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Windows 7 Fehler 651: So beheben Sie den Fehler 651

Bisweilen tritt im Zusammenhang mit der Netzwerkfunktionalität von Windows 7 der Fehler 651 auf. Windows meldet dann, dass kein Netzwerkkabel angeschlossen ist, obwohl dies nicht zutrifft. Zumeist ist die Ursache ein bestimmter Treiber des Betriebssystems.

So kommt es zum Fehler 651

Der Fehler 651 tritt in der Situation auf, dass eine Internetverbindung aufgebaut wird. Definiert ist er so, dass keine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann, weil ein Netzwerkkabel fehlt. Ein Netzwerkkabel ist jedoch angeschlossen, und der Fehler tritt trotzdem auf.

Lösung des Problems

Der Fehler 651 taucht oft im Zusammenhang mit einem DSL-Treiber namens raspppoe.sys auf. Wenn der Fehler auftritt und Sie den Treiber installiert haben, sollten Sie folgende Schritte ausführen:

1. Rufen Sie das Verzeichnis windowssystem32drivers auf und benennen Sie den Treiber in raspppoe_alt.sys um.

2. Als nächstes benötigen Sie eine 100% funktionsfähige Vista-Version des genannten Treibers. Sie können sie im Internet finden oder einen Freund danach fragen. Diese Version des Treibers kopieren Sie dann in das genannte Verzeichnis. Sofern alles funktioniert hat, löschen Sie die umbenannte Version.

Übrigens: raspppoe bringt unter Windows Vista und 7 keinen Vorteil, da Microsoft bei Windows 7 und Vista bereits  Optimierungen an den DSL-Einstellungen vorgenommen hat. Falls es irgendwie möglich ist, sollten Sie komplett auf dieses überholte Programm aus Windows XP-Zeiten verzichten.

Auch ohne raspppoe noch immer Fehler 651?

Falls der Fehler 651 auftritt, obwohl raspppoe gar nicht installiert ist, haben Sie mit folgender Vorgehensweise eventuell Erfolg:

1. Rufen Sie das Netzwerk- und Freigabecenter auf, gehen Sie auf „Adaptereinstellungen ändern“, auf die „Eigenschaften“ der LAN-Verbindung, auf „Konfigurieren“, auf „Erweitert“ und hier auf „Speed und Duplex“.

2. Tragen Sie den Wert 10 mps Full Duplex ein und klicken Sie auf „Übernehmen“.

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Windows Vista stabiler machen: Mit der Überwachung die Systemstabilität von Windows prüfen

Windows Vista lässt sich mit einfachen Schritten auf Herz und Nieren überprüfen. Sie können mit einem kleinen zusätzlichen Programm auf Nummer sicher gehen, dass Ihr Betriebssystem stabil und zuverlässig läuft. Durch eine solche Überprüfung können auftretende Fehler und Probleme schon im Voraus bemerkt und beseitigt werden. Ein zusätzliches Programm muss nicht erst umständlich heruntergeladen und installiert werden, denn Windows Vista verfügt über eine integrierte Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung.

Diese sehr nützliche Funktion lässt sich über kein Menü direkt erreichen kann aber mithilfe dieser kleinen Anleitung in wenigen Augenblicken ausgeführt werden.

1. Um das Tool aufzurufen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf das „Windows-Startsymbol“.

2. Im Menü wählen Sie den Punkt „Systemsteuerung“ aus.

3. Klicken Sie auf den Punkt „System und Wartung“ bzw. „System und Sicherheit“.

4. Als Nächstes wählen Sie den Befehl „Verwaltung“ aus.

5. Damit die Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung ausgeführt werden kann, müssen Sie als Administrator angemeldet sein.

6. Auf der rechten Seite der „Verwaltung“ befindet sich der Link „Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung“, wählen Sie diesen Punkt mit der linken Maustaste aus.

7. Als Nächstes öffnet sich die „Ressourcenansicht“, in der Übersicht finden sie verschiedene Diagramme mit denen die Auslastung der CPU, des Speichers und der Datenträger anschaulich dargestellt wird.

