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Linux

Linux-Version, Kernel und Distribution herausfinden – So geht’s

Linux steht nicht still. Fast im Wochenrhythmus gibt es von den gängigen Linux-Distributionen wie Debian, Ubuntu, Mint oder OpenSUSE neue Versionen. Möchte man die eigene Linux-Distribution updaten und auf den neuesten Stand bringen, stellt sich oft die Frage: Welche Linux Distribution und welche Version ist derzeit eigentlich installiert? Das lässt mit den richtigen Linux-Befehlen ganz einfach herausfinden.

Linux-Version mit /etc/*-release herausfinden

Die meisten Informationen über die derzeit installierte Linux-Version und Distribution erhält man mit dem folgenden Befehl:

cat /etc/*-release

Als Ergebnis erhält man jede Menge Informationen über die derzeit installierte Linux-Version, darunter den Namen und die Versionsnummer der Distribution, die Versionsnummer und die URLs zur Download- und Support-Seite der Distribution.

linux-versionsnummer-herausfinden-auslesen-cat-release#

Linux-Versionsnummer mit lsb_release anzeigen

Wesentlich kürzer sind die Informationen, die Linux mit dem Befehl

lsb_release -a

oder

lsb_release -ric

ausgibt. Hier erfährt man zwar nur, welche Distribution in welcher Versionsnummer installiert ist; zum schnellen Herausfinden der Linux-Version reicht das aber allemal aus.

linux-versionsnummer-herausfinden-auslesen-lsb-release

Nur Kernel-Version anzeigen mit uname

Möchte man nur die Kernel-Version der installierten Linux-Distribution anzeigen, reicht der Befehl

uname -a

oder

uname -mrs

Beide Befehle zeigen in Kurzform die aktuell verwendete Kernel-Version des Linuxsystems.

linux-versionsnummer-herausfinden-auslesen-uname

Ähnlich einfach geht’s mit den folgenden Befehlen, die auf allen Linux-Distributionen funktionieren:

cat /etc/issue

cat /proc/version

linux-versionsnummer-herausfinden-auslesen-cat-proc-version

Spezielle Befehle je nach Distribution

Einige Linux-Distributionen verwenden zusätzlich zu den Standardbefehlen zum Ermitteln der Versions- und Kernelnummern eigene Befehle, die meist noch weitere distributionsspezifische Informationen liefern. Hier eine Übersicht der wichtigsten Versionsnummer-Befehle der gängigsten Distributionen:

Debian-Version anzeigen
cat /etc/debian_version

Slackware-Version anzeigen
cat /etc/slackware-version

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Hardware & Software Software

So entfernen Sie unnütze Toolbars wie Delta Homes restlos aus Ihrem Browser

Toolbars wie die ASK-Bar oder Delta Homes sind ein ständiges Ärgernis. Im günstigsten Fall reduzieren sie mit der Zeit die Leistungsfähigkeit Ihres Computers. Seit einiger Zeit taucht, meist bei kostenlosen Downloads, die Adware Delta Homes auf. Passt man einen Augenblick nicht auf, schon kapert das schwer zu entfernende Tool die Google-Suche und leitet die Start-Homepage, sowie die Startseite auf eigene Webseiten um. Mit dem ebenfalls kostenlosen Programm ADW-Cleaner lässt sich diese Adware komplett entfernen.

Herunterladen können Sie das Programm beispielsweise bei Computerbild.de oder bei Chip.de.

delta-homes-toolbar-adware-entfernen-adwcleaner

ADW-Cleaner benötigt keine Installation und ist daher ideal für den mobilen Einsatz per USB-Stick oder SD-Karte. Ein Doppelklick auf die .exe-Datei reicht, um das Programm zu starten. Mit dem Button Suchen wird Ihr Computer auf unerwünschte Adware untersucht.

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Nach dem Suchlauf werden die Ergebnisse im unteren Fensterbereich angezeigt. ADW-Cleaner findet nicht nur die Delta Homes-Einträge, sondern auch andere, unerwünschte Adware. In diesem Beispiel fand das Programm im Chrome-Browser neben der bekannten Babylon-Toolbar auch Searchnu und DTS-Search-Results, sowie Startfenster.

ergebnis-xplode-babylon-dts-search-startfenster-firefox-browser-chrome-google-kapern-umleiten

Die Schaltfläche Löschen entfernt alle gefundenen Einträge aus Browsern, der Registry und anderen Fundstellen. Gegebenenfalls ist ein Computer-Neustart erforderlich. In diesem Fall warnt das Tool ADW-Cleaner bevor es den Rechner herunterfährt, um Ihnen die Gelegenheit zu geben, alle offenen Dateien zu speichern.

