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Abschalten des geheimen Microsoft-Internet-Checks

Microsoft testet und protokolliert bei jedem Windows-Start ob eine Internetverbindung aufgebaut wurde. Dazu nimmt Windows Kontakt mit einem Microsoft-Server auf und lädt eine kleine Datei namens „ncsi.txt“ herunter. Normalerweise ist das eigentlich kein Problem, aber bei der aktuellen NSA-Diskussion und der weltweiten Datensammelwut der Geheimdienste sind solche Protokolle mit Vorsicht zu genießen. Im Registrierungseditor kann der Internet-Check aber schnell abgeschaltet werden.

Microsoft testet und protokolliert bei jedem Windows-Start ob eine Internetverbindung aufgebaut wurde. Dazu nimmt Windows Kontakt mit einem Microsoft-Server auf und lädt eine kleine Datei namens „ncsi.txt“ herunter. Normalerweise ist das eigentlich kein Problem, aber bei der aktuellen NSA-Diskussion und der weltweiten Datensammelwut der Geheimdienste sind solche Protokolle mit Vorsicht zu genießen. Im Registrierungseditor kann der Internet-Check aber schnell abgeschaltet werden.

Öffnen Sie also die Registry über das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

bild-1-microsoft-geheim-internet-check-verbindung-protokollieren-automatisch-nsa-geheimdienst

Navigieren Sie im Registrierungseditor zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\NlaSvc\Parameters\Internet

Öffnen Sie hier mit einem Doppelklick den Eintrag EnableActiveProbing, ändern Sie den Wert auf Null, und bestätigen Sie Eingabe mit „OK“.

bild-2-registry-nlasvc-parameters-hkey-local-machine-system-control-internetcheck-ncsi-txt-protokoll-geheim-abschalten

Danach ist der geheime Microsoft-Internet-Check abgeschaltet.

11 Antworten auf „Abschalten des geheimen Microsoft-Internet-Checks“

@chr. andersen: Die Datenschnüffelei wird auch ohne MS-Konto durchgeführt. Mit aktivem Konto ist es leichter ein personenbezogenes Profil zu erstellen. Insbesondere die Suchmaschinen (z. B. Google, Bing) sammeln jede Menge Daten. Besser ist die Verwendung der Suchmaschine IxQuick, bzw, Startpage. Aber die Datenschnüffelei ist ja nicht immer negativ. Der Datenaustausch dient ja auch der Verbesserung des Computersystems und der Programme. Man muss davon ausgehen, das trotz restriktiver Beschneidung von Berechtigungen immer ein gewisser Datentransfer bei aktiven Internetverbindungen stattfindet. Für die Home-Versionen von Windows gibt es auch Möglichkeiten die gpedit nachzurüsten. Starte mal eine Websuche mit den Begriffen gpedit für windows home. Da wirst du bestimmt fündig. Deskmodder.de hat offensichtlich eine recht einfache Integration erarbeitet, die wir aber noch nicht getestet haben. Aber: Alles ohne Gewähr!!!

hallo,

die datenschnüffelei von microsoft setzt doch voraus, dass man mit einem ms-konto angemeldet ist, oder? so hat microsoft mir es mitgeteilt.
wenn ich mit meinem lokalen konto am laptop arbeite, können dann meine daten auch ausspioniert werden?
ich habe einen win 7 + 10 laptop, beide sind eine home-version.
gibt es zwischen windows 7 + 10 home premium einen unterschied bezgl. der schnüffelei? in der home-version steht leider nicht die gpedit (gruppenrichtlinien für den lokalen computer) zur verfügung.
hat jemand einen rat? danke

mfg

Dies ist eine Gute Seite.

Nachtrag zu „Abschalten des geheimen Microsoft-Internet-Checks“ :

Das geht auch in WIN 8, 8.1 und 10. Der gleiche Weg und dann „0“ an Stelle von 1 setzen.

Gruss

@anton maier: Vielen Dank für die Blumen!! Ich hoffe, dass du auch mit einer anderen Suchmaschine als Google oder Bing arbeitest. Das sind ja die größten Datenlieferanten unter Gottes Sonne. Ich persönlich verwende IxQuick bzw. Startpage Web Search. Der holländische Anbieter speichert keinerlei Surfdaten der User.

voll gut! Ich wünsche mir weitere solche Tipps, damit man den Spionen von drüben die lange Nase zeien kann! Weiter so!

@René: Es geht um Windows 7. Mit XP ist doch morgen (8.April.2014) Schluss…

Um welches Windows gehts hier? Finde bei XP den Schlüssel als auch den Pfad dahin nicht.

Und als noch besseres i-Tüpfelchen: Da Michael den Artikel am 10. Januar gefunden hat, wird sich die 14 wohl nicht auf den Tag (der 4 Tage in der Zukunft liegt) beziehen. Oder?

Und noch als kleines i-Tüpfelchen: Da von der „aktuellen NSA-Diskussion“ im Artikel geschrieben wird, ist es nur logisch anzunehmen das die 14 sich auf die Jahreszahl bezieht.

Hallo,
ich habe heute diesen Artikel gefunden. Leider kann man nicht sehen, wie aktuell er ist, denn bei „Jan 14“ fehlt die Angabe des Jahres.
Kann das geändert werden?

MfG Michael

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