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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 ohne Start- und Anmeldesound starten

Notebook-Nutzer kennen die Situation: Man sitzt beim Kunden oder im Café und startet das Notebook. Leider hat man vergessen den Sound vorher abzustellen und die Startmelodie ertönt in voller Lautstärke. Beim Kunden macht das unter Umständen einen schlechten Eindruck, im Cafe wird’s als störend empfunden. Die beste Lösung ist das Abschalten der Start- und Anmeldesounds.

Ruhe bitte!

Um die Soundeinstellungen zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen im Kontextmenü die Option „Anpassen“.

Im nächsten Fenster können visuelle Einstellungen, sowie Sound-Einstellungen vorgenommen werden. Am unteren Bildschirmrand klicken Sie auf das Symbol „Sounds“.

Im nächsten Schritt deaktivieren Sie auf der Registerkarte „Sounds“ die Option „Windows-Startsound wiedergeben“. Danach scrollen Sie im darüber liegenden Bereich „Programmereignisse“ zum Eintrag „Windows-Anmeldung“ und klicken auf diesen Eintrag mit der linken Maustaste.


Die darunter liegende Schaltfläche „Windows-Anmeldesound.wav“ wird aktiviert. Klicken Sie mit der linken Maustaste darauf, und wählen Sie im Drop-Down-Menü „(Kein)“ aus. Speichern die Änderung mit „OK“.

Tipp: Es können an dieser Stelle den verschiedenen Programmereignissen, wie zum Beispiel der „Posteingangsbenachrichtigung“ auch andere, eigene Sounds zuweisen.

Schließen Sie nun noch alle offenen Fenster. Die Änderung ist sofort aktiv. Der nächste Systemstart erfolgt lautlos; Windows gibt beim Starten endlich Ruhe.

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Hardware & Software Office Word

Word 2003: Das geheime Arbeitsmenü für blitzschnellen Zugriff auf die wichtigsten Dokumente aktivieren

Das Öffnen von Word-Dokumenten erfolgt immer auf die gleiche, langwierige Art und Weise. Entweder per Doppelklick auf das benötigte Dokument oder per Klick auf „Datei | Öffnen“ beziehungsweise mit der entsprechenden Symbol-Schaltfläche. Wenn man aber oft mit Dokumenten-Vorlagen oder mit immer wiederkehrenden Dokumenten arbeitet, bei denen nur noch ein paar Angaben ergänzt werden müssen, dann bietet sich die bisher wenig bekannte, standardmäßig deaktivierte Funktion des Arbeitsmenüs an. Der Vorteil ist nicht nur ein sehr schneller Zugriff auf die Dokumente, es werden keine zusätzlichen Kopien angefertigt, die unnötigen Speicherplatz belegen.

In diesem „Arbeitsmenü“ wird im Hintergrund nur eine Verknüpfung zu dem benötigten Dokument erstellt, was mit der Zeit sehr viel unnützen und doppelten Datenmüll verhindert. Auf diese Weise können Sie alle benötigten Dokumente im Menü „Arbeit“ hinterlegen.

Und so aktivieren Sie das „geheime“ Arbeitsmenü:

1. Starten Sie Word 2003, und klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Anpassen“.

2. Im Dialogfenster „Anpassen“ rufen Sie die Registerkarte „Befehle“ auf und klicken im linken Bereich „Kategorien“ auf den Eintrag „Integrierte Menüs“. Danach scrollen Sie im rechten Bereich „Befehle“ ganz nach unten bis zum Eintrag „Arbeit“. Klicken Sie auf diesen Eintrag, und ziehen Sie ihn mit gedrückter linker Maustaste (Drag & Drop) an die gewünschte Stelle der Menüleiste.

3. Um in „Arbeit“ nun Dokumente zu hinterlegen, öffnen Sie ein Dokument Ihrer Wahl und klicken auf „Arbeit | Zum Arbeitsmenü hinzufügen“.

Word 2003 legt hier die Verknüpfung zu dieser Datei an und ab sofort haben Sie direkten Zugriff auf das Dokument, ohne den langen Weg über „Datei | Öffnen“ benutzen zu müssen.

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Android Handy & Telefon iPhone

iPhone & iPad: Hohe SMS-Kosten áde – Mit iMessage SMS kostenlos versenden

Die Tage hohen Kosten für SMS sind gezählt. Spätestens mit der Einführung der iMessage-App auf dem iPhone, iPad und iPod touch. Denn damit verschicken iOS-User SMS kostenlos. Eine der wichtigsten Cash-Cows der Handyprovider wird damit endgültig zu Grabe getragen.

