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Netflix: Filme auf Smartphones herunterladen

Bei Netflix können jetzt auch auf mobilen Endgeräten Kinofilme heruntergeladen und offline angesehen werden.

Das Unternehmen bestätigte kürzlich, dass die Downloads mit der neuesten Version der Netflix-App sehr gut funktionieren. Die Geräte müssen mindestens mit den Betriebssystemen Android 4.4.2 und iOS 8.0 ausgestattet sein und es sollte für den Download eine stabile WLAN-Verbindung zur Verfügung stehen.

Das Herunterladen von Videos ist genauso einfach wie das Streamen. Einfach den Film auswählen, auf den Download-Link klicken und die Videoqualität festlegen. Das war es dann schon.

Über die Menü-Schaltfläche und der Kategorie Meine Downloads kannst du die gespeicherten Movies und Serien verwalten. Zum Löschen tippst du zuerst auf den entsprechenden Eintrag und dann auf das Löschsymbol. Eine Löschung aller Filme auf einen Schlag ist ebenfalls möglich.

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Microsoft: Neue Hilfeseite zur Fehlerbehebung ist online

Microsoft und seine kryptischen Fehlermeldungen sind ein running Gag seit es die Windows-Betriebssysteme gibt. Myriaden von hilfesuchenden Nutzern durchstöbern täglich das Netz nach Hilfe. Diese bietet jetzt auch eine offizielle Webseite von Microsoft an.

Das Tool Fix Windows Update Errors ist die kürzlich veröffentlichte Hilfeseite, die eine Lösung für einige der Fehlercodes bereit halten soll.

Im Einzelnen werden folgende Codes behandelt: 0x80073712, 0x800705B4, 0x80004005, 0x80070020, 0x80070422, 0x8024200B, 0x80070003, 0x80070643,0x80070002, 0x8024402F

Microsoft verspricht auf der Webseite aber auch, dass die Hilfe auch bei anderen Fehlercodes funktionieren soll.

Wer anstatt der englischsprachigen Hilfeseite lieber die deutsche Variante bevorzugt, klickt hier, oder ändert in der Adresszeile die Spracheinstellung en-gb auf de-de.

Bei Computern mit Windows 8 funktioniert Fix Windows Update Errors nicht und sollte daher auf die Version 8.1 aktualisiert werden. Weitere unterstützte Betriebssysteme sind Window 7 und Windows 10.

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Android: Backups von SMS-Nachrichten erstellen

In der Vergangenheit haben wir schon öfter über die Speicherung von WhatsApp-Chat-Verläufen bei Android-Geräten und iPhones berichtet. Aber auch SMS-Nachrichten, die trotz WhatsApp, Threems, Telegram & Co, immer noch zuhauf versendet werden, kann man sichern und an anderer Stelle speichern. Zum Beispiel bei Dropbox, Google Drive oder im eigenen E-Mail-Account.

Alles was du zur Sicherung der SMS-Chats benötigst, ist die App SMS Backup & Restore von Carbonite. Sie ist kostenlos bei Google Play erhältlich.

Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Nach dem Start der App tippst du auf Sicherung und wählst die gewünschten Funktionen aus. Neben den Textnachrichten kannst du auch Anruflisten, Emojis und MMS-Nachrichten in die Datensicherung mit einbeziehen. Allerdings werden keine Multimediadateien (Bilder, Töne, Videos) gesichert.

Dann wählst du deinen bevorzugten Hauptsicherungsort (Dropbox, lokale Sicherung, Google Drive) aus. Bei Bedarf kannst du über den Link Zusätzliche Sicherungsorte (optional) auch den Versand an eine E-Mail-Adresse hinzufügen.

Der Button Sicherung  jetzt erstellen sendet die Daten an den ausgewählten Speicherort. Abgelegt werden die Backups im XML-Format und können auf dem PC angeschaut und/oder in andere Formate umgewandelt werden.

