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Handy & Telefon

Apple iPhone: Gespräche stummschalten (Mute) und Gespräche halten

Sie haben Ihr iPhone aus das Betriebssystem iOS 4 aktualisiert? Dann werden Sie beim Telefonieren die Funktion „Halten“ vermissen. Denn Apple hat beim iOS4 den „Halten“-Button einfach durch den neuen „FaceTime“-Button ersetzt. Und nun? Wie werden Gespräche jetzt gehalten? Wie zeigen, wie’s trotz fehlender „Halten“-Schaltfläche funktioniert.

Es ist ganz einfach: Apple hat die „Halten“-Funktion einfach auf die „Stumm/Mute“-Schaltfläche gelegt. „Stumm“ ist zweifach belegt:

Stumm schalten (Mute-Funktion)

Wenn Sie während eines Gesprächs einmal auf „Stumm“ tippen, wird lediglich das eigene Mikrofon stummgeschaltet. Sie können zwar noch hören, was der Gesprächspartner sagt, er kann Sie aber nicht mehr hören. Das eigene Mikrofon ist deaktiviert.

Anruf halten

Wenn Sie auf „Stumm“ tippen und – ganz wichtig – den Finger zwei bis drei Sekunden auf der Taste lassen, aktivieren Sie die „Halten“-Funktion. Das Icon auf dem iPhone-Display ändert sich entsprechend in „Halten“. Der Effekt: Wird das Gespräch gehalten, kann keiner der Gesprächsteilnehmer den anderen hören. Zudem hört der Gesprächspartner die Ansage „Ihr Gespräch wird gehalten“.

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Handy & Telefon Tipp des Tages

Apple iPhone 4 Case Programm: Kostenlose Schutzhülle (Case Bumper) bestellen – so geht’s

Apple hat auf die Beschwerden der iPhone-4-User wegen sinkender Empfangsqualität reagiert. Wird das iPhone 4 in der linken Hand gehalten und die Trennung zwischen den Metallrahmen unten links mit der Hand überbrückt, sinkt die Empfangsleistung. Apples Antwort: eine kostenlose Schutzhülle für jeden iPhone-4-Käufer. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie  an die kostenlose Schutzhülle rankommen.

Um den kostenlosen Bumper (Case-Schutzhülle) fürs iPhone 4 zu bestellen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie die Webseite

http://itunes.apple.com/de/app/iphone-4-case-programm/id383941000?mt=8

auf, und klicken Sie auf auf „Anwendung starten“ oder links auf „in iTunes ansehen“.

2. In iTunes auf „Gratis-App“ klicken, das Kennwort für den iTunes-Store eingeben und auf „Abfragen“ bzw. „Laden“ klicken.

3. Die Bumper-App wird auf den Rechner heruntergeladen. Jetzt das iPhone 4 per USB-Kabel anschließen und mit iTunes synchronisieren, damit die App aufs iPhone übertragen wird.

4. Auf dem iPhone die App „iPhone 4 Case Programm“ starten und dann auf „Starten“ tippen.

5. Zur Anmeldung die iTunes-Kennwort eingeben und mit „Anmelden“ bestätigen.

6. Auf der nächsten Seite den gewünschten Bumper auswählen. Zur Auswahl stehen acht verschiedene Modelle. Per Tipp auf ein Modell erhalten Sie weitere Informationen und können sich eine Fotogalerie der Schutzhülle ansehen.

7. Gefällt Ihnen die Hülle, klicken Sie auf „Auswählen“.

8. Danach geben Sie Ihre Versandadresse ein bzw. kontrollieren die bereits vorab eingetragenen Daten. Ist alles in Ordnung, klicken Sie auf „Bestellen“.

9. Zum Abschluss erhalten Sie eine Bestellbestätigung für die Schutzhülle. Nach wenigen Tagen landet der Gratis-Bumper im Briefkasten.