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Nach dem Computer-Neustart sind Babylon, Delta Homes & Co gelöscht.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone-Modell herausfinden: Welches iPhone ist das?

iPhone ist nicht gleich iPhone. Seit der Markteinführung des Apple-Smartphones im Jahr 2007 gab es fast jedes Jahr ein neues iPhone-Modell. Mal gab es gravierende Änderungen – etwa vom 3GS auf iPhone 4 oder vom iPhone 4S auf 4 -, oft gleichen sich die verschiedenen iPhones aber wie ein Ei dem anderen. Ein iPhone 3 ist zum Beispiel äußerlich nicht von einem iPhone 3GS zu unterscheiden. Ein iPhone 4 sieht genau so aus wie das neuere Modell 4S; ein iPhone 5 wie ein 5S. Welche Version man genau in der Hand hält, verrät eine winzige Nummer auf der Rückseite.

Versteckte Modellnummern der iPhone-Modelle

Wer nicht gerade technikbegeistert ist und sich in Sachen iPhone nicht ständig auf dem Laufenden ist, kann auf Anhieb nicht sagen, um welches Modell es sich handelt. Dabei ist die Version vor allem für Zubehörteile, Docking-Stationen oder Taschen wichtig. Die Modellbezeichnung steht leider nicht auf dem Gertä. Um was für ein Modell es sich handelt, lässt sich trotzdem leicht herausfinden.

iPhones richtig identifizieren

Sie müssen Sie nur genau auf die winzige Modellnummer auf der Rückseite des iPhones achten. Die folgende Tabelle verrät, hinter welcher Modellnummer welche iPhone-Variante steckt:

ModellnummeriPhone-ModellJahr
A1203iPhone ("iPhone 1", erste Generation)2007
A1241iPhone 3G2008
A1324iPhone 3G (China)2009
A1303iPhone 3GS2009
A1325iPhone 3GS (China)2009
A1332iPhone 4 (GSM-Modell)2010
A1349iPhone 4 (CDMA-Modell)2011
A1387iPhone 4S2011
A1431iPhone 4S (GSM China)2011
A1428iPhone 5 (GSM-Modell)2012
A1429iPhone 5 (GSM- und CDMA-Modell)2012
A1533iPhone 5s (GSM- und CDMA-Modell)2013
A1457iPhone 5s (GSM-Modell)2013
A1453iPhone 5s (CDMA-Modell)2013
A1528iPhone 5s (GSM-Modell China)2013
A1530iPhone 5s2013
A1516iPhone 5c (GSM China)2013
A1518iPhone 5s (GSM China)2013
A1529iPhone 5c2013
A1507iPhone 5c2013
A1456iPhone 5c (CDMA)2013
A1532iPhone 5C (GSM/CDMA)2013
A1533iPhone 5s (GSM/CDMA)2013
A1524iPhone 6 Plus2014
A1586iPhone 62014
A1522iPhone 6 Plus (GSM/CDMA)2014
A1549iPhone 6 (GSM/CDMA)2014

Bei einigen iPhones wird zwischen GSM- und CDMA-Modell unterschieden. GSM ist der Funkstandard in Europa und fast allen anderen Ländern außer den USA; CDMA ist vornehmlich in den USA verbreitet.

Optische Unterschiede

Falls Sie die winzige Nummer nicht entziffern können, hilft ein Blick auf Apples Support-Seite support.apple.com/kb/HT3939.  Hier finden Sie zusätzlich zur Modellnummer-Tabelle eine Übersicht der optischen Unterscheidungsmerkmale der einzelnen iPhone-Modelle.

