Alternative Bestattungen: Die richtige Möglichkeit für die Bestattung finden

Rund ein Drittel aller deutschen Bürger wollen ihre letzte Ruhe nicht mehr auf einem Friedhof finden. Bevorzugt werden vor allen Dingen Bestattungen im Meer oder Wald. Nähere Informationen zu den Besonderheiten der verschiedenen Bestattungen sind im folgenden Testbericht zu finden.

Alternative Bestattungen immer beliebter

Fast 29 Prozent der deutschen Bürger bevorzugen es, auf einem Friedhof bestattet zu werden. Eine Vielzahl zieht es vor, sich alternativ außerhalb des Friedhofs bestatten zu lassen. Diese Daten entspringen einer allgemeinen Umfrage des Instituts Emnid für den Verein für Bestattungskultur Aeternitas. Da die Gesetzgebung in Deutschland oftmals nicht zu einer üblichen Bestattung auf dem Friedhof verpflichtet, ist eine Bestattung in einer Urne im Wald oder auch auf See möglich.

Waldbestattungen im Ruheforst, Friedwald oder Friedwald

Die Waldbestattung erfolgt zumeist in einer Urne, in welcher sich die Asche des Toten befindet. Diese wird an den Wurzeln eines ausgesuchten Baums beigesetzt. Die zwei bekanntesten deutschen Unternehmen für Waldbestattungen sind Friedwald und Ruheforst. Das Angebot der beiden privaten Unternehmen erlaubt es den Kunden, sich bereits frühzeitig einen Baum in einen der über hundert zur Auswahl stehenden Wäldern auszusuchen. Es ist ebenfalls möglich, sich einen Platz in einem sogenannten Gemeinschaftsbaum zu sichern. Ein Anrecht auf solch einen Platz sichert man sich zumeist für bis zu 99 Jahre. Ist man daran interessiert, sich einen kompletten Baum zu sichern, beispielsweise als Familiengrab, so ist mit Kosten ab einer Höhe von 2.700 Euro zu rechnen. Da die Wälder jedoch nicht als Friedhöfe gelten, sind oftmals nur kleinere Gedenktafeln gestattet.

glaube

Bestattungen auf offener See

Die Seebestattung ist eine der beliebtesten Formen in Deutschland, um die letzte Ruhe zu finden. Bis zu 10000 Menschen entscheiden sich jährlich dafür, sich auf offener See bestatten zu lassen. Auch eine anonyme Bestattung ist hierbei möglich. Die Kosten für eine Seebestattung beginnen ab 700 Euro und können bis zu 2500 Euro betragen. Außer in Schleswig-Holstein sowie in Baden-Württemberg, wo die Seebestattung offiziell genehmigt ist, muss eine Bestattung auf hoher See durch die Behörden gestattet werden.

Wer sich für eine alternative Bestattungsform interessiert, kann aus einem vielseitigen Angebot in Deutschland auswählen. Individuelle Wünsche lassen sich im Gegensatz zu Standardbegräbnissen durch Wald- oder Seebestattungen bestens ermöglichen.

5 Kommentare

  1. Meine Großmutter hat mich gebeten ihr zu helfen, schonmal ein paar Sachen für ihre Bestattung zu organisieren. Sie möchte, dass wir so wenig Stress wie möglich haben, falls sie verstirbt. Sie selber möchte in einem Friedwald bestattet werden. Erstaunlich, dass nur 29 % der Deutschen sich auf einem Friedhof bestatten lassen.

  2. Der Tod ist ein heikles Thema und trotzdem finde ich, sollte man sich bevor man stirbt Gedanken darüber machen. Auch wenn die Art und Weise der Bestattung variiert, braucht man einen Bestatter. Da sollte man sich auch vorher drum kümmern, denn es gibt Menschen, die haben leider nicht so gute Erfahrungen gemacht.

  3. Danke für diese Informationen zu alternativen Bestattungen. Mein Mann ist verstorben und ich würde ihn ungern auf einem Friedhof beerdigen. Gut zu wissen, dass ich stattdessen eine Seebestattung wählen kann, die sicher im Sinne meines Mannes gewesen wäre, da er als ehemaliger Marinekapitän viel Zeit auf See verbracht hat.

  4. Vielen Dank für den Beitrag zum Thema alternative Bestattungen. Mein Onkel plant seine eigene Bestattung und möchte gerne ökologisch beerdigt werden. Gut zu wissen, dass die Bestattung auf dem Friedhof nicht zwingend ist, da es unterschiedliche Möglichkeiten gibt.

  5. Danke für diese Informationen zu alternativen Bestattungen. Ich wusste nicht, dass es möglich ist, sich auf offener See statt auf einem Friedhof bestatten zu lassen. Um meine verstorbene Mutter auf hoher See bestatten lassen zu können, werde ich eine offizielle Genehmigung einholen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.