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Google Internet & Medien

Google+, Google Plus: Die Sichtbarkeit des eigenen Google-Plus-Kontos in Suchmaschinen einschränken

Jetzt geht’s also los mit der ersten richtigen Facebook-Konkurrent. Google schlägt mit Google+ (Google Plus) zurück und bietet (fast) alles, was Facebook hat. Google+ sieht aus und funktioniert wie Facebook – nur schöner, bunter, moderner. Und natürlich hat auch Google mit den Themen Datenschutz und Privatsphäre zu kämpfen. Neue Google-Plus-Nutzer sollten daher eine wichtige Einstellung zur Sichtbarkeit in Suchmaschinen ändern.

Wenn Sie die Standardeinstellungen im neuen Google+-Konto unverändert lassen, ist Ihr Name und Konto für jederman in Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing & Co. zu finden. Falls Sie das nicht möchten, können Sie sich folgendermaßen für Suchmaschinen unsichtbar machen. Für Ihre Freunde (bei Google+ „Kreise“) genannt, bleiben Sie natürlich sichtbar:

1. Klicken Sie in Google+ auf Ihr Profilfoto.

2. Klicken Sie auf „Profil bearbeiten“.

3. Blättern Sie ganz nach unten, und klicken Sie rechts neben „Sichtbarkeit in der Suche“ auf „Kann in den Suchergebnissen erscheinen“.

4. Dann entfernen Sie das Häkchen bei „Andere sollen mein Profil in Suchergebnissen finden können“ und klicken auf „Speichern“.

5. Rechts neben „Sichtbarkeit in der Suche“ erscheint jetzt der neue Status „Erscheint nicht in den Suchergebnissen“.

6. Wichtig: Um die Änderungen zu speichern, klicken Sie ganz oben auf der Seite auf die Schaltfläche „Fertig“.

Das war’s. Jetzt ist Ihr Google-Plus-Name und das Profil über Suchmaschinen nicht mehr auffindbar.

Ansonsten gilt natürlich auch bei Google+ die Regel: weniger ist mehr. Verraten Sie im Profil nicht zu viel von sich – vor allem keine intimen und privaten Informationen wie Wohnorte oder Telefonnummern. Auch wenn Google versichert, sorgsam mit den Daten umzugehen, haben die letzten Datenskandale gezeigt, dass man nie weiß, wer die Daten in die Hände bekommt.

Hier geht’s zu Google+ (Google Plus):
https://plus.google.com

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7 und Vista schneller machen: Mit Ready-Boost zur Systembeschleunigung externen Festplattencache einbinden

Die Rechenleistung eines Computers ist nur so gut wie ihre schwächste Hardware-Komponente. Das heißt: greift der Computer während der Rechenvorgänge oft auf alte Komponenten zurück, wie ältere, interne oder externe IDE-Festplatten oder alte USB-Sticks und Speicherkarten, kann es zu Verzögerungen im Lese- und Schreibvorgang kommen. Daher wurde bei Windows Vista und 7 die Möglichkeit geschaffen, externen Festplattencache in Form von USB-Sticks mit einzubinden, um auch ältere Systeme, die mit diesen Betriebssystemen laufen, zu beschleunigen. Mit „Ready-Boost“ werden die Schreib- und Lesevorgänge bei langsameren Speichermedien beschleunigt und zudem die System-Festplatte entlastet.

Ready-Boost unterzieht zum Beispiel jeden Flash-Speicher einer Geschwindigkeitsüberprüfung, um festzustellen ob der Speicher auch Ready-Boost-fähig ist. Somit wird zum Einen verhindert, dass immer die gleichen Speicherplätze auf einem Flash-Datenträger beschrieben werden, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zum Anderen werden große sequentielle Schreib- und Lesevorgänge beschleunigt, um zu verhindern das diese langsamer ausfallen als das direkte Lesen und Schreiben auf die Festplatte. Ein weiterer, angenehmer Nebeneffekt ist das schnellere Starten von Windows 7 und Vista.

Leider ist „Ready-Boost“ nicht mit den älteren Betriebssystemen kompatibel. Fremdanbieter stellen aber auch Programme wie zum Beispiel „eBoostr“ als kostenlosen Download zur Verfügung. „eBoostr“ erhalten Sie direkt vom Anbieter oder auch bei Chip-Online. Dieses Tool unterstützt Windows XP, Win 2000 und Win 2003 Server.