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Internet & Medien Internet Explorer

Internet Explorer: Beliebige Suchmaschinen in das Suchfeld integrieren, auch Nicht-Suchmaschinen

Wenn Sie über das Suchfeld des Internet Explorers eine Suche durchführen, zeigt der Internet Explorer standardmäßig die Ergebnisse der Microsoft-eigenen Suchmaschine Bing an.  Das Suchfeld lässt sich aber auch um weitere Suchmaschinen ergänzen. Auch welche Standardsuchmaschine zum Einsatz kommt, entscheiden Sie. Besonders pfiffig: Auch Suchmaschinen, die eigentlich keine sind, lassen sich als Suchmaschine eintragen – etwa die Suche von Spiegel, Autobild oder Tipps-Tricks-Kniffe.

Suchfunktionen beliebiger Webseiten als Suchmaschine eintragen

Um im Internet Explorer eine andere Suchmaschine zu verwenden, klicken Sie auf den Pfeil  neben dem Adressfeld und klicken auf Hinzufügen.

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Es erscheint eine Übersicht aller wichtigen Suchmaschinen. Wenn Sie eine der aufgeführten Suchmaschinen ergänzen möchten, klicken Sie auf den Namen der Suchmaschine und dann auf die Schaltfläche Zum Internet Explorer hinzufügen.

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Der Clou: Sie können nicht nur die hier angebotenen Suchmaschinen als Suchdienst verwenden. Im Prinzip lässt sich jede beliebige Webseite mit Suchfunktion hinzufügen. Es reicht, wenn die Webseite – wie fast alle Webseiten – über eine eigene Suche verfügen.  Um beispielsweise die Suche von Spiegel.de als Suchmaschine hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor:

1. Rufen Sie die Internetseite des Spiegel auf. Dann führen Sie hier zunächst auf eine Suche nach dem Begriff TEST (die Großschreibung ist wichtig) aus. Geben Sie den Suchbegriff in das Suchfeld der Internetseite ein, und starten Sie den Suchvorgang mit der [Eingabe]-Taste.

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2. Klicken Sie anschließend auf die Adresszeile des Internet Explorers, um die komplette Adresse zu markieren. Drücken Sie die Tastenkombination [Strg][C], um die markierte Adresse in die Zwischenablage von Windows zu kopieren. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf die markierte Adresse klicken und den Befehl Kopieren aufrufen.

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3. Wechseln Sie anschließend – wie oben beschrieben – zur Suchanbieterseite, und fügen Sie eine beliebige Suchmaschine hinzu, die Sie garantiert nicht in Wirklichkeit verwenden werden, zum Beispiel die Otto-Suchmaschine ; diese dient erstmal nur als Platzhalter für die Spiegel-Suchmaschine.

4. Schließen Sie alle Internet-Explorer-Fenster.

5. Dann starten Sie den Registrierungseditor, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R] drücken, den Befehl regedit eingeben und mit OK bestätigen.

6. Im Registrierungseditor wechseln Sie in den Ordner

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\SearchScopes

7. Hier gibt es für jede Suchmaschine einen eigenen Ordner mit kryptischen Zahlen- und Buchstabenkombinationen. Finden Sie den Ordner für die Otto-Suchmaschine, etwa {1E4994E3-3110-498C-B66E-927651DD28F9}.

8. In der rechten Fensterhälfte klicken Sie doppelt auf die Zeile URL und fügen mit [Strg][V] die in Schritt 2 kopierte Adresse ein.

9. Wichtig: Ersetzen Sie in der Adresse den Begriff TEST durch {searchTerms}, so dass die Adresse zum Beispiel so wie in der folgenden Abbildung aussieht. Wer mag kann noch die Zeile DisplayName ändern:

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Das war’s. Die neue Suchmaschine taucht jetzt im Auswahlfeld des Suchfelds auf. Um die gewünschte Suchmaschine auszuwählen, klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil des Suchfeldes sowie auf den Namen der gewünschten Suchmaschine, etwa Otto oder den selbstgewählten Namen. Die Suche findet jetzt nicht mehr bei einer klassischen Suchmaschine, sondern über die Spiegel.de-Suche statt.

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Facebook Internet & Medien

Facebook: Alternativen Spitznamen neben dem echten Namen anzeigen

Laut AGB möchte Facebook, dass sich jeder mit dem echten Vor- und Nachnamen bei Facebook anmeldet. Das macht auch brav jeder. Doch nicht jedermann ist bei Freunden und bekannten unter dem echten Namen bekannt. Viele würden sich lieber mit dem Spitznamen oder Künstlernamen bei Facebook verewigen. Kein Problem: Im Facebook-Profil kann man zusätzlich zum richtigen Namen auch einen Spitznamen angeben. Der erscheint dann im Facebook-Profil rechts neben dem eigentlichen Namen.