Über 40 Milliarden SMS

Ob wir solche Zahlen noch einmal sehen werden: Im letzten Jahr verschickten knapp 60 Millionen Handynutzer über 40 Milliarden SMS. Mit SMS-Flats und teils horrenden Kosten pro verschickter SMS verdienten sich die Provider bislang eine goldene Nase. Über 2 Milliarden Euro wurden mit den Kurznachrichten eingenommen.

Die Tage der teuren SMS sind gezählt

Seit der iOS-Version 5 ermöglicht die „Nachrichten“-App den kostenlosen SMS-Versand. Und zwar folgendermaßen: Das iPhone erkennt anhand des Adressbucheintrags bzw. der Apple-ID automatisch, ob der Empfänger über ein iOS-Gerät (iPod, iPad, iPhone) verfügt und verschickt die Nachricht nicht per kostenpflichtier SMS, sondern als kostenlose iMessage.

Ob die Nachricht als kostenlose iMessage rausgeht, erkennen Sie im leeren Eingabefeld. Sobald hier „iMessage“ steht, ist der Versand kostenlos – auch dann, wenn Sie ein Foto mitschicken und daraus eine MMS machen. Die Nachricht wird dann nicht über den Handyprovider, sondern übers Internet und den kostenlosen iMessage-Dienst von Apple verschickt. Für Null Euro. So viel und so oft Sie möchten. Ein weiterer Vorteil: es gibt keine Begrenzung auf 160 Zeichen. iMessages können beliebig lang sein.

Bei normalen (kostenpflichtigen) SMS-Nachrichten, steht im leeren Eingabefeld nur „Nachricht“. Damit wird die Nachricht über den Handyprovider als kostenpflichtige SMS verschickt. Pro 160 Zeichen ist dann jeweils eine neue SMS fällig. Wie früher, als es noch kostenpflichtige SMS gab. ;)

Gratis-SMS über den Apple-Tellerrand hinaus

Kostenlose SMS-Nachrichten gibt es via iMessage nur innerhalb der Apple-Welt. Wer darüber hinaus auch mit Androids oder BlackBerrys kostenlos Nachrichten austauschen möchte, kann auf die Alternative „WhatsApp Messenger“ zurückgreifen.

WhatsApp arbeitet nach dem gleichen Prinzip: Alle WhatsApp-Nutzer (egal ob auf dem iPhone, Android, Blackberry oder Nokia) können Sie untereinander kostenlos SMS-Nachrichten schicken. Ebenfalls ohne 160-Zeichen-Limit und inklusive Fotos, Gruppen-Chat und Sprachaufzeichnungen.

Immer vorausgesetzt, der Empfänger hat ebenfalls „Whats App“ installiert. Die Chancen dafür stehen gut; schließlich führt WhatsApp in fast allen App-Stores die Bestenliste der beliebtesten und am häufigsten heruntergeladenen App an. Doch aufgepasst: WhatsApp greift auf das komplette Adressverzeichnis zu überträgt es auf einen US-Datenserver.

 

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Excel Hardware & Software Office

Excel 2010: So einfach lassen sich Tabellen drehen

Bei Excel 2010 lassen sich Tabellen noch leichter drehen als in den Vorgängerversionen. Um die Zeilen- und Spaltenüberschriften zu tauschen, benötigte man bis Excel 2003 noch jede Menge  Arbeitsschritte. Das lässt sich nun mit nur fünf Klicks erledigen.

Und so einfach lassen sich Tabellen drehen:

1. Starten Sie Excel 2010, und rufen Sie die gewünschte Tabelle auf.

2. Markieren Sie die Tabelle, und kopieren Sie sie (z. B. mit [Strg][C]) in die Zwischenablage.

3. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste in die Zelle, in der die gedrehte Tabelle beginnen soll, und wählen Sie im Kontextmenü das Symbol der Tabellendrehung (Transponieren).

4. Die Tabelle wird nun automatisch gedreht und eingefügt. Klicken Sie nur noch auf eine andere Zelle außerhalb der Tabelle, um die mit eingefügte Markierung aufzuheben.

Tipp: Wer noch Excel 2003 nutzt, kann hier nachlesen wie Tabellen gedreht werden.