Fazit:

Ein Backup der SMS-Nachrichten ist schnell erstellt. Allerdings ist eine Wiederherstellung der Backupdaten nicht ganz so schnell erledigt. Zwar ist die Bedienung ähnlich einfach, der Zeitaufwand ist aber wesentlich größer. Trotzdem ist SMS Backup & Restore ein sehr hilfreiches Archivierungs-Tool, das aber leider nur mit Android-Geräten funktioniert.

iPhone-Besitzer müssen hier auf Apps anderer Anbieter (z. B. SMS Export) ausweichen.

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Downloads ohne Umweg direkt in der Cloud speichern

Der häufigste Weg, Dateien in der Cloud zu speichern, führt bei den meisten PC-Nutzern über die eigene Festplatte. Im Normalfall ist das auch in Ordnung, da die Dateien zuerst auf dem Computer erzeugt oder bearbeitet wurden. Bei Downloads aus dem Internet sieht das schon etwas anders aus. Hier kann man sich zusätzliche Arbeitsschritte sparen. Dies gilt insbesondere für Dateien, die ohnehin für deinen Cloud-Speicher bestimmt sind.

Chrome und Comodo Dragon

Google Drive macht uns das direkte Speichern besonders einfach. Bei Webbrowsern, die Chrome-Addons verwenden können, musst du zuvor die Erweiterung In Google Drive speichern herunterladen und installieren. Sie ist im Chrome Web Store kostenlos erhältlich. Die Nutzer des Chrome Browsers sowie des Comodo Dragon können das Addon direkt installieren und verwenden, Opera-User müssen dagegen einen kleinen Trick anwenden.

Opera Browser

Bevor Opera mit Chrome-Extensions arbeiten kann, ist ein weiteres Addon erforderlich. Erst mit der Erweiterung Download Chrome Extension sind die Chrome-Addons mit Opera kompatibel. Dann kannst du sie direkt über den Chrome Web Store herunterladen und installieren.

Firefox

Wer lieber mit Firefox arbeitet, dem steht über die Mozilla-Addon-Seite die Erweiterung Save to Google Drive zur Verfügung. Sie ist auch mit dem Comodo IceDragon kompatibel.

Die Browser Comodo Dragon sowie Comodo IceDragon sind auf der Homepage des Anbieters kostenlos erhältlich.

Direkt in Google Drive speichern

Nach der Installation von In Google Drive speichern ist das Addon per Rechtsklick einsatzbereit. Einfach auf das Bild, die Datei oder den Link klicken und die Speicherfunktion im Kontextmenü auswählen.

Vor dem ersten Einsatz musst du dich aber mit deinen Login-Daten zuerst bei Google anmelden.

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Alten Datenmüll im Ordner C:\Windows\Installer entfernen

Alte Datenreste von Festplatten entfernen ist immer eine gute Idee. Man muss nur wissen, was gefahrlos gelöscht werden kann. Das betrifft insbesondere den Ordner Installer. Hier werden Daten abgelegt, die für die Deinstallation von Programmen erforderlich sind. Bei der Löschung des Ordners oder falscher Dateien, kann es zu schwerwiegenden Problemen kommen. Da sich aber der Installer-Ordner mit der Zeit ziemlich aufbläht, benötigt man das richtige Werkzeug um nicht mehr benötigte Datenleichen zu entfernen.

Das kostenlose Programm PatchCleaner von HomeDev prüft, welche Dateien im Verzeichnis C:\Windows\Installer nicht mehr benötigt werden und gefahrlos gelöscht werden können. Lade das Tool von der Webseite des Anbieters herunter und installiere es auf deinem PC.

Bei der Installation des PatchCleaners kann es zu einer Malware-Warnung durch dein Antivirenprogramm kommen. Der Anbieter HomeDev versichert jedoch, dass das Programm keinerlei Schadsoftware enthält.

Um alte Daten im Ordner Installer zu entfernen, reicht ein Doppelklick auf die Startdatei oder die Desktopverknüpfung. Nach ein paar Sekunden steht fest, welche Dateien ( = orphaned) gelöscht werden können. Zum Entfernen klickst du einfach auf den Button Delete.