Spitzname und Künstlername ergänzen – So geht’s

Damit in eigenen Facebook-Chronik zusätzlich zum echten Vor- und Nachnamen auch der Künstlername, Spitzname oder Mädchenname erscheint, geht man folgendermaßen vor:

1. Zur Facebook-Startseite wechseln und dort oben rechts auf den Pfeil und dann auf Einstellungen klicken.

2. Hier erscheint in der Zeile Name der derzeit angezeigte Vor- und Nachname. Hier auf Bearbeiten klicken.

facebook-spitzname-kuenstlername-ergaenzen

3. Auf der folgenden Seite kann man nicht nur seinen aktuellen Facebook-Namen ändern, sondern auch einen zusätzlichen Spitznamen eintragen. Den gewünschten Zusatznamen einfach ins Feld Alternativer Name eingeben und das Kontrollkästchen Zu meiner Chronik hinzufügen ankreuzen.

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4. Nach einem Klick auf Änderung überprüfen kann man noch auswählen, in welcher Form der neue Name erscheinen soll – etwa nach dem Muster Vorname Nachname (Künstlername) oder Nachname Vorname (Künstlername). Hat man sich für die gewünschte Variante entschieden, muss man zur Sicherheit noch einmal das eigene Facebook-Kennwort eingeben und kann mit Änderungen speichern den neuen Namen zur Facebook-Chronik hinzufügen.

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Das war’s auch schon. Ab sofort erscheint der zusätzliche Name auf der eigenen Facebook-Profilseite in Klammern unter oder neben dem echten Namen. Mehr noch: Über die Suchfunktion von Facebook ist man ab sofort nicht mehr nur unter dem echten Namen, sondern auch unter dem Künstlernamen, Spitznamen oder Mädchennamen auffindbar.

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Firefox Internet & Medien Twitter

Firefox-Browser mit Twitter-Sidebar erweitern

Schnelle Nachrichten über Twitter zu versenden ist schon eine tolle Sache. Egal ob per Smartphone-App, über Tablet-PC´s oder über den Computer. Wer Twitter auch über den Desktop-Computer oder das Notebook sehr häufig nutzt, öffnet dafür meist ein eigenes Fenster oder einen Tab. Der Nachteil dieser Methode ist, dass man Posts häufig verpasst und immer wieder zum Fenster oder dem Tab wechseln muss. Das bedeutet eine Unterbrechung der Arbeit, die nicht immer gewollt ist. Mit dem Firefox-Addon Twitbin entfällt ab sofort dieses ständige Wechseln.

Die Erweiterung Twitbin fügt an der linken Bildschirmseite eine Sidebar ein, die alle empfangenen Tweets anzeigt und auch das Senden eigener sowie das Antworten auf andere Tweets ermöglicht.

Kostenloser Download

Zum Herunterladen des Addons starten Sie den Add-ons-Manager Ihres Firefox-Browsers. Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf Extras | Add-ons. Danach geben Sie in das Suchfeld den Begriff Twitbin ein und starten den Suchvorgang.

In der Ergebnisliste klicken Sie im gleichnamigen Add-on auf den Button Installieren, um die Erweiterung Ihrem Firefox-Browser hinzuzufügen. Starten Sie Firefox neu, damit das Add-on aktiviert wird.

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Vor dem ersten Start

Vor dem ersten Twitbin-Start müssen Sie die Erweiterung erst noch mit Ihrem Twitter-Account verbinden. Klicken Sie in der Browser-Navigationsleiste auf das Twitbin-Icon um die Sidebar einzuschalten…

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…und danach auf Add new account.

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Verbinden und Autorisierung des Twitter-Kontos mit Twitbin

Geben Sie dann Ihre Zugangsdaten ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Schaltfläche Autorisiere App.

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Im Anschluss wird ein Zahlencode für die Autorisierung angezeigt. Sofern er nicht automatisch in die Twitbin-Sidebar eingefügt wird, erledigen Sie das manuell und schließen den Vorgang mit dem Button Add user ab.

