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Firefox: Referer verstecken

Ganz schön gemein: Firefox verrät dem Betreiber einer Webseite, von welche Seite Sie gerade kommen. Wenn Sie beispielsweise von Kostenlos.de zu Spiegel.de surfen, erfährt Spiegel, das Sie gerade von Kostenlos.de kommen. In der Fachsprache wird diese Geheiminformation auf „Referer“ genannt, frei übersetzt: „Herkunftsstempel“.

Diesen Stempel können Sie auch verbergen. Schalten Sie den Referer einfach ab. Schließlich geht es dem Betreiber einer Webseite nichts an, woher Sie gerade kommen. Zum Abschalten des Referers gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Geben Sie in die Adressezeile die Webadresse about:config ein.

2. Es erscheint ein Liste der Konfigurationseinstellungen des Firefox. Blätter Sie hier weiter runter bis zum Eintrag network.http.sendRefererHeader.

referrer.gif3. Klicken Sie doppelt auf network.http.sendRefererHeader.

4. Der Wert im Dialogfenster gibt an, ob ein Referer gesendet wird oder nicht. Mit dem Standardwert 2 schickt Firefox immer einen Referer mit. Wenn Sie hier eine 1 eintragen, wird der Referer nur bei Links und nicht bei Bildern gesendet. Und wenn Sie ihn ganz abschalten möchten, tragen Sie einfach eine 0 (Null) ein.

5. Schließen Sie das Fenster mit OK.

2 Antworten auf „Firefox: Referer verstecken“

Wer auf einer „Domain“ „bestimmte Sicherheitstests“ mit Hilfe von Refreren durchführt hat das Konzept „Sicherheit“ nicht verstanden. Man kann den Referer clientseitig beliebig fälschen. („Never trust a user’s input“)

Ich selbst surfe seit mehreren Jahren mit abgeschalteten Referer und hatte erst bei einer einzigen Webseite (besuche täglich einige 100) wirkliche Probleme; im konkreten Fall schlug die „Bilddiebstahlsicherung“ an, was dazu führte das keine Bilder auf der Webseite angezeigt worden sind.

Referer können verwendet werden um auf einer Domain bestimmte Sicherheitstest durchzuführen. Dies kann auch über Cookies bzw. Sessions geschehen, aber auch das kann der Benutzer zumindest clientseitig unterbinden.
Wer meint, sicherer zu sein, wenn er alles abschaltet, mag gut geschützt sein – und wenn es auch in diesem Fall nur die Herkunftsadresse betrifft. Allerdings wird dann schnell der Inhalt im Internet nicht mehr so dargestellt oder funktionieren, wie gedacht.
Das Sicherste ist: Netzwerk abschalten, kein Internet und am Besten gleich den Computer ausschalten.

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