Die Bedingungen von Apple

Wichtig: Damit die Schutzhülle auch wirklich kostenlos ist, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Hier die kompletten Case-Programm-Bedingungen von Apple:

Kunden, die ein iPhone 4 in einem Apple Retail Store, dem Apple Online Store oder bei einem iPhone Reseller erworben haben oder bis 30. September 2010 erwerben, erhalten einen kostenlosen iPhone 4 Bumper oder eine andere Schutzhülle. Kunden, die ihr iPhone 4 bis einschließlich 23. Juli 2010 erworben haben, können den Bumper oder diese Schutzhülle innerhalb von 30 Tagen – ab 24. Juli 2010 bis einschließlich 22. August 2010 – beantragen. Alle anderen Kunden müssen ihren Antrag innerhalb von 30 Tagen ab dem Kaufdatum stellen.

– Alle Anträge müssen anhand der hierfür eingerichteten iPhone 4 Case Program Appgestellt werden.

– Der Antrag kann für jedes berechtigte iPhone 4 nur einmal gestellt werden.

– Der iPhone 4 Bumper oder eine andere Schutzhülle für das iPhone 4 kann nur mittels der auf dieses iPhone 4 herunter geladenen iPhone 4 Case Program App beantragt werden.

– Die Auswahl zwischen einem Apple iPhone 4 Bumper oder einer anderen Schutzhülle erfolgt nach Apples eigenem Ermessen.

– Apple behält sich das Recht vor, ein Modell eines iPhone 4 Bumpers durch ein anderes oder ein Modell einer anderen Schutzhülle durch ein anderes Modell, abhängig von der jeweiligen Verfügbarkeit, zu ersetzen.

– Soweit ein iPhone 4 zurück gegeben wurde, kann kein Antrag für dieses iPhone 4 unter diesem Programm gestellt werden.

–  Zur Teilnahme an diesem Programm benötigen Kunden eine bestehende iTunes oder Apple I.D.

– Apple erfasst die Telefonnummer, Modell, Serien- und IMEI-Nummer, für die Identifizierung Ihres iPhones und zur Feststellung der Teilnahmeberechtigung an diesem Programm. Apple wird diese personenbezogenen Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten—beispielsweise Ihre Lieferadresse – welche bereits durch Ihre iTunes oder Apple I.D. zur Verfügung gestellt wurden, verwenden.

Sämtlich durch dieses Programm erhobenen personenbezogenen Daten werden gemäß der Apple Datenschutzrichtlinie verwendet. Durch Ihre Anmeldung mit Ihrer iTunes oder Apple ID erklären Sie sich mit der Erhebung der oben genannte personenbezogenen Daten einverstanden. Diese werden alleinig zum Zwecke der Identifizierung und Feststellung der Berechtigung Ihres iPhones zur Teilnahme an diesem Programm erhoben, sowie um die Lieferung des iPhone 4 Bumpers oder einer anderen Schutzhülle zu ermöglichen.

Apple behält sich das Recht vor, unrichtige oder missbräuchlich gestellte Anträge zu verweigern bzw. nicht zu berücksichtigen. In Ländern, in denen diese Programm gesetzlich verboten oder beschränkt sein sollte, wird es als ungültig angesehen. Apple ist nicht für Druckfehler oder falsche Informationen in der Datenbank verantwortlich. Diese Bedingungen sind auf der Apple Website erhältlich. Apple behält sich das Recht vor, diese Bedingungen jederzeit ohne Frist zu ändern, das Programm anzupassen bzw. es zu beenden

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Finanzen Lifestyle & Leben

Online-Banking: Phishing-Angriffe erkennen und abwehren

Größte Gefahr beim Onlinebanking sind sogenannte Phishing-Angriffe. Dabei „fischen“ Angreifer im wahrsten Sinne des Wortes nach Passwörtern, PIN- und TAN-Nummern. Die Masche ist simpel:

  • Der Angreifer schickt Ihnen eine gefälschte E-Mail – im Fachjargon Phishing-Mail genannt – und verwendet als Absender die E-Mail-Adresse Ihrer Hausbank. Absender und Inhalt der Mail sind jedoch gefälscht.
  • In der gefälschten Mail werden Sie unter einem Vorwand aufgefordert, unverzüglich den in der Mail enthaltenen Link anzuklicken und die Webseite der Bank zu besuchen.
  • Der Link in der E-Mail führt jedoch nicht zur Bank, sondern direkt zur Internetseite des Betrügers. Das Tückische: Die gefälschte Seite sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie das Original.
  • Auf der gefälschten Seite werden Sie aufgefordert, PIN- und TAN-Nummer – oft auch mehreren TAN-Nummern – einzugeben. Wer dieser Aufforderung nachkommt, schickt den digitalen Schlüssel für das eigene Onlinekonto direkt an den Betrüger.

