Kostenlose Spiele im Internet: ohne versteckte Gebühren

Computerspiele sind heute ein selbstverständlicher Teil der Freizeitgestaltung geworden: Ob Computer, Smartphone, Tablet oder Konsole – es gibt kaum noch jemanden, der sich nicht ab und zu mit kleinen Spielchen die Zeit vertreibt. Ärgerlich dabei ist nur, dass so viele Spiele heute mit versteckten Gebühren arbeiten. Es geht jedoch auch anders.

Die Tricks der Spielehersteller

Ursprünglich war es einmal so, dass Computerspiele auf CD-ROM (oder noch früher auf Diskette) erworben wurden und dann, einmal gekauft, kostenlos gespielt werden konnten – bis sie entweder langweilig wurden oder der Computer das Zeitliche segnete. Dann kamen die Internet-Flatrates und damit die Möglichkeit, permanent online zu sein und mit anderen Spielern zu interagieren. Und bald stellte sich heraus, dass viele Spieler durchaus bereit waren, zusätzliche Beträge zu zahlen, wenn sie ihnen einen Vorteil verschafften. Besonders Strategiespiele und MMORPGs profitierten davon und schon bald überstiegen die Einnahmen aus den Zusatzgeschäften die Einnahmen aus dem Verkauf des eigentlichen Spiels.

Seit einiger Zeit werden nun immer mehr Spiele angeboten, die zumindest auf den ersten Blick kostenlos sind. Doch schon bald stellen die Spieler fest, dass sie ohne zusätzliche Gegenstände, „Power-ups“ und Ähnliches bei den beliebten Browser-Games kaum weiter kommen. Nun können sie entweder aufgeben oder die Kreditkarte zücken. Eine Goldgrube für die Spielehersteller, eine Kostenfalle vor allem für junge Spieler.

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Bild: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Kostenlose Spiele gibt es noch immer

Zum Glück gibt es Portale, auf denen nach wie vor kostenlose Spiele bereitgestellt werden. So finden Liebhaber von kniffligen Denkaufgaben zahlreiche Strategie-Spiele auf Fettspielen.de, darunter so beliebte Games wie „Plants vs. Zombies“ und „Age of War“. Erfreulicherweise ist nicht einmal ein Download notwendig, der sonst häufig mit versteckter Malware oder Spyware verbunden ist. Gespielt wird einfach und bequem online auf der Website.

Wer lieber am Smartphone als auf dem Computer spielt, kann sich die entsprechenden Spiele häufig auch kostenlos als App herunterladen. Viele der beliebtesten Spiele sind nach wie vor kostenlos und werbefinanziert erhältlich, auch wenn sich immer mehr kostenpflichtige Power-ups und Ähnliches hineinschmuggeln.

Immerhin: Das Blatt könnte sich möglicherweise bald wieder wenden. So meldete Ubisoft für 2013, dass die satten Gewinne des vorausgehenden Jahres vor allem hochwertigen Computerspielen wie „Assassin’s Creed 3“ und „Far Cry 3“ geschuldet waren: bei den „Casual Games“ ging es dagegen schon wieder abwärts.

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