Um sicherzugehen dass es nach der Bereinigung zu keinen Problemen kommt, empfehlen wir jedoch den Button Move. Hiermit verschiebst du die Dateien, z. B. auf eine externe Speicherplatte, damit sie im Zweifelsfall wieder zurückgeholt werden können. Über die Schaltfläche Browse legst du den neuen Speicherort fest.

Tipp:

Um selber nachzusehen, welche Dateien im Ordner Installer vorhanden sind, muss er zuerst sichtbar gemacht werden. Öffne den Windows Explorer und klicke bei Windows 7 auf Organisieren | Ordner- und Suchoptionen. Im Dialogfenster der Ordneroptionen aktivierst du auf der Registerkarte Ansicht die Einstellung Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen und bestätigst die Auswahl mit OK.

Bei Windows 10 geht das etwas einfacher. Im Windows Explorer wechselst du im Menüband direkt zum Register Ansicht und aktivierst im Bereich Ein-/Ausblenden einfach die Option Ausgeblendete Elemente. Als Alternative steht dir auch hier über den Button Option die Ordner- und Suchoptionen zur Verfügung.

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Alle Windows-10-Aktivitäten auf einen Schlag auflisten

Manchmal möchte man wissen, wann ein Programm, ein Druckauftrag gestartet oder ein spezieller Ordner geöffnet wurde. Die Informationen der letzten Aktivitäten lassen sich über zwei Lösungswege abrufen.

Alles einfacher mit Nirsoft

Die einfachste Variante ist das Tool LastActivityView von Nirsoft. Es ist über die Webseite des Anbieters kostenlos als ZIP-Datei erhältlich. Oder klicke hier, um das Tool direkt herunter zu laden. Nach dem Download entpackst du das Programm einfach nur in einem beliebigen Ordner. Eine Installation ist nicht erforderlich. Daher kann man es auch auf einem USB-Stick oder einer SD-Karte problemlos speichern.

Wie bei allen anderen Nirsoft-Programmen auch, ist bei LastActivityView die Programmsprache Englisch. Weitere Sprachpakete (ZIP-Format) findest du auf der Webseite unterhalb des Download-Links. Lade das gewünschte Sprachpaket herunter und entpacke die lastactivityview_lng.ini in das Hauptverzeichnis von LastActivityView.

Um nun die Windows-Aktivitäten aufzulisten, reicht ein Doppelklick auf die Startdatei von LastActivityView. Nach ein paar Augenblicken wird die Liste angezeigt, die im HTML-Format gespeichert oder per Mail versendet werden kann.

Bordmittel zur Anzeige verwenden

Wie die Windows-Ereignisanzeige mit Bordmitteln funktioniert, der erfährt dies in unserem Artikel Die Protokolle der Ereignisanzeige finden und einsehen. Dieser Weg ist aber etwas länger und die gewünschten Informationen sind unter Umständen nicht auf den ersten Blick zu finden.

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Der „TrackR Bravo“ findet deine verlorenen Sachen schnell wieder

Viele Bastler und Tüftler haben sich dem Wiederfinden von verlorengegangenen Dingen verschrieben. Seit vielen Jahren gibt es sogenannte Schlüsselfinder, die auf einen Pfiff oder Händeklatschen mit einem Audiosignal reagieren. Der Nachteil dieser Schlüsselfinder ist zum Einen deren Größe und zum anderen die Zuverlässigkeit. Doch mit dem TrackR ist das kein Problem mehr.

Bei den herkömmlichen Schlüsselfindern gibt es häufig Empfangsprobleme wenn Zeitungen oder Textilien die Empfangseinheit für das Pfeif- oder Klatschsignal verdecken. Zudem würde man in solchen Fällen auch das gesendete Audiosignal kaum hören.

Im Gegensatz zu den streichholzschachtelgroßen Schlüsselfindern, hat der TrackR Bravo die Abmessungen einer Zwei-Euro-Münze, ist nur 3,5 mm dick und funktioniert mit Bluetooth 4.0. Das Audiosignal, das beim Suchvorgang ausgelöst wird, ist bis zu 85 Dezibel laut. Die austauschbare Knopfbatterie (CR1620) hält bis zu einem Jahr.