Das Fischen nach persönlichen Daten betrifft nicht nur das Onlinebanking. Betrüger verwenden Phishing-Mails, um Zugangsdaten zu Amazon, GMX, Web.de, Paypal oder anderen Onlinediensten zu ergaunern.

Mit gefälschten E-Mails versuchen Betrüger, Sie auf manipulierte Internetseiten zu locken. Sowohl der Absender als auch der Inhalt der Nachricht sind gefälscht.

Phishing-Angriffe erkennen

Auch wenn Phishing-Mails auf den ersten Blick aussehen wie „echte“ E-Mails von der Bank, lassen sie sich meist leicht enttarnen. Bei folgenden Merkmalen sollten Sie misstrauisch werden:

  •  Thema Sicherheit

Im Betreff sowie im Mailtext geht es in Phishing-Mails meist um das Thema Sicherheit. Oft ist die Rede von notwendigen Sicherheitsaktualisierungen, Optimierungen der Homebankingfunktionen oder der Überprüfung der Zugangsdaten – alles eindeutige Indizien für Betrugsversuche. Keine Bank fordert per E-Mail zur Eingabe von PIN- oder TAN-Nummern auf.

  •  Dringender Handlungsbedarf

In der E-Mail fordert der Betrüger Sie auf, unverzüglich zu reagieren, da sonst Ihr Homebanking-Zugang gesperrt würde. Diese Masche soll einschüchtern und verunsichern.

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler

Die Angreifer operieren häufig aus dem Ausland. Eindeutiges Zeichen für Betrugsversuche sind daher teils eklatante Rechtschreib- und Grammatikfehler im Mailtext.

  •  Anklickbare Links in der E-Mail

Typisch für Phishing-Mails sind – meist blau unterstrichene – Links (Verknüpfungen) in der E-Mail. Doch Vorsicht: Auch wenn es so aussieht, als würde der Link direkt zur Bank führen, sollten Sie ihn keinesfalls anklicken. Die Betrüger verschleiern das echte Ziel des Links und führen statt zur Bank zur Internetseite des Betrügers. Daher sollten Sie generell keine Links in E-Mails anklicken – insbesondere nicht zur eigenen Hausbank.

Phishing-Webseiten erkennen

Die Internetseiten der Betrüger werden immer raffinierter. Sie kopieren die Webseite der Bank, leiten alle Eingaben aber um. Sollten Sie versehentlich doch einmal auf einen Link in einer Phishing-E-Mail geklickt haben, sollten Sie genau hinsehen. Phishing-Seiten lassen sich anhand einiger Merkmale leicht erkennen:

  • Fehlender Buchstabe s in https

Achten Sie bei Bankgeschäften darauf, dass in der Adresszeile des Browsers statt http die Buchstaben https stehen. Das s steht für Sicherheit und zeigt an, dass alle Daten verschlüsselt an die Bank übertragen werden. Fehlt der Buchstabe s handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um eine gefälschte Seite. Sie sollten den Browser dann sofort schließen.

  • Fehlendes Schlosssymbol

Sichere Verbindungen zur Hausbank werden im Internet Explorer mit einem kleinen Symbol eines Vorhängeschlosses gekennzeichnet. Sie finden das Symbol rechts neben der Adresszeile. Mit einem Mausklick auf das Schloss können Sie das zugehörige Sicherheitszertifikat der Bank einsehen. Fehlt das Schlosssymbol, handelt es sich um eine Phishing-Webseite.

  • Fehler in der Adresse

Bei der Adresse handelt es sich nicht im die Originaladresse der Bank, sonder um leichte Modifizierung, etwa www.post-security-update.com statt www.postbank.de. Oder die Adresse führt nicht zu einer Seite mit der deutschen Kennung .de, sondern ausländischen Kürzeln wie .ru für Russland.

