. Überprüfen Sie im rechten Teil des Fensters den Eintrag Enable. Steht hier der Wert Y, ist die Start-Optimierung aktiviert. Nur dann stehen für den Start wichtige Systemdateien, Treiber und Programmkomponenten auf der Pole Position der Festplatte.

Sollte hier der Wert N stehen, sollten Sie ihn rasch auf Y ändern. Hierzu müssen Sie nur doppelt auf Enable klicken und Y eintragen.

Prüfen Sie, ob die BootOptimizeFunction-Einstellung in der Registrierdatenbank aktiviert ist.

Kategorien
Hardware & Software

Rechner aufrüsten und schneller machen: Hier macht das Aufrüsten Sinn

Auch PCs kommen in die Jahre. Ein vor Jahren noch rasend schneller PC der High-End-Klasse kann heute schon zu langsam sein. Das merken Sie zumeist bei der Installation neuer Programme oder Spiele. Neue Programmversionen und vor allem Spiele sind meist ganz besonders hungrig nach schnellen Rechnern. Wenn das Arbeiten mit dem neuen Programm, der neuen Programmversion oder dem aktuellen PC-Spiel zur Geduldsprobe wird, hilft oft nur eines: Aufrüsten.

Natürlich könnten Sie sich auch gleich einen neuen Computer kaufen. Das ist in den meisten Fällen aber gar nicht notwendig. Oft lassen sich mit wenigen Mitteln und Investitionen um 100 Euro enorme Geschwindigkeitssteigerungen erzielen. Dabei lohnt sich ein Blick auf die typischen Flaschenhälse des PCs:

Arbeitsspeicher

Ein PC kann eigentlich nicht genug Arbeitsspeicher haben. Oft ist zu wenig Arbeitsspeicher der Hauptgrund für einen langsameren Rechner. Wenn die Programme nicht mehr in den Arbeitsspeicher passen, muss Windows einen Teil der langsameren Festplatte als Hilfsarbeitsspeicher „missbrauchen“. Der PC wird damit aber zur Schnecke. Mehr Arbeitsspeicher verhindert das Auslagern auf die Festplatte und sorgt für ein flotteres Arbeitstempo. Und der Einbau weiterer Speicherbausteine ist relativ einfach. Weitere Infos hierzu weiter unten.

Grafikkarte

Das Aufrüsten der Grafikkarte ist nur in zwei Fällen sinnvoll: Wenn Sie am PC Videos bearbeiten oder regelmäßig moderne 3D-Actionspiele spielen. Wenn die Videosoftware oder Spiele zu langsam laufen, lohnt der Austausch der Grafikkarte. Für normale Büro- und Internet-PCs reichen die Standardgrafikkarten aber vollkommen aus. Eine neue Grafikkarte würde hier zu keiner Leistungssteigerung führen.

Wie Sie Arbeitsspeicher und Grafikkarte ergänzen bzw. austauschen, erfahren Sie weiter unten im Abschnitt Arbeitsspeicher: Viel hilft viel und Grafik: Größer, schneller, bunter.

Wovon Laien die Finger lassen sollten

Nicht alles, was die Hardware-Industrie zu bieten hat, macht Sinn. Vieles am PC lässt sich zwar austauschen, nicht immer ist der Einbau aber so einfach möglich, wie es die Hersteller suggerieren. Laien, die noch nie einen PC geöffnet haben, sollten vor allem von folgenden Erweiterungen Abstand nehmen oder den Einbau erfahrenen PC-Spezialisten überlassen:

  • Prozessor

Der Einbau eines neuen, schnelleren Prozessors ist grundsätzlich zwar möglich, aber mit viel Aufwand verbunden. Allein der Ausbau des alten Prozessors inklusive Lüfters erfordert viel Erfahrung im Umgang mit PC-Bausteinen. Wer bei der Auswahl des Prozessors und Lüfters sowie beim Einbau nicht richtig aufpasst, riskiert schnell einen Totalschaden. Für Laien ist der Prozessor tabu.