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Sidebar in Action

Nun zeigt Twitbin in der Sidebar alle Postings Ihres Accounts an.

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In der Sidebar kann man auch recht schnell Favoriten hinzufügen auf Posts antworten und eigene Nachrichten schreiben.

Fazit

Für alle, die per PC ständig mit Twitter verbunden sein möchten, ist die Sidebar von Twitbin ein unerlässliches Add-on. Der einzige Nachteil ist die Verkleinerung des Browserfensters. Wer auch ohne großen Breitbild-Monitor mit diesem Browserfenster klarkommt, ist mit der Erweiterung Twitbin sehr gut bedient.

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Chrome Internet & Medien

Chrome: Mobile Browser und Smartphones emulieren und Mobilversionen von Webseiten ansehen

Von den meisten Webseiten gibt es zwei Varianten: eine Desktop- und eine Mobilversion. Der Webserver erkennt automatisch, auf welchem Gerät man surft und liefert entweder die große Desktop-Version oder die für Smartphones und Tablets optimierte Variante der Webseite aus. Wer’s selber ausprobieren möchte, braucht dazu noch nicht einmal die Geräte wechseln. In Chrome gibt es eine versteckte Emulatorfunktion, mit der man jedes Smartphone, Tablet und andere Mobilgerät simulieren kann.

Smartphones und Tablets emulieren und die Mobilversionen anzeigen

Wer schon immer mal wissen wollte, wie eine Webseite auf einem iPhone oder Android-Handys aussieht, aber nicht gleich zu den verschiedenen Geräten greifen möchte (wer hat auch schon alle Smartphone-Versionen zu Hause rumliegen), nutzt einfach den Emulator in Google Chrome. Damit lassen sich alle gängigen Smartphones und Tablets simulieren. So funktioniert’s:

1. Rufen Sie in Google Chrome die gewünschte Webseite auf, die Sie gerne mal in der Mobilversion sehen möchten.

2. Dann öffnen Sie die Entwickerkonsole, indem Sie aus dem Menü oben rechts den Befehl Tools | Entwickertools aufrufen oder die Tase [F12] oder die Tastenkombination [Strg][Shift][I] (auf dem Mac [cmd][shift][i]) drücken.

3. Am unteren Fensterrand erscheinen die Entwicklertools. Drücken Sie einmal die [Esc]-Taste, um die erweiterte Ansicht zu aktivieren und einen weiteren Bereich einzublenden.

4. Hier können Sie im Bereich Emulation alle möglichen Endgeräte simulieren. Wählen Sie zunächst aus der Liste Device das gewünschte Gerät aus, etwa das Samsung Galaxy S4. Unterstützt werden alle gängigen Mobilgeräte und Android-Versionen, darunter:

  • Amazon Kindle
  • Apple iPad 1 / 2 / 3 / 4 iPad Mini
  • Apple iPhone 3GS / 4 / 4S / 5 / 5S
  • Blackberry PlayBook  / Z10 /Z30
  • Google Nexus S / 4 / 5 / 7.2 / 7 / 10
  • HTC Evo / Touch HD / Desire HD / Desire
  • HTC One X /EVO LTE
  • HTC Sensation / EVO 3D
  • LG Optiumus G / LTE / 2X / 3D / One / 4X HD / Black
  • Motorola Defy / Droid / Droid 3 / Droid 4 / Droid Razr / Droid Razr HD / Atrix 4G / Atrix 2 / Droid X / Milestone
  • Motorola Xoom / Xyboard
  • Nokia C5 / C6 / C7 / N97 / N8 / X7
  • Nokia Lumia 7X0 / 8XX / 900 / N800 / N810 / N900
  • Samsung Galaxy S / S II / S III / Galaxy Nexus / W / S4 / S5
  • Samsung Galaxy Tab 7.7 / 8.9 / 10.1
  • Sony Xperia S / Ion / Sola / U / Z / Z1

Mit jeder neuen Chrome-Version wird auch die Liste der unterstützten Mobilgeräte erweitert. Das ist auch gut so, da fast jede Woche neue Geräte und Geräteversionen auf den Markt kommen.

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5. Nach einem Klick auf Emulate  stellt Chrome die Webseite so dar, wie sie auf dem gewählten Gerät aussehen würde. Sollte es nicht auf Anhieb klappen, drücken Sie die [F5]-Taste, um die Seite zu laden. Selbst die Finger-Navigation wird simuliert. Per Klick auf die simulierte Webseite lässt sich der Fingertipp auf Links und Menüs emulieren.