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Handy & Telefon iPhone

Mein iPhone suchen: Vom PC aus das iPhone suchen, sperren oder fernlöschen

Mit dem Update auf iOS 5 gibt’s beim iPhone, iPad und iPad touch eine neue praktische Funktion: die Fernsuche. Damit können Sie Ihr verlorenes oder verlegtes iPhone übers Internet ausfindig machen, eine Nachricht aufs Gerät schicken oder das iPhone sogar sperren. Immer vorausgesetzt, Sie haben die Funktion „iPhone suchen“ aktiviert.

iPhone suchen aktivieren

Ob die Suchfunktion für verlorene oder verlegte iPhones aktiviert ist, können Sie direkt am Handy prüfen:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen“.

2. Tippen Sie auf „iCloud“.

3. Mit dem Regler „iPhone suchen“ legen Sie fest, ob die Suchfunktion genutzt werden soll oder nicht. Ist die Funktion ausgeschaltet, schieben Sie den Schalter auf die Position „1“ und bestätigen die Sicherheitsabfrage mit „Ja“.

Wo ist mein iPhone? Das iPhone übers Web ausfindig machen

Sofern die Option „iPhone suchen“ aktiviert ist, können Sie von jedem Internetrechner aus herausfinden, wo sich das Handy gerade befindet. Und zwar folgendermaßen:

1. Rufen Sie im Browser die Webseite www.icloud.com auf.

2. Geben Sie Ihre Apple-ID und das Kennwort ein, und klicken Sie auf den Pfeil.

3. Nach erfolgter Anmeldung klicken Sie auf das Radarsymbol „Mein iPhone suchen“.

4. Es erscheint eine Liste aller Geräte, die für iCloud-Dienste angemeldet sind. Die Statusangabe verrät, ob das Gerät derzeit eingeschaltet oder getrennt ist. Die Ortung funktioniert nur bei eingeschalteten Geräten (grüner Punkt und Status „Vor x Minuten geortet“).

Um das Gerät ausfindig zu machen, klicken Sie auf den passenden Eintrag. Die Landkarte zeigt, wo das iPhone, iPad, der iPod oder Mac zuletzt geortet wurde.

Bei Diebstahl sperren oder löschen

Besonders praktisch sind die Zusatzfunktionen, die beim Klick auf das blaue „i“ eingeblendet werden. Über die Schaltfläche „Ton abspielen oder Nachricht senden“ können Sie einen Signalton plus Textnachricht aufs Handy schicken – ideal, wenn Sie das iPhone verlegt haben und es partout nicht finden. Der Warnton ist übrigens so laut, dass sie es selbst aus Taschen, Jacken oder Schränken noch hören. Das Signal ertönt auch dann, wenn das iPhone auf „Stumm“ geschaltet wurde. Zusätzlich erhalten Sie per E-Mail eine Bestätigung, dass die Nachricht erfolgreich aufs Handy geschickt wurde.

iPhone-Dieben das Handwerk legen

Nützlich bei Diebstahl: Über die Funktionen „Fernsperre“ und „Fernlöschen“ können Sie das geortete iPhone aus der Ferne sperren oder mit einem Klick sämtliche Daten löschen. Dann können die Diebe zumindest keinen Unfug anstellen oder vertrauliche Daten ausspähen.

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Excel Office Word

Microsoft Office: Markieren von seitenübergreifenden Bereichen

Das Markieren von bildschirm- und seitenübergreifenden Bereichen bei Excel und Word kann bisweilen ziemlich fummelig sein. Gerade bei sehr umfangreichen Excel-Tabellen schießt man oft mit der Maus über die benötigten Bereiche weit hinaus. Um diese mikrometergenauen Mausbewegungen zu umgehen, benötigt man bei Microsoft Office nur eine Taste.

Beide Programme – Excel und Word – enthalten einen „Erweiterungsmodus“, mit dem Sie zielgenau den gewünschten Bereich markieren können.

Dazu rufen Sie in Word oder Excel Ihr Dokument auf und positionieren den Cursor an den Anfang des zu markierenden Bereichs. Aktivieren Sie den Erweiterungsmodus mit der Taste [F8]. In der Statuszeile am unteren Ende des Bildschirms wird der Hinweis „ERW“ angezeigt.

Ziehen Sie nun mit den Pfeiltasten die Markierung an das Ende des zu markierenden Bereichs. Sie können aber auch bis zum Ende des Bereichs scrollen und einmal mit der linken Maustaste an das Bereichsende klicken.

Bei Excel verlassen Sie mit  erneutem Drücken von [F8] oder [Esc] den Erweiterungsmodus.

Bei Word bewirkt das erneute drücken der [F8] Taste die Erweiterung des markierten Bereichs zum ganzen Wort, Satz, Absatz oder dem Gesamtdokument. Hier verlassen Sie den Erweiterungsbereich am besten mit der [Esc]-Taste.