So einfach richten Sie bei Windows 7 und Vista „Ready-Boost“ auf Ihrem USB-Stick ein:

1. Stecken Sie Ihren USB-Stick in einen freien Port, danach erscheint das AutoPlay-Fenster.

2. In diesem Fenster wählen Sie die Option „System beschleunigen mit Windows-ReadyBoost“.

3.  Im nächsten Fenster wechseln Sie zur Registerkarte „ReadyBoost“ und aktivieren die Option „Dieses Gerät verwenden“. Außerdem können Sie noch einstellen, wieviel Speicherplatz für Ready-Boost reserviert werden soll. Minimum sollten 230 Megabyte sein, oder der gesamte Speicherplatz bis maximal 4 Gigabyte.

Erhalten Sie allerdings die Meldung „Dieses Gerät verfügt nicht über die erforderlichen Leistungsmerkmale“, dann ist dieser Datenträger zu alt und für „Ready-Boost“ nicht verwendbar.

Hinweis: Nutzen Sie einen USB-Stick oder eine Speicherkarte für Ready-Boost, so steht Ihnen dieser zu einer Datenspeicherung, z. B. für Fotos, Dokumente oder Filme nicht mehr zur Verfügung.

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Firefox Google Internet & Medien

Mehrere Webseiten gleichzeitig aktualisieren

Dank Tabs und Registerkarten ist es problemlos möglich, auf mehreren Webseiten zu surfen. Praktisch ist das zum Beispiel bei eBay-Auktionen, um mehrere ebay-Angebote im Blick zu behalten und erst kurz vor Auktionsende zuzuschlagen. Das Problem dabei: möchte man alle Tabs aktualisieren, musste man bisher jede Registerkarte manuell aktivieren und mit [F5] aktualisieren. Dabei geht’s mit einem Trick viel einfacher.

Alle Registerkarten gleichzeitig auf den neuesten Stand bringen

Bei fast allen Browser können Sie alle Tabs gleichzeitig aktualisieren, indem Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Tab klicken und den Befehl „Alle aktualisieren“ (Internet Explorer)  oder „Alle Tabs neu laden“ (Firefox und Safari) aufrufen. Lediglich bei Google Chrome und Opera fehlt der Befehl zum Aktualisieren aller geöffneten Registerkarten.

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Android Handy & Telefon

WhatsApp Messenger App für iPhone, Android, Blackberry und Nokia installieren

Auf dem iPhone hat die App „WhatsApp“ die SMS-Welt revolutioniert. Statt SMS teuer zu bezahlen, geht’s mit WhatsApp kostenlos. Vorausgesetzt, Freunde und Bekannte haben Whatsapp ebenfalls installiert. Bei den meisten ist das mittlerweile der Fall. Millionen Handynutzer verschicken SMS seitdem kostenlos. Und die Handyprovider schauen in die Röhre. WhatsApp gibt’s jetzt auch für Android. Und viele andere Systeme.

WhatsApp für Android

Da Android-Smartphones neben dem iPhone mittlerweile zu den erfolgreichsten Handys zählen, haben es sich die WhatsApp-Macher es sich natürlich nicht nehmen lassen, die Gratis-SMS-App „WhatsApp“ auch für Androids zu programmieren.

WhatsApp für Android gibt’s hier kostenlos im Android Marketplace:

market.android.com/details?id=com.whatsapp

Das Schöne an der plattformübergreifenden Strategie: WhatsApp-SMS-Nachrichten können auch untereinander kostenlos verschickt werden. Vom iPhone auf Android-Smartphones – und umgekehrt.