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Per Klick auf Screen können Sie verschiedene Bildschirmgrößen simulieren und prüfen, wie sich die mobile Webseite bei verschiedenen Displaygrößen verhält.

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Im Bereich User Agent lässt sich der User Agent manipulieren. Der User Agent ist praktisch das Erkennungszeichen, mit dem sich der Browser beim Webserver zu erkennen gibt. Hier können Sie neben den mobilen Browserversionen auch verschiedene Desktop-Versionen ausprobieren, etwa alte Opera-, Chrome- oder Firefox-Versionen.

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Mit Sensors können Sie die verschiedenen Sensoren eines typtischen Smartphones oder Tablets simulieren. Dazu gehören beispielsweise der Touch-Sensor, der GPS-Sensor oder andere Techniken zur Geo-Lokalisierung oder der Beschleunigungssensor. Selbst Multi-Touch lässt sich simulieren, indem man die [Shift]-Taste gedrückt hält.

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Um den Emulationsmodus und die Entwickerkonsole wieder zu verlassen, drücken Sie einfach erneut die Taste [F12] oder klicken oben rechts in der Entwicklerkonsole auf das X. Die Webseite wird dann wieder im normalen Desktopmodus angezeigt.

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Chrome Firefox Internet & Medien Opera

Desktop-Verknüpfung zu Webseiten immer in bestimmten Browsern öffnen

In Sachen Browsern gibt es zum Glück eine bunte Vielfalt. Einige mögen den Internet Explorer, andere Firefox, Chrome oder Opera. Allerdings ist Browser nicht gleich Browser. Einige Webseiten lassen sich mal mit dem einen, mal mit dem anderen Browser besser darstellen. Einige Banken lassen zum Onlinebanking nur bestimmte Browser zu. Das Problem: Legt man eine Verknüpfung zur einer Webseite auf den Desktop, wird die Seite immer im derzeit eingestellten Standardbrowser geöffnet. Das lässt sich ändern. Mit einem Trick kann man in der Verknüpfung angeben, mit welchem Browser die Seite geöffnet werden soll.

Diese Verknüpfung immer mit diesem Browser öffnen

Damit Desktop-Verknüpfungen zu bestimmten Webseiten immer mit einem bestimmten Browser geöffnet werden – unabhängig davon, welcher Standardbrowser eingestellt ist -, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Zum Erstellen der Verknüpfung klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops und wählen den Befehl Neu | Verknüpfung.

2. Im ersten Fenster geben Sie jetzt den Browser und dahinter die gewünschte Webseite an. Um den Browser auszuwählen, klicken Sie auf Durchsuchen und suchen nach der EXE-Datei des Browsers. Die richtigen Pfade lauten meist:

  • Firefox:
    C:\Programme(x86)\Mozilla Firefox\firefox.exe
  • Chrome:
    C:\Program Files (x86)\Google\Chrome\Application\chrome.exe
  • Internet Explorer:
    C:\Program Files\Internet Explorer\iexplore.exe
  • Opera:
    C:\Program Files (x86)\Opera\opera.exe
  • Safari:
    C:\Program Files (x86)\Safari\Safari.exe

Wichtig ist, dass die Pfadangabe in Anführungszeichen steht, für den Chrome-Browser also zum Beispiel

„C:\Program Files (x86)\Google\Chrome\Application\chrome.exe“

3. Hinter die Pfadangabe zur EXE-Datei geben Sie ein Leerzeichen und dahinter – wieder in Anführungszeichen – die Adresse der Webseite an, etwa (alles in einer Zeile):

„C:\Program Files (x86)\Google\Chrome\Application\chrome.exe“ „http://www.sparkasse.de“

verknuepfung-webseite-bestimmten-browser-oeffnen

4. Klicken Sie auf Weiter, geben Sie der Verknüpfung einen passenden Namen, und schließen Sie den Vorgang mit Fertig stellen ab. Fertig ist die Verknüpfung, mit der Sie die Webseite im gewünschten Browser aufrufen – und zwar unabhängig davon, welcher Browser derzeit als Standardbrowser eingestellt ist.