Bis Word 2003 kann man den Erweiterungsbereich auch mit einem Doppelklick auf den Hinweis „ERW“ verlassen.

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Excel Hardware & Software Office Outlook Software Word

Microsoft Office 2010: Die 30-Tage-Testversion ganz legal auf insgesamt 180 Tage verlängern

Microsoft Office 2010 ist mit der kleinsten Version „Home and Student“ (€ 139,–) nicht gerade günstig und Outlook fehlt in dieser Version ganz. Das macht dann auch die Lizenz für drei Computer nicht mehr wett. Bevor man sich da in unnötige Kosten stürzt und mit Office 2010 dann doch nicht zufrieden ist, sollte man es vorher ausgiebig testen. Die 30-Tage-Testversion ist für eine ausgiebige Prüfung eigentlich zu kurz. Doch Microsoft hat hier eine ganz legale Hintertür offen gelassen.

Aus 30 Tagen 180 machen

In den Tiefen der Testversion gibt es zwar diese Hintertür, die aber nicht so einfach zu finden ist.  Das Tool „Office 2010 Trial Extender“ macht die Verlängerung sehr einfach. Man kann es kostenlos im Web, zum Beispiel bei Chip-Online, herunterladen.

Nachdem Sie das Zip-Archiv heruntergeladen haben, entpacken Sie es auf Ihrem Computer.

Am letzten Tag des 30-tägigen Tests, starten Sie die EXE-Datei, oder falls erstellt, klicken Sie auf das Desktop-Icon und verlängern die Testphase um weitere 30 Tage mit dem Button „Rearm“.

Auf diese Weise lässt sich die Testphase fünfmal verlängern, also auf insgesamt 180 Tage, bis sie dann endgültig deaktiviert wird.

Hartgesottene Benutzer können weitere, umfangreiche Informationen über das Verlängerungsverfahren auch auf der Seite von Technet nachlesen.

Tipp: Lesen Sie auch in diesen Artikel wie Sie beim Kauf von „Office 2010 Home and Business“ oder „Office 2010 Professional“ über € 100,– sparen können.

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Internet & Medien

Google: Gesperrte Webseiten (z.B. im Firmennetzwerk) über Googles Cache aufrufen

Freies Internet gibt es nur zu Hause. In vielen Firmennetzwerken sind etliche Webseiten dagegen gesperrt, da deren Besuch – aus Sicht der Arbeitgeber – nur reine Zeitverschwendung ist. Was viele nicht wissen: meist lassen sich die Sperren ganz einfach umgehen. Mithilfe des Google-Caches.

Cache-Kopie statt Original

Google legt von allen Internetseiten eine Kopie auf deren eigenen Servern an. Der sogenannte „Cache“ ist ein Zwischenspeicher, der eine Kopie aller indizierten Webseiten enthält. Die Kopien können zwar einige Tage alt sein, eignen sich aber hervorragend, um die Websperre im Firmennetztwerk auszutricksen.

So funktioniert der Cache-Trick:

1. Ein Beispiel: In Ihrem Firmennetzwerk ist die Webseite amihot.de gesperrt und lässt sich normal über den Browser nicht aufrufen. Um die Sperre zu umgehen und die zwischengespeicherte Cache-Version aufzurufen, rufen Sie die Webseite www.google.de auf und geben ins Suchfeld „amihot.de“ ein.

2. Die gesperrte Webseite erscheint in der Trefferliste. Um die zwischengespeicherte Version aufzurufen, zeigen (nicht klicken) Sie auf einen der Treffer und klicken dann rechts daneben auf den Doppelpfeil.

3. Es erscheint ein kleines Vorschaufenster – und darüber der Link „Im Cache“. Ein Klick auf „Im Cache“ öffnet nicht die echte Webseite (die ist ja gesperrt), sondern die zwischengespeicherte Kopie von Google. Und das trotz Websperre im Firmennetzwerk.

Direkt die Cache-Seiten anzeigen

Sie können auch direkt zur Cache-Version einer Seite zu springen, indem Sie ins Suchfeld „cache:“ sowie die Adresse der gesperrten Seite eingeben, zum Beispiel:

cache:amihot.de

Die graue Zeile am oberen Rand verrät, dass die Kopie der Seite aus Cache-Speicher von Google angezeigt wird. Dass es sich nicht um die Originalseite handelt, erkennen Sie auch anhand der Adresszeile. Als Adresse wird nicht die Original-URL, sondern die Adresse des Google-Cache-Servers angezeigt, beginnend mit „webcache.googleusercontent.com“.