WhatsApp für iPhone, Blackberry und Nokia

Die Android-Version von WhatsApp ist noch nicht alles. WhatsApp gibt es auch für Blackberrys und Nokia-Handys. Hier noch einmal alle Links zu den WhatsApp-Versionen:

WhatsApp für iPhone:
http://itunes.apple.com/app/whatsapp-messenger/id310633997

WhatsApp für Android:
http://www.whatsapp.com/android/

WhatsApp für Blackberry:
http://www.whatsapp.com/ota/

WhatsApp für Nokia:
http://www.whatsapp.com/nokia/

WhatsApp für den PC und Mac

Leider gibt es WhatsApp bislang nicht für den PC oder Mac OS X. Das könnte sich bald ändern. Aufgrund des großen Erfolgs des WhatsApp-Messengers, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis es das SMS-Tool auch für den PC gibt. Sinnvoll wäre das auf jeden Fall – damit man auch von zu Hause aus oder aus dem Büro seine Freunde und Familie per WhatsApp-Nachricht erreicht bzw. überall erreichbar ist. Unser Tipp: Prüfen Sie regelmäßig auf der Webseite von WhatsApp ob es neben der Mobilvariante nicht auch WhatsApp für den PC gibt. Lange dürfte es nicht mehr dauern.

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Excel Hardware & Software Office Outlook Word

Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (SP1) Download und Installation

Lange hat’s gedauert – jetzt ist es aber doch endlich da: das Service Pack 1 für Microsoft Office 2010. Und wie es sich für ein Service Pack gehört, bügelt es alle Fehler des Ur-Office-Pakets aus. Im Service Pack 1 sind alle Updates und Patches enthalten, die bis Juni 2011 für Office 2010 erschienen sind. Ein Muss also für alle Office-Anwender. Wer nicht auf das Windows-Update warten möchte, kann das Service Pack 1 für Office 2010 auch manuell installieren.

Neben dem klassischen Weg über das Windows-Update bietet Microsoft das Service Pack 1 (SP1) für Office 2010 auch als separaten Download an. Profis brennen sich das Service Pack auf eine DVD, um Office nach einer Neuinstallation sofort und ohne nochmaliges downloaden nachinstallieren zu können.

Den Download für das erste Service Pack für Office 2010 finden Sie hier:

http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?familyid=9d2e1282-8b69-418b-afa0-9f61239ec8be&displaylang=de

Die Installation ist einfach: Auf „Herunterladen“ und nach dem Download doppelt auf die heruntergeladene Datei „officesuite2010sp1-kb2460049-x86-fullfile-de-de.exe“ klicken. Den Rest übernimmt das Installationsprogramm.


Was repariert das Service Pack 1 für Office 2010?

Im Service Pack 1 sind alle Updates für Office 2010 enthalten, die bis Juni 2010 veröffentlicht wurden. Zusätzlich gibt es einige bisher unveröffentlichte Korrekturen, die ausschließlich für das Service Pack entwickelt wurden.  Was  im Details alles an Verbesserungen und Korrekturen im Service Pack 1 steckt, steht auf folgender Webseite:

http://support.microsoft.com/?kbid=2460049

Die technischen Details und weitere Downloads (etwa der internationalen Version oder der 64-Bit-Versionen des Service Packs) finden Sie hier:

http://support.microsoft.com/kb/2532118/de

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Beruf Hardware & Software Software Spiele Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows XP, Vista, 7: Virtuellen Arbeitsspeicher auf eine andere Festplatte auslagern und dadurch eine Leistungssteigerung erzielen

Jeder Computerbesitzer ist immer darauf bedacht, dass der Computer die optimale Leistung liefert. Tools und Tipps zur Leistungssteigerung, Festplattensäuberung, Registry-Optimierung etc. gibt es im Internet genügend. Man sollte ausserdem immer darauf achten, die aktuellen Treiber von Hardware und Software-Updates zu installieren. Auch wird immer wieder geraten, die Windows-Auslagerungsdatei (= virtuellen Arbeitsspeicher) in der Größe fest einzustellen und in regelmäßigen Abständen zu defragmentieren. Dieser Tipp ist gut, bringt aber nur dann eine spürbare Leistungssteigerung, wenn diese Datei auf eine andere Festplatte verschoben wird. Das Verschieben ist nicht kompliziert und kann ohne weiteres von jedem durchgeführt werden.

Die einzige Voraussetzung für das Verschieben ist mindestens eine zweite, interne Festplatte. Mehrere Partitionen auf einer Festplatte, oder externe Festplatten sind hier leider nutzlos.