  • Eingabe von PIN- und TAN-Nummer auf einer Seite

Webbetrüger haben es auf Ihre PIN- und TAN-Nummern abgesehen. Sobald auf einer einzigen Seite PIN- und TAN-Nummer gleichzeitig oder gleich mehrerer TAN-Nummern eingegeben werden sollen, ist etwas faul. Keine Bank verlangt die gleichzeitige Eingabe von PIN und TAN-Nummer auf einer Seite.

Ein Beispiel einer echten Onlinebanking-Seite. Achten Sie beim Onlinebanking auf die drei wichtigen Sicherheitsmerkmale im Internet Explorer.

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Lifestyle & Leben Shopping

Einkaufen im Internet: Seriöse Shops und Schwarze Schafe erkennen

Tausende Onlineshops gibt es im Internet. Darunter sind leider auch einige Schwarze Schafe. Bereits bezahlte Ware wird nicht geliefert, Sie erhalten minderwertige Ware oder der Händler ist plötzlich nicht mehr auffindbar. Um solche Enttäuschungen zu vermeiden, gibt es eine einfache Lösung: Bezahlen Sie die Ware nur per Nachnahme. Dann können Sie das Paket beim Empfang auf Schadenfreiheit und Vollständigkeit prüfen. Die Nachnahmesendung kostet zwar zwei oder drei Euro mehr, bietet aber beim Einkaufen im Internet ein hohes Maß an Sicherheit.

Seriöse Shops erkennen

Zum Glück überwiegt im Internet die Zahl der seriösen Händler. Bekannten Versandhäusern wie Amazon (www.amazon.de), Quelle (www.quelle.de) , Otto (www.otto.de) oder Baur (www.baur.de) können Sie fast blind vertrauen. Diese Onlinehändler bieten die gleiche Qualität wie im klassischen Versandhandel. Die Seriosität unbekannter Shops können Sie leicht anhand folgender Kriterien erkennen:

  • Impressum

Jeder Händler muss über ein Impressum verfügen. Hier muss eindeutig stehen, wer für die Internetseite und den Shop verantwortlich ist und unter welche Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse er erreichbar ist. Den Hinweis zum Impressum finden Sie meist ganz unten am Rand der Internetseite.

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Seriöse Händler informieren in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – abgekürzt AGB – über die Schritte, die zum Vertragsschluss führen. Auch Ihre Rechte zum Widerruf und Umtausch sind hier aufgeführt. Meist finden Sie am unteren Rand der Webseite einen Link Unsere AGB, die zum kompletten Wortlaut führen.

  • Korrekte Preisangaben

In Deutschland ist die Art der Preisauszeichnung klar geregelt. Bei der Preisangabe muss deutlich erkennbar sein, dass die gesetzliche Mehrwertsteuer bereits enthalten ist. Zudem müssen die Versand- und Lieferkosten angegeben sein. Meist gibt es in der Nähe der Preisangabe einen Link Versandkosten oder zzgl. Versand, der zu einer Übersicht der zu erwartenden Lieferkosten führt.

  • Verschlüsselte Datenübertragung

Persönliche Daten wie Adresse oder Kreditkartennummern sollten nur in verschlüsselter Form über das Internet übertragen werden. Seriöse Händler verwenden daher beim Bestellvorgang eine sichere Verschlüsselungsmethode, damit die privaten Daten nicht während der Übermittlung „abgehört“ werden können. Ob die Verschlüsselung zum Einsatz kommt, erkennen Sie in der Adresszeile des Internet Explorers an den Buchstaben https:// (statt lediglich http://) vor der Adresse. Der Buchstabe s steht dabei für Sicherheit. Zusätzlich erscheint rechts neben der Adresszeile das Symbol eines Vorhängeschlosses. Sind beide Merkmale vorhanden, werden Ihre persönlichen Daten in verschlüsselter Form an den Händler übermittelt.

  • Bestellbestätigung direkt nach dem Kauf

Von seriösen Händlern erhalten Sie direkt nach dem Kauf per E-Mail eine Bestellbestätigung. Dort sind noch einmal alle wichtigen Daten wie gekaufte Produkte, voraussichtliche Lieferzeiten sowie die Kontaktdaten des Händlers aufgeführt.