8. Wählen Sie die den Menüpunkt „Zuverlässigkeitsüberwachung“ aus, dort finden Sie in einer übersichtlichen Form alle relevanten Bereiche ihres Windows. Der „Zuverlässigkeitsindex“ von 1 bis 10 gibt die Zuverlässigkeit ihres Systems an.

9. Über den Zeitstrahl können Sie schnell und effektiv herausfinden, zu welchem Zeitpunkt und durch welches Programm Probleme aufgetreten sind.

10. Programme, die durch die Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung als kritisch bewertet werden, können Sie deinstallieren und bei Bedarf neu installieren.

Mit der Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung behalten Sie die Stabilität und Zuverlässigkeit ihres Windows im Blick. Eventuelle Probleme können leicht und schnell gefunden und anschließend manuell beseitigt werden.

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Chrome hinter den Kulissen: So rufen Sie versteckte Speicher-Informationen des Browsers auf

Google Chrome, ein mittlerweile weit verbreiteter Internet Browser, bietet zwar nicht die Fülle an Konfigurationsmöglichkeiten und Add-Ons wie andere Browser (etwa Mozilla Firefox oder Safari), dafür lässt sich die innere Arbeitstechnik des Programms zeigen. Eine wichtige und sehr nützliche Funktion des Browsers ist etwa die Möglichkeit, Statistiken über das Speicherverhalten anzeigen zu lassen.

Mit dem geheimem Befehl „about:memory“ können Sie zum Beispiel analysieren, wie viel Speicher eine geöffnete Website verbraucht. Dies ist besonderes praktisch, wenn man einen volumengebundenen Internettarif hat. Dazu können sie auch das Speicherverhalten anderer Browser mit dem von Google Chrome vergleichen. Um dies zu tun öffnet man oft frequentierte Seiten in beiden Browsern parallel und startet about:memory, um die Speicherwerte der beiden Browser zu vergleichen.

Wie startet man dieses Feature von Google Chrome? Einfach „about:memory“ in die Adresszeile tippen (ohne die Anführungsstriche) und [Enter] drücken. Nun lässt sich der aktuelle Speicherstatus des Browsers ablesen.

Unterschieden wird dabei in den Hauptspeicher, der real auf dem Computer verwendet wird, und dem virtuellen Speicher. Beim Vergleich verschiedener Browser auf deren Speicherbeanspruchung lässt sich nun feststellen, welcher der verwendeten Browser mehr Speicher benötigt. Interessant ist diese Analyse vor allem, wenn dem Computer in Belangen der Hardware, wie etwa dem Vorhandensein an Arbeitsspeicher, Grenzen gesetzt sind.

Für besonders an den Hintergrundprozessen Interessierte lassen sich mit Google Chrome ebenfalls die DNS-Caches (zwischengespeicherten Informationen) anzeigen und auswerten. Drüber hinaus bietet Google Chrome eine Statistik über die Hintergrundaktivitäten des Programms, so dass keine Befürchtungen über verstecktes Ausspionieren des Nutzers aufkommen muss.

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Mit Applocale ausländische Computerprogramme zum Laufen bringen

Beim Surfen im Internet stößt man immer wieder auf Programme ausländischer Herkunft, die aufgrund fehlender Unicode-Zeichen (mit Unicode-Tabellen werden alle aktuell darstellbaren Zeichen festgelegt) auf deutschen Computern nicht ausgeführt werden können. Das können beispielsweise Freeware-Programme sein oder importierte Spiele, bei denen bereits die Installationsroutine mit einer Fehlermeldung abbricht, die im schlimmsten Fall nichtmal entziffert werden kann. Natürlich kann man mithilfe der Systemsteuerung den Computer auf andere Sprachformate umstellen, aber das führt wiederum zur Inkompatibilität alter Programme und benötigt mehrere Neustarts, die man sich mithilfe eines kleinen Tools, genannt „Applocale“, sparen kann. Denn das überschreibt die Spracheinstellungen temporär und läuft so lange im Hintergrund, wie die Anwendung ausgeführt wird.