  • Festplatte

Eine neue Festplatte bringt kaum spürbare Geschwindigkeitssteigerungen – sie bringt nur mehr Speicherplatz. Laien sollten den Einbau einer neuen Festplatte PC-Spezialisten überlassen. Zwar ist der eigentlich Einbau relativ problemlos möglich. Kompliziert wird es aber, wenn das Betriebssystem von der alten auf die neue Platte kopiert werden soll. Das ist nur mit Spezialprogramme wie Norton Ghost oder Drive Image möglich – und auch nicht einfach. Oft ist da eine komplette Neuinstallation des Systems sinnvoll. Eine bessere Alternative bei Platzmangel: Schließen Sie an den Computer eine USB-Festplatte an. Das geht schnell und ohne den Computer öffnen oder Teile ausbauen zu müssen.

  • Optische Laufwerke

Auch bei optischen Laufwerken wie CD- oder DVD-Brenner gilt: Wählen Sie zum Aufrüsten am besten ein externes Gerät mit USB- oder Firewire-Anschluss. Damit sparen Sie sich das Herumschrauben am System. Ein weiterer Vorteil: Sie können das externe Gerät jederzeit abstöpseln und an einem anderen PC oder Notebook anschließen.

Kategorien
Hardware & Software

Fehlermeldungen im Geräte-Manager

Neu eingebaute oder angeschlossene Hardware erkennt Windows meist automatisch. Oft können Sie die neue Netzwerkkarte oder die neue externe Festplatte sofort nutzen. Ganz ohne Installation zusätzlicher Treiber.

Mitunter kommt es während oder nach der Installation aber zu Problemen. Auch in diesem Fall hilft der Geräte-Manager. Anhand eindeutiger Symbole lässt sich das Problem einkreisen. Im Geräte-Manager erscheint dann vor dem Gerätenamen eines der folgenden Symbole:

SymbolBedeutung
Gelbes Fragezeichen mit AusrufezeichenDas Fragezeichen mit einem kleinen Ausrufezeichen unten rechts zeigt an: Die Hardware wurde in Ihrem Computer zwar gefunden, Windows konnte sie aber noch nicht korrekt installieren. Es weiß auch nicht, um welchen Hardwaretyp es sich handelt, ob es zum Beispiel eine Netzwerkkarte oder Grafikkarte ist. In den meisten Fällen fehlt ein entsprechender Treiber. Schauen Sie auf der Webseite des Herstellers nach, ob ein neuer Treiber für die Hardware zur Verfügung steht.
AusrufezeichenEin Ausrufezeichen an einem Gerätesymbol – etwa der Netzwerkkarte – zeigt an, dass Windows zwar den richtigen Gerätetyp erkannt hat. Aufgrund fehlender Treiber lässt es sich aber noch nicht nutzen. Installieren Sie zuerst den noch fehlenden Treiber.
Rotes XEin rotes „x“ unten rechts zeigt Geräte an, die deaktiviert wurden. Das entsprechende Gerät wurde von Windows zwar korrekt installiert, es kann zurzeit aber nicht benutzt werden. Sie können Geräte selbst deaktivieren, wenn Sie sie nicht benutzen möchten. Das kann zum Beispiel bei der internen Netzwerkkarte des Notebooks sinnvoll sein, wenn Sie WLAN benutzen. Per Doppelklick auf den Gerätenamen, können Sie Geräte im Feld Geräteverwendung ein- und ausschalten.

Generell gilt: Gelbe und rote Symbole deuten auf Probleme mit der jeweiligen Hardware hin. Oft erhalten Sie weitere Informationen per Doppelklick auf den Gerätenamen. Im Feld Gerätestatus steht dann, welches Problem Windows erkannt hat und gegebenenfalls auch, warum es nicht funktioniert.

Weitere Hilfe gibt es per Mausklick auf die Schaltfläche Problembehebung. Hiermit öffnen Sie das Hilfe- und Support-Center von Windows, das Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Lösung des Problems parat hält. Sollte auch der Assistent nicht mehr weiter weiß, lohnt ein genauer Blick auf die Fehlermeldung im Feld Gerätestatus. Viele Fehlermeldungen sind zwar auf den ersten Blick sehr undeutlich formuliert und nur mit einer nichts sagenden Codenummer versehen, auf der Webseite

support.microsoft.com/?scid=kb;de-de;125174

finden Sie aber für jeden Fehlercode ausführliche Beschreibungen und Anweisungen zur Lösung des Problems.

Kategorien
Hardware & Software

Ashampoo Magic Defrag: Festplatten defragmentieren und aufräumen

Wesentlich schlichter und preiswerter als O&O Defrag, aber nicht minder erfolgreich geht der Profi-Defragmentierer Ashampoo Magic Defrag zur Sache. Für knapp 13 Euro erhalten Sie einen praktischen Helfer, der ebenfalls unbemerkt im Hintergrund die Festplatte optimiert.