  • Gütesiegel für sicheres Einkaufen

Um beim Online-Einkauf auf Nummer sicher zu gehen, können Sie auf Gütesiegel achten. Die Siegel zeigen, dass der Händler sich einer Prüfung unterzogen hat und bestimmte Qualitätskriterien erfüllt. Die Gütesiegel finden Sie meist im oberen oder linken Bereich der Internetseite des Händlers. Das Gütesiegel ist bei Händlern nicht zwingend notwendig; es gibt zahlreiche seriöse Onlinehändler ohne Gütesiegel.

Besonders vertrauenswürdig sind folgende Gütesiegel:

TÜV Süd s@fer shopping (www.safer-shopping.de) – Die Experten des TÜV Süd haben den Händler hinsichtlich des Seitenaufbaus, der Navigation und der Sicherheit überprüft.

Trusted Shops (www.trustedshops.de) – Das von der Atradius Kreditversicherung AG (ehemals Gerling) vergebene Siegel kennzeichnet Shops, die hinsichtlich der Bereiche AGB, Datenschutz sowie Bestell-, Reklamations- und Liefermanagement geprüft wurden. Zusätzlich bieten alle TrustedShops-Händler eine erweiterte Geld-zurück-Garantie.

EHI/bhv, Geprüfter Onlineshop (www.versandhandel.org) – Mitglieder im Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) können das bhv-Gütesiegel erwerben. Es garantiert, dass der geprüfte Händler die bhv-Qualitätskriterien erfüllt und den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.

Alle Gütesiegel im Überblick

Auf der Internetseite www.internet-guetesiegel.de finden Sie eine Übersicht aller von der Initiative D21 empfohlenen Gütesiegel. Die Initiative D21 ist eine gemeinnützige Partnerschaft von Politik und Wirtschaft, die sich unter anderem um den Verbraucherschutz im Internet kümmert. Sehr nützlich ist zudem die Internetseite www.kaufenmitverstand.de. Hier können Sie die 7 Goldene Regeln zum sicheren Einkaufen im Internet herunterladen und ausdrucken.

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Internet & Medien

Clever shoppen im Internet: Meinungen anderer Kunden einholen

Im Onlinekaufhaus ist das Einkaufen anonym. Sie können die Produkte nicht anfassen und auch kein Beratungsgespräch mit Verkäufern führen. Hier helfen Erfahrungsberichte anderer Kunden, die das Produkt bei einem bestimmten Händler schon einmal gekauft haben.

Bei vielen Preisvergleichern finden Sie in einer separaten Spalte der Ergebnisseite auch eine Übersicht der Erfahrungsberichte. Sternchen zeigen an, wie zufrieden bisherige Kunden mit einem bestimmten Händler waren. Mit einem Mausklick auf Meinungen können Sie die einzelnen Hinweise und Bemerkungen der Kunden lesen. Weitere Erfahrungsberichte von Kunden finden Sie auf sogenannten Meinungsportalen wie www.ciao.com. Hier berichten Privatpersonen über eigene Erfahrungen mit bestimmten Produkten.

Geschönte Erfahrungsberichte

Die Erfahrungsberichte auf Internetseiten wie www.ciao.com sollten Sie stets kritisch betrachten. Oft handelt es sich dabei um fingierte oder geschönte Berichte direkt vom Hersteller oder dafür bezahlten Anwendern.

Besonders hilfreich bei der Kaufentscheidung sind seriöse Testberichte. Die Stiftung Warentest prüft seit 1964 Produkte und Dienstleistungen nach wissenschaftlichen Methoden. Auf der Internetseite http://www.test.de/ können Sie alle seit Januar 2000 veröffentlichten Tests einsehen. Mit dem Suchbegriff Internet und Shopping finden Sie hier aktuelle Untersuchungsergebnisse und Warnungen zum Thema. Weitere Testergebnisse aus über 120 Testzeitschriften und Verbrauchermagazin bietet die Internetseite www.testberichte.de.

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Gesundheit Lifestyle & Leben

Medikamente im Internet kaufen

Für einige Produkte wie Elektronikartikel oder Medikamente gibt es sogar Spezial-Suchmaschinen. Diese haben sich auf ganz bestimmte Produktgruppen beschränkt und versprechen hier ganz besonders günstige Preise. Für Elektronikartikel wie Computertechnik, Handys, Unterhaltungselektronik Haushaltsgeräte und PC-Programme empfiehlt sich das Angebot www.elektronikscout24.de. Die Anbieter von Medikamenten finden Sie auf den Vergleichsseiten von www.medipreis.de oder www.medizinfuchs.de.

