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Greift Amazon jetzt auch YouTube an?

Was für die Siebziger- und Achziger-Jahre der Cola-Krieg war, ist für uns heutzutage der Krieg um die Vormachtstellung der Videoplattformen im Web. Der Platzhirsch YouTube, von Google 2006 übernommen, wird immer wieder von großen Unternehmen angegriffen. Offenbar plant Amazon jetzt einen eigenen Video-Kanal nach diesem Vorbild.

Was für die Siebziger- und Achziger-Jahre der Cola-Krieg war, ist für uns heutzutage der Krieg um die Vormachtstellung der Videoplattformen im Web. Der Platzhirsch YouTube, von Google 2006 übernommen, wird immer wieder von großen Unternehmen angegriffen. Offenbar plant Amazon jetzt einen eigenen Video-Kanal nach diesem Vorbild.

Kampf mit harten Bandagen

Der Kleinkrieg zwischen Amazon und Google geht damit in eine neue Runde. Nachdem beide Unternehmen gegenseitig etliche Produkte des jeweilig Anderen aus ihrem Online-Auftritt verbannt haben, versucht Amazon jetzt offenbar, ein Konkurrenzprodukt zur Video-Plattform YouTube auf den Markt zu werfen.

AMAZONTUBE

Anfang Dezember 2017 sicherte sich Amazon die Namensrechte an AMZONTUBE und OPENTUBE. Mich persönlich würde interessieren, wie Amazon den Rückstand zu YouTube aufholen möchte. Schließlich werden jede Minute weltweit zirka 300 Stunden Videomaterial zu YouTube hochgeladen und monatlich schauen die Nutzer 3,25 Milliarden Stunden diese Videos an.

Bleibt abzuwarten, wie erfolgreich Amazon mit seiner Video-Plattform sein wird und wie lange der Amazon-Hype noch dauern wird. Das Unternehmen gehört zu den umsatzstärksten am Markt, verzeichnet aber nur geringe Profite. Im Vergleich zum Umsatz betrug der Profit vor Steuern im Jahr 2016 wohl nur 9 Prozent (Facebook: 53,4%).

Umsatz und Wachstum ist halt nicht alles, wie die Pleite des Drogerie-Imperiums von Anton Schlecker vor ein paar Jahren eindrucksvoll bewies.

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