Es nutzt dabei konsequent die Arbeitspausen. Sobald Sie Ihren PC nicht nutzen, kommt Ashampoo Magic Defrag zum Einsatz und räumt auf der Festplatte auf. Sobald Sie wieder mit dem PC weiter arbeiten möchten, legt Magic Defrag selbst eine Pause ein. So brauchen Sie sich nicht mehr selbst um die Defragmentierung zu kümmern.

Weitere Informationen zum Festplatten-Optimierer Magical Defrag gibt’s hier:

Kategorien
Windows 7 Windows Vista Windows XP

Spybot – Search & Destroy: Spyware und Schnüffler entfernen

Um lästige Spyware und Adware loszuwerden, eignet sich hervorragend das kostenlose Tool Spybot – Search & Destroy. Der Name ist Programm: Das Tool macht sich auf die Suche nach Spyware und entfernt sie sofort aus dem Arbeitsspeicher und von der Festplatte. Auf Wunsch beseitigt Spybot zudem alle Spuren, die Sie beim Surfen im Internet hinterlassen. Dazu gehören Cookies, besuchte Webseiten oder heruntergeladene Dateien.

Die Bedienung des Programms erfreulich einfach: Mit einem Mausklick auf Überprüfen macht sich Spybot auf die Suche nach verdächtiger Software. Nach einigen Minuten erhalten Sie einen ausführlichen Prüfbericht und können entscheiden, welche der gefundenen Spione Sie entfernen möchten.

Sehr praktisch ist die Funktion Immunisieren. Damit schalten Sie einen Präventivschutz ein, der Spione erst gar nicht auf die Platte lässt. Mit einem Mausklick schützen Sie sich so vor über 12.000 bekannten Spyware-Komponenten. Internet-Seiten oder Produkte, die nur das Ziel haben, Spyware auf Ihrem Computer zu installieren, lässt das Programm damit erst gar nicht auf den Computer.

Sie Spybot haben Adware und Spyware keine Chance..

Kategorien
Hardware & Software Windows XP

Windows XP tunen und optimieren mit XP RegTune

Für viele wichtige Systemeinstellungen ist ein Eingriff in die Registrierdatenbank von Windows notwendig. Das ist nicht Jedermanns Sache, und auch gar nicht notwendig. Diese Arbeit nimmt Ihnen das Programm XP RegTune ab. Es widmet sich dem Tuning versteckter Windows-Funktionen, die normalerweise umständlich über den Registrierungseditor eingetragen werden müssten.

In XP RegTune sind alle Einstellmöglichkeiten übersichtlich in Register unterteilt. Im Register System ändern Sie beispielsweise die Daten zur Windows-Registrierung oder aktivieren die automatische Anmeldung. Im Bereich System Boosts sind alle wichtigen Einstellungen für ein schnelleres Arbeiten mit Windows zusammengefasst. Sehr praktisch: Wenn Sie mit der Maus auf eine Option zeigen, erscheint ein ausführlicher Hilfetext mit weiteren Informationen zu möglichen Auswirkungen der jeweiligen Tuning-Option.

Das Register Tweaks beinhaltet alle Tricks und Kniffe, die Windows zwar nicht unbedingt schneller, oft aber schöner oder komfortabler machen. Hier können Sie beispielsweise die Tooltips ausschalten oder das automatische Starten eingelegter CDs ausschalten.

Das Register CleanUp ist ein wahrer Saubermann. Es enthält hilfreiche Tools zum Löschen des Internet-Explorer-Caches und weiterer temporärer Dateien.

Im Register Utilities finden Sie interessante Links, Tools und Funktionen, mit denen Sie zum Beispiel per Mausklick alle derzeit angemeldeten Benutzer anzeigen lassen oder ein virtuelles RAM-Laufwerk anlegen.

Für Einsteiger ist besonders die Schaltfläche Empfohlen interessant. Hiermit aktivieren Sie mit einem Mausklick alle Optionen eines Registers, die der Autor des Programms als sinnvoll erachtet. Komfort pur erhalten Sie mit der Schaltfläche AutoTuning, die mit einem Schlag sämtliche Optimierungen für das gesamte System vornimmt.

XP RegTune erspart das manuelle Bearbeiten der Registrierdatenbank von Windows.