Ratgeber zum Medikamentenkauf

Das Bundesministerium für Gesundheit hat auf der Internetseite einen Leitfaden zum Kauf von Arzneimitteln im Internet veröffentlicht. Die Arzneimittel-Infos des Bundesministeriums gibt’s hier:

http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/arzneimittelversorgung/arzneimittel.html

Testberichte von über 9.000 Medikamenten für 174 Anwendungsfälle finden Sie in der Medikamentendatenbank der Stiftung Warentest unter http://www.medikamente-im-test.de/.

Beim Kauf von Medikamenten über das Internet ist jedoch Vorsicht angesagt. Mitunter tauchen in den Listen der Preisvergleicher auch unseriöse Anbieter auf, die illegale, nicht zugelassene oder falsch dosierte Mittel verkaufen. Achten Sie beim Kauf darauf, die Medikamente nur von einer Internetapotheke mit Sitz in Deutschland oder einem anderen EU-Staat zu beziehen.

Auch Medikamente können Sie über das Internet bestellen. Preise und Anbieter für Arzneimittel finden Sie zum Beispiel beim Preisvergleicher www.medipreis.de.

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Hardware & Software

Schlauer shoppen: Produkte und Preise vergleichen

Einkaufen rund um die Uhr. Das Internet macht es möglich. Die „Läden“ im Internet – im Fachjargon Shops genannt – haben 24 Stunden am Tag geöffnet. Fast alles lässt sich hier per Mausklick kaufen und nach Hause schicken lassen, von Büchern, Unterhaltungselektronik und Autos über Möbel und Kleidung bis hin zu Lebensmitteln. Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten.

Produkte und Preise vergleichen

Sie möchten im Internet einkaufen, zum Beispiel ein Blutdruckmessgerät? Dann empfiehlt es sich, zuerst einen sogenannten Preisvergleicher aufzusuchen. Der Preisvergleicher sagt Ihnen, wo Sie ein bestimmtes Produkt zu welchem Preis kaufen können. In der Datenbank des Preisvergleichers sind die Preise und Produktbeschreibungen von Händlern aus aller Welt hinterlegt. Das können oft mehrere tausend Produkte sein. Gehen Sie folgendermaßen vor, um mit Preisvergleichern einen Händler für das gewünschte Produkt zu finden:

1. Starten Sie den Internet Explorer, indem Sie auf Start und anschließend auf Internet klicken.

2. Klicken Sie auf die Adresszeile, und geben Sie die Adresse des Preisvergleichers ein, zum Beispiel

www.idealo.de

Bestätigen Sie die Eingabe mit (Return).

4. Geben Sie in das Suchfeld das Stichwort zum gewünschten Produkt ein, etwa

Blutdruckmessgerät

Falls Sie bereits ein ganz bestimmtes Produkt im Auge haben, können Sie auch den Herstellernamen oder – noch besser – die genaue Produktbezeichnung eingeben, zum Beispiel

Omron Blutdruckmessgerät

Je genau, desto besser: Die Suche nach Produkten ist umso erfolgreicher, je genauer der Suchbegriff ist. Verwenden Sie zum Beispiel die exakte Produktbezeichnung wie Omron RX Genius statt nur Omron oder Blutdruckmessgerät.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen, um die Produktdatenbank zu durchsuchen.

5. Auf der Ergebnisseite listet der Preisvergleicher alle gefundenen Produkte inklusive der Preisspanne sowie der Anzahl der gefunden Preise, sprich: Händler auf. Klicken Sie auf den Namen des gewünschten Produkts oder auf Preise vergleichen, um die jeweiligen Händler und Preise anzuzeigen.

6. Die nächste Seite zeigt detailliert, bei welchem Händler Sie das Produkt zu welchen Konditionen erhalten. Auch die Versandkosten, Lieferzeiten sowie die Zahlungsarten sind bei jedem Händler angegeben.

Die Angaben zu Lieferzeiten sind übrigens mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn der Preisvergleicher eine sofortige Verfügbarkeit verspricht, kann es beim Händler anders aussehen. Im Zweifelsfall fragen Sie beim Händler telefonisch noch einmal nach, ob die Ware tatsächlich am Lager ist. Die Rufnummern und Kontaktdaten erhalten mit einem Mausklick auf die Schaltfläche Info neben dem Namen des Händlers.

Auf die Versandkosten achten

Einige Händler schummeln bei Preisvergleichen. Durch besonders günstige Preise stehen sie in der Ergebnisliste oft auf den vordersten Plätzen. Achten Sie aber auch auf die Versandkosten. Oft sind die Versandkosten maßlos überzogen, so dass der vermeintliche günstigste Anbieter doch teurer ist als die Konkurrenz.

Lassen Sie sich nicht von der Angabe Sofort lieferbar oder Versandfertig in 24 Stunden irritieren. Das bedeutet nicht, dass die Ware am nächsten Tag oder innerhalb von 24 Stunden eintrifft. Bei vielen Händlern landen die Artikel, die vor 12 Uhr bestellt werden, zwar am nächsten Tag im Briefkasten. In der Regel müssen Sie aber mit Lieferzeiten von drei bis sechs Werktagen rechnen.

Der Preisvergleicher ist nicht der Händler

Der Preisvergleicher ist nicht gleichzeitig auch der Anbieter der Produkte. Er ist lediglich eine Suchmaschine, die Sie zum jeweiligen Anbieter weiterleitet. Erst mit einem Mausklick auf den Anbieternamen oder auf Zum Shop gelangen Sie zum eigentlichen Verkäufer – das kann bei jedem Produkt ein anderer sein.

7. Haben Sie das gewünschte Produkt gefunden, klicken Sie in der rechten Spalte auf Zum Shop.

Jetzt gelangen Sie direkt zum Onlinekaufhaus des Anbieters und können das gewünschte Produkt in den Warenkorb legen. Die genaue Vorgehensweise ist leider von Anbieter zu Anbieter verschieden. In den meisten Fällen müssen Sie auf die Schaltfläche In den Warenkorb klicken und können anschließend zur Kasse gehen. Nach der Eingabe der Kontaktdaten und Auswahl der Zahlungsmethoden ist der Kauf abgeschlossen. Nach wenigen Tagen erhalten Sie die bestellte Ware per Post.

Mit Preisvergleichern wie idealo.de finden Sie ganz schnell Händler und Preise für das gesuchte Produkt.

Neben www.idealo.de gibt es weitere gute Preisvergleicher im Internet. Es lohnt sich, die Suchanfrage auch bei zwei oder drei anderen Preisvergleichern zu starten. Oft finden Sie so einen noch günstigeren Anbieter mit geringeren Versandkosten oder schnellerer Lieferzeit. Folgende Vergleichsdienste sind ebenfalls empfehlenswert:

www.froogle.de

www.guenstiger.de

www.kelkoo.de

www.evendi.de

www.geizhals.at/deutschland

www.preissuchmaschine.de

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Internet & Medien

Digitalfotos entwickeln: Online-Fotodienste

Sie besitzen eine Digitalkamera? Dann können Sie Ihre Fotos nicht nur auf dem Bildschirm betrachten, sondern daraus auch echte Abzüge herstellen lassen. Das ist wesentlich günstiger als das Drucken mit dem eigenen Tintenstrahldrucker. Zudem halten die professionellen Abzüge aus dem Fotolabor wesentlich länger.

Im Internet finden Sie zahlreiche Fotodienste, über die Sie direkt Abzüge bestellen können. Sie brauchen dabei nicht das Haus zu verlassen, sondern schicken Ihre Digitalfotos über das Internet an das Fotolabor. Nach wenigen Tagen erhalten Sie die fertigen Abzüge per Post. Besonders sind die Bestellungen bei folgenden Anbietern:

Auf den Webseiten der Anbieter wird genau erklärt, wie Sie Schritt für Schritt Ihre Bilder über das Internet an das Fotolabor übertragen.

Fotodienste im Internet machen aus Ihren Digitalfotos echte Abzüge auf Fotopapier. Auch Fotobücher und riesige Poster sind möglich.