Zusätzlich zum TrackR Bravo gehört noch die Trackr-App, die in den Appstores von Apple und Android kostenlos erhältlich sind. TrackR und die App sind sind in weniger als fünf Minuten einsatzbereit. Du musst einfach nur dein Telefon und den TrackR per Bluetooth verbinden (wie bei Lautsprechern auch).

Was ist besonders am TrackR?

Neben dem üblichen Tonsignal gibt es weitere, besonders interessante Features. Der Entfernungsindikator zeigt an, wie weit du noch vom gesuchten Gegenstand entfernt bist.

Mit einem Separationsalarm wirst du informiert, wenn du dich vom betreffenden Gegenstand zu weit entfernst. Und sogar der umgekehrte Weg ist möglich. Drücke den TrackR um dein Handy wiederzufinden. Auch wenn es stummgeschaltet ist, ertönt trotzdem der Suchton des Smartphones.

Besonders innovativ, neben dem ultradünnen Design, fanden wir die Funktion des Crowd GPS. Bei diesem Feature erhältst du eine Positionsmeldung, wenn ein anderer TrackR-User in den Funkbereich deines verlorenen Gegenstands kommt. Das ist ideal für verlorenes Gepäck oder wenn man vergessen hat, wo das Auto oder Fahrrad geparkt ist.

Der Nachteil dieser Funktion ist leider, dass TrackR in Deutschland noch nicht so lange auf dem Markt ist. Das wird sich in Zukunft wohl noch ändern.

Kosten

Die Kosten für den TrackR Bravo sind sehr überschaubar. Die App ist kostenlos und ein einzelner Chip schlägt mit knapp 30 Euro zu Buche.

Da aber nur ein Chip nicht besonders viel Sinn macht, gibt es auch kostengünstige Pakete. Beim Kauf von zwei TrackR-Chips gibt es einen gratis dazu (ca 57 Euro). Bei drei Stück (86 euro) erhältst du zwei TrackR kostenlos und bei vier Geräten (115 Euro) kommen nochmal vier Stück gratis hinzu.

Weitere Informationen und sowie den TrackR-Onlineshop findest du auf der Webseite des Anbieters. Alle Preise sind zwar in US-Dollar, werden aber beim Checkout in Euro umgerechnet.

Fazit:

Egal was du suchst, ob Auto, Schlüssel, Fahrrad, Koffer, deinen Hund oder deine Geldbörse, der TrackR findet es.

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Windows 10: Probleme mit der Internetverbindung nach Update beheben

Nicht immer läuft nach Microsoft-Updates alles besser. Manchmal kommen auch weitere Probleme hinzu. Dies betrifft auch etliche User, die seit dem letzten kumulativen Update (KB3201845) Schwierigkeiten mit der Internetverbindung bekommen haben. Die Lösung des Verbindungs-Problems führt über die Eingabeaufforderung.

Am schnellsten öffnest du die Kommandozeile (mit Administratorrechten!) über das Suchfeld mit dem Begriff cmd. Alternativ öffnest du das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] und gibst auch hier den Befehl cmd ein.

Im Fenster der Eingabeaufforderung tippst du zuerst den Befehl netsh winsock reset catalog ein und bestätigst ihn mit der Taste [Eingabe]. Anschließend wiederholst du diesen Arbeitsschritt mit dem Befehl netsh int ipv4 reset reset.log.

Damit sollte die Internetverbindung wieder funktionieren. Wenn nicht, dann öffne die Kommandozeile mit Administratorrechten erneut. Gib den Befehl ipconfig /renew ein und bestätige mit [Enter].

Wenn beide Varianten erfolglos bleiben, dann kontaktiere die Microsoft Hilfeseite oder deinstalliere das Update KB3201845.

Die Ursache für diesen Fehler liegt darin, dass die Clients über DHCP keine IP-Adresse vom Router mehr erhalten und daher automatisch umgeleitet werden. Bei manueller IP-Konfiguration dagegen, funktioniert die Internetverbindung ganz normal.