So verschieben Sie den virtuellen Arbeitsspeicher:

1. Nutzer von Windows 7 und Vista klicken auf „Start“, dann öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf „Computer“ das Kontextmenü. Wählen Sie hier die Option „Einstellungen“ und danach auf der linken Seite „Erweiterte Einstellungen“.

Bei Windows XP klicken Sie auf „Start“, dann öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf „Arbeitsplatz“ das Kontextmenü, in dem Sie „Einstellungen“ auswählen.

2.  Die weiteren Arbeitsschritte sind bei allen drei Betriebssystemen gleich: Im Dialogfenster „Systemeigenschaften“ wählen Sie die Registerkarte „Erweitert“.

3.  Im Bereich (System-)Leistung klicken Sie auf den Button „Einstellungen“ und wählen wieder das Register „Erweitert“.

4.  Hier wählen Sie im Bereich „Virtueller Arbeitsspeicher“ den Button „Ändern“.

5. Im Dialogfenster „Virtueller Arbeitsspeicher“ deaktivieren Sie die Option „Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten“.

6. Klicken Sie nun auf die Festplatte, auf der die derzeitige Auslagerungsdatei angelegt ist. Standardmäßig ist es Festplatte „C:“. Danach aktivieren Sie die Option „Keine Auslagerungsdatei“ und bestätigen mit dem Button „Festlegen“. Die nachfolgende Warnmeldung können Sie mit „Ja“ bestätigen.

7. Jetzt wählen Sie eine Ihrer anderen, internen Festplatten aus, auf der Sie die neue Auslagerungsdatei anlegen wollen. Wählen Sie danach die Option „Größe wird vom System verwaltet“ aus und bestätigen wiederum mit „Festlegen“.

8. Schließen Sie alle offenen Dialogfenster und führen einen Systemneustart durch, damit die Änderungen wirksam werden.

Hinweis: Sollten Sie einmal die Festplatte, auf der die Auslagerungsdatei neu erstellt wurde, austauschen wollen oder müssen, denken Sie daran, den Vorgang wieder rückgängig zu machen.

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Hardware & Software

IPv4 vs. IPv6: Sind Rechner und Netzwerk fit für das neue IPv6-Protokoll und die neuen IPv6-Adressen?

Im Internet findet derzeit eine kleine Revolution statt. Fast unbemerkt. Die alten IP-Adressen im Format 123.45.67.89 werden knapp. Es gibt keine neuen mehr; alle 4,3 Milliarden Kombinationen sind vergeben. Daher wird langsam auf das neue IPv6-Format umgestellt, das Platz für 340 Sextillionen Adressen bietet. Stellt sich die Frage, ob der der eigene Rechner und das LAN/WLAN überhaupt fit ist für das neue IPv6-Protokoll. Das lässt sich schnell herausfinden.

Kann mein Rechner IPv6?

Ob der eigene Rechner für die neuen IP-Adresse gerüstet ist, können Sie leicht prüfen: Rufen Sie einfach die folgende Webseite auf:

http://test-ipv6.com/

Der Test startet sofort und verrät Ihnen, Ihre alte IPv4- und die neue IPv6-Adresse. Bei modernen Rechnern mit Windows Vista oder Windows 7 gibt es keine Probleme. Hier ist IPv6 standardmäßig mit an Bord und aktiviert.

Einen noch ausführlichen Test finden Sie auf der Webseite der Berkely-University of California:

http://n5.netalyzr.icsi.berkeley.edu/analysis/

Der Test dauert hier zwar einige Minuten, dafür erhalten Sie wesentlich mehr Informationen über die Internetanbindung Ihres Rechners.

Ipv6 für Windows XP nachrüsten

Beim älteren Windows XP sieht das anders aus. Hier gehört IPv6 nicht zur Grundausstattung; lässt sich aber nachrüsten. Und zwar so:

1. Zuerst sollten Sie sicherstellen, dass mindestens das Service Pack 2 für Windows XP installiert ist. Das geht am einfachsten mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Pause]. Sollte ein älteres oder gar kein Service Pack installiert sein, müssen Sie zuerst die Service-Pack-Installation nachholen. Das aktuelle Service Pack für XP finden Sie hier:

http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=5b33b5a8-5e76-401f-be08-1e1555d4f3d4

2. Um IPv6 einzurichten und zu aktivieren, öffnen Sie die Systemsteuerung und wechseln in den Bereich „Netzwerk- und Internetverbindungen“ bzw. „Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“.

3. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung und wählen den Befehl „Eigenschaften“.

4. Klicken Sie auf „Installieren“.

5. Markieren Sie den Eintrag „Protokoll“, und klicken Sie auf „Hinzufügen“.

6. Dann markieren Sie den Eintrag „Microsoft TCP/IP Version 6“ und klicken auf OK.

IPv6 in der FritzBox aktivieren

Nutzer der AVM FritzBox sollten im Konfigurationsmenü prüfen, ob die IPv6-Unterstützung aktiviert ist. Das geht bei den meisten Fritzboxen folgendermaßen:

1.  Öffnen Sie das FritzBox-Konfigurationsfenster, und wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Erweiterte Einstellungen | Internet | Zugangsdaten“.

2. Wechseln Sie zur Registerkarte „IPv6“. Sollte die Registerkarte fehlen, ist möglicherweise die Firmware veraltet. Dann sollten Sie über die Funktion „Erweiterte Einstellungen | System | Firmware-Update“ die Firmware aktualisieren.

3.  Aktivieren Sie die Option „Unterstützung für IPv6 aktivieren“. Die voreingestellten Parameter können Sie unverändert übernehmen. Danach sollten Sie (wie oben beschrieben) den IPv6-Test wiederholen und prüfen, ob die Internetverbindung reibungslos funktioniert.

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Seriennummer von Festplatten, Laufwerken und anderen Geräten auslesen

Es gibt sehr viele Programme, die Informationen von Hardware-Komponenten auslesen. Wenn Sie nun die Seriennummer Ihrer Festplatte für einen Garantiefall benötigen, stellt sich spätestens dann heraus, ob das Programm diese Information auslesen kann. Alternativ können Sie natürlich die Festplatte ausbauen, was aber nur bei erhöhter Geräuschkulisse oder sporadischen Aussetzern nicht unbedingt erforderlich ist.

Ein kleines Alleskönner-Programm ist das „System Information for Windows“, auch „SIW“ genannt. Es liest Seriennummern, Modellbezeichnung, Temperatur und etliche andere Informationen aus. Das Tool ist kostenlos im Web erhältlich, zum Beispiel bei Chip-Online oder beim kanadischen Anbieter „Topala Software Solutions“.

Auf der Homepage des Herstellers können Sie außerdem die mobile Version des Programms (SIW PortableApps) z. B. auf einen USB-Stick herunterladen. Damit können Sie dann auch vor dem Kauf eines gebrauchten Computers oder Notebook die Hardware prüfen, um nicht die Katze im Sack zu kaufen.

SIW ist kompatibel mit folgenden Betriebssystemen:

  • Win 98
  • Win NT 4.0
  • Win 2000
  • Win Me
  • Win XP
  • Win 2003 Server
  • Windows Vista
  • Windows 7

So wird „SIW“ installiert:

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser und rufen die Seite „www.gtopala.com/siw-download.html“ auf.

2. Klicken Sie unten auf der Download-Seite auf den Download-Button der Freeware Version und folgen den Installationsanweisungen.

3.  Zwischendurch wird Ihnen empfohlen, den Real Player auch herunterzuladen. Wenn Sie diesen nicht benötigen, dann entfernen Sie den Haken in der Checkbox und führen die Installation weiter fort.

4. Nach der Installation startet das Programm automatisch. Um die Sprache auf Deutsch zu ändern, klicken Sie in der Symbolleiste auf das Werkzeugsymbol. Im Drop-Down-Menü wählen Sie „German (Deutsch)“ aus und bestätigen mit „Save“.

5.  Um die Seriennummer Ihrer HDD zu ermitteln, klicken Sie im linken Bildschirmbereich im Verzeichnisbaum auf die Option „Datenträger“. Nach ein paar Sekunden werden alle Informationen aller Datenträger, inklusive Serien- und Modellnummer angezeigt.

Nun können Sie die Seriennummer herauskopieren oder sich notieren, um diese auf der Homepage Ihres Hardware-Herstellers einzutragen.