Applocale ist ein offizielles, von Microsoft herausgegebenes, Programm und kann problemlos über das englische „Microsoft-Download-Center“ heruntergeladen werden. Nach der kurzen Installation befindet es sich bei Windows XP im Programmordner „Windows“, bei Vista und Windows 7 im Ordner „AppPatch“ des Windows-Verzeichnisses und kann von dort auch gestartet werden. Um jetzt ein ausländisches Programm auszuführen, befolgen Sie einfach folgende Schritte:

1. Bestätigen Sie den Hinweis der Applikation, dass es sich hierbei nur um eine „temporäre“ Lösung handelt und klicken Sie auf „Weiter“.

2. Wählen Sie die Funktion „Anwendung ausführen“ und klicken Sie neben der Adresszeile auf „Durchsuchen“.

3. Wählen Sie im Dateibrowser die auszuführende Datei (.exe) des Programms.

4. Falls nötig, geben Sie die gewünschten Befehlszeilenparameter ein. (Für fortgeschrittene Anwender)

5. Bestätigen Sie ihre Auswahl durch einen Klick auf „Weiter“ und suchen Sie im nächsten Fenster mithilfe des Drop-Down-Menüs die Sprache der Anwendung, falls diese nicht bereits korrekt erkannt wurde.

6. Möchten Sie eine Verknüpfung erstellen, mit der die Anwendung künftig sofort über Applocale gestartet wird, geben Sie einen Speicherort und einen Dateinamen an. Ansonsten klicken Sie auf „Weiter“ und die Anwendung wird automatisch gestartet.

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Internet & Medien

Google Office: Google-Dokumente auch offline bearbeiten

[Update: Google Gears wurde leider Ende November 2011 eingestellt. Dieser Tipp ist nur noch ein Archiv-Tipp]

Die angebotenen Funktionen des Office-Paketes von Google sind zum einen sehr praktisch und zum anderen auch noch völlig kostenlos. Der einzige Haken daran ist, Sie müssen stets online sein, um die Dokumente bearbeiten zu können. Das ist gerade, wenn Sie unterwegs sind, nicht immer ohne weiteres möglich. Seit neustem gibt es jedoch auch für die deutsche Version eine Funktion, die den Offline-Zugriff auf Tabellen und Text-Dokumente ermöglicht.

Um die Funktion einrichten zu können, benötigen Sie zunächst die Open-Source-Komponente Gears. Diese erweitert die die Offline-Funktionalität Ihres Browsers. Um sich die Komponente herunterzuladen, melden sie sich bitte zunächst in Ihrem Google-Konto an. Klicken sie dann in der Kopfzeile auf den Link „Offline“. Geben Sie dann in dem sich öffnenden Dialog an, dass Sie Gears herunterladen möchten. Anschließend klicken Sie auf „Gears installieren“. Bestätigen Sie hierzu die Nutzungsbedingungen. Speichern sie anschließend die Datei „GearsSetup.exe“ auf Ihrem Rechner und schließen sie danach Ihren Browser. Gehen Sie danach zum Speicherort der heruntergeladenen Datei und starten Sie den Setup mit einem Doppelklick auf diese. Nach der erfolgten Installation können Sie Ihren Browser wieder öffnen. Sie sollten zunächst prüfen ob Gears korrekt installiert wurde. Gehen sie hierzu auf die Webseite http://gears.google.com.

Ist die Installation geglückt, so können Sie sich nun wieder in Ihrem Google-Konto anmelden. Klicken Sie nun erneut auf das Symbol „Offline“ und gehen Sie anschließend auf „Offline-Zugriff aktivieren“. Sie sehen daraufhin einen Sicherheitshinweis, dass Gears extern auf Ihren Rechner zugreifen möchte. Wählen Sie hier die entsprechende Option, dass Sie der Webseite vertrauen und den Zugriff von Gears erlauben. Anschließend können Sie noch auswählen, welche direkten Verknüpfungen angelegt werden sollen. Hier können Sie beispielsweise eine Verknüpfung im Startmenü erstellen.

Sie können nun Ihre Dokumente auch offline öffnen. Starten Sie hierzu die neu angelegte Verknüpfung und gehen sie mit dem Browser auf „http://docs.google.com„. Zunächst werden die Dokumente und Änderungen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert. Sobald wieder eine Internetverbindung vorhanden ist, werden die Änderungen dann automatisch